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Friedhofsgärtner Freimann: 3 Einträge gefunden

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Branche: Friedhofsgärtner Freimann
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Brancheninfo: Friedhofsgärtner

Friedhofsgärtnerei München


Eine Friedhofsgärtnerei in München ist eine Gärtnerei an einem Friedhof oder in der Nähe davon, deren Mitarbeiter, so genannte Friedhofsgärtner, sich um die Bepflanzug von Gräbern und die Grabpflege kümmern. Außerdem können Friedhofsgärtnereien auch mit dem Grabsteinhandel zusammenarbeiten beziehungsweise diese integrieren, also Grabsteine herstellen, restaurieren und verkaufen.
Die wohl wichtigste Tätigkeit einer Friedhofsgärtnerei und den dort arbeitenden Friedhofsgärtner in München ist die Dauergrabpflege, also eine dauerhafte Bepflanzung und Pflege von Gräbern, die nach Bestattungen an die Verstorbenen erinnern sollen. Knapp ein Fünftel der deutschen Gräber werden von einer Friedhofsgärtnerei und deren Friedhofgärtnern gepflegt. Die Münchner Friedhofgärtnereien und ihre Friedhofsgärtner besprechen sich vor Beginn des Vertrages mit den Angehörigen und setzen dann die Kundenwünsche bei der Grabpflege um. Die passende Friedhofsgärtnerei mit ausgebildeten Friedhofsgärtnern in München findet man schnell und bequem über die Brancheneinträge die Münchner.

Produkte einer Friedhofsgärtnerei

Eine Friedhofsgärtnerei in München und deren Friedhofgärtner bieten häufig folgende Dienstleistungen an:

- Trauerfloristik: Mit dem Begriff Trauerfloristik bezeichnet der Friedhofsgärtner alle floristischen Arbeiten, die eine Friedhofsgärtnerei anfertigt, wie beispielsweise Trauersträuße und Handsträuße für die Trauergäste, Urnenschmuck, Sarggebinden, Aufbahrungs-Dekorationen, Trauerkränze, Trauergestecke und Schalen für das Grab. Ein Friedhofgärtner stellt diese Artikel in seiner Münchner Friedhofsgärtnerei aus unterschiedlichen Materialien her.

- Grabbepflanzug: Je nach Jahreszeit verwendet eine Friedhofsgärtnerei in München und die darin arbeitenden Friedhofsgärtner verschiedene Pflanzen zur Grabbepflazung. Außerdem muss eine Friedhofsgärtnerei darauf achten, die Grabbepflanzug passend zur Lage und Art der Grabstätte auszuwählen. Auch muss ein Friedhofsgärtner natürlich stets die Wünsche der Angehörigen in die Gestaltung der Bepflanzug mit einfließen lassen. Nicht nur das Grab selber kann ein Friedhofgärtner bepflanzen, eine Friedhofsgärtnerei bietet auch eine Schalenbepflanzug an.

- Trauerdekoration: Mit Trauerdekoration bezeichnet der Friedhofgärtner die Dekoration des Sarges in der Aussegnungshalle und des Grabes selbst. Dazu nutzt ein Friedhofsgärtner beispielsweise Palmen, Rosen oder Lorbeerbäume. Bei der Trauerdekoration muss eine Friedhofsgärtnerei mit Feingefühl und Blick für Details arbeiten.

- Dauergrabpflege: Viele Menschen haben keine Zeit, regelmäßig das Grab eines Verstorbenen zu besuchen. Deshalb schließen sie mit einer Friedhofsgärtnerei einen Dauergrabpflege-Vertrag ab und übergeben so die Verantwortung der Grabpflege an den Friedhofsgärtner. Der Friedhofgärtner kümmert sich dann um die Bepflanzung und Pflege des Grabes. Regionale Treuhandanstalten überwachen die Arbeiten der Friedhofsgärtnerei, um eine Vertragserfüllung zu gewährleisten.

Berufsbild des Friedhofsgärtners

Wer in Deutschland Friedhofsgärtner werden will, kann eine Ausbildung zum Gärtner mit der Fachrichtung Friedhofsgärtnerei absolvieren. Die Ausbildung zum Friedhofsgärtner dauert in der Regel drei Jahre, sie kann aber durch die Friedhofsgärtnerei verkürzt werden. Die Berufausbildung in einer Friedhofsgärtnerei endet mit einer Abschlussprüfung zum Gärtner/zur Gärtnerin.
Bei der Ausbildung lernt der angehende Friedhofsgärtner alles über die für die Grabpflege wichtigen Pflanzen und deren Ansprüche, die Durchführung von Beratungs- und Verkaufsgesprächen, ein sehr wichtiger Aspekt bei der Arbeit in einer Friedhofsgärtnerei, sowie das Planen der Produktion und betriebliche Zusammenhänge.

Freimann

Freimann

Freimann wird ein Stadtteil im Nordosten Münchens genannt. Freimann und der Osten Schwabings bilden zusammen den Bezirk Schwabing-Freimann (11. Stadtbezirk). Der Bezirk Schwabing-Freimann ist über 2500 Hektar groß, ungefähr 60.000 Münchnerinnen und Münchnern wohnen hier. Der Bezirk ist in die Bezirksteile Freimann, Obere Isarau, Alte Heide-Hirschau, Münchner Freiheit, Biederstein, Schwabing-Ost, Kleinhesselohe, sowie Neufreimann aufgegliedert.

Lage und Verkehrsanbindung von Freimann

Die nördliche Grenze von Freimann wird aufgrund der Lage am Stadtrand von der Münchner Stadtgrenze gebildet. Im Osten befindet sich die Obere Isarau, die westliche Grenze zu Milbertshofen bildet die Ingolstädter Straße (die Verlängerung der Leopoldstraße). Im Süden schließt an Freimann direkt der beliebte Stadtteil Schwabing an.
Freimann verfügt über eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Die U-Bahn (U6 Richtung Garching-Forschungszentrum) bedient das Viertel direkt über die Haltestellen Studentenstadt, Freimann, Kieferngarten und Fröttmaning). Zusätzlich verkehren in Freimann zahlreiche Buslinien. Die Münchner Innenstadt sowie das beliebte Schwabing sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in kurzer Zeit erreichbar.
Auch für Autofahrer ist Freimann günstig gelegen. Die Ingolstädter Straße sowie in der Verlängerung die Leopoldstraße bieten eine optimale Anbindung an die Münchner Innenstadt. Zusätzlich sind aufgrund der Lage von Freimann am Münchner Autobahnring (A99) die Autobahnen rund um München äußerst schnell erreichbar.

Geschichte von Freimann

Das heutige Freimann wurde ursprünglich "Frienmannum" genannt. Der Name ist an die damals übliche Bezeichnung "Freimann" angelehnt. Das waren Menschen, die unmittelbare Güter besaßen. Im Laufe der Zeit setzte sich im Sprachgebrauch das auch heute übliche Freimann durch.
Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde wird auf das Jahr 952 datiert. 1931 erfolgte die Eingemeindung von Freimann in die Stadt München.

Freimann heute

Obwohl der ehemalige Dorfkern der Gemeinde Freimann bis heute zu erkennen ist, war Freimann im Gegensatz zu anderen Stadtvierteln schnell nicht mehr dörflich geprägt. Das liegt vor allem am massiven Anteil von Industrie- und Gewerbeflächen.
Vor allem im nördlichen Teil von Freimann befinden sich mit dem Euro-Industriepark, dem Freimanner Hölzl (nicht mehr benötigte Flächen der Bundeswehr und der Deutschen Bahn) sowie der Fröttmaninger Heide zahlreiche Ballungsräume dieser Art. In letzter Zeit hat sich allerdings der Anteil der Unternehmen, die im Dienstleistungssektor tätig sind, stetig erhöht. In Freimann befindet sich außerdem das zur Neuen Messe gehörende Veranstaltungszentrum Münchner Order Center (M.O.C).
Freimann bietet in der größten Studentenstadt Deutschlands nicht nur tausenden Studenten ein Zuhause, sondern ist auch so für die Funktion der gesamten Stadt München von essentieller Bedeutung: in Freimann laufen alle Abwässer und Abfälle der Stadt München zusammen und werden geklärt beziehungsweise sortiert und weiter verteilt. Besonders bekannt ist Freimann allerdings wegen der Allianz-Arena. Das weltweit bekannte Fußballstadion wurde nach dreijähriger Bauzeit im Mai 2005 eröffnet und bietet Platz für über 69.000 Zuschauer. Der bekannteste und erfolgreichste Fußballclub Deutschlands, der FC Bayern München, trägt seine Heimspiele in der Allianz-Arena und somit in Freimann aus.