Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Friseur Lehel wurde seit dem 01.02.2010 insgesamt 448.753 mal besucht!

Friseur Lehel: 22 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 20
Ergebnisseite:     1 | 2 | 3   Vorwärts  (von 3)
Branche: Friseur Lehel
Ergebnisseite:     1 | 2 | 3   Vorwärts  (von 3)
Einträge von
1 - 20
Ähnliche Branchen - 4 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 5 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 14 Branchen gefunden

Brancheninfo: Friseur

Friseur München

Ein Friseur/eine Friseurin ist ein Dienstleister, der das Kopfhaar gestaltet und pflegt. Neben dem Haarschneiden hat er noch viele weitere Aufgaben (siehe unten). Während ein Friseur heutzutage hauptsächlich mit der Gestaltung und Formgebung des Kopfhaares beschäftigt, hatte der Beruf früher viel mehr Aspekte. Der damalige Barbier zog Zähne, ließ den Kunden zur Ader, behandelte Wunden und verabreichte sogar Klistiere. Diese Behandlungen erledigen heutzutage weitestgehend Ärzte. Friseure arbeiten meist in eigenen Friseursalons.

Bezeichnung für Friseure

Die in Deutschland geläufigste Bezeichnung ist Friseur bzw. Friseurin. Die weibliche Form Friseuse bzw. Frisöse wird heute kaum noch verwendet. Diese Berufsbezeichnung wurde oft als abwertend empfunden. Friseur kommt vom französischen Verb "friser", was zu deutsch "kräuseln" bedeutet. Im Französischen hingegen spricht man kaum von Friseur. In Frankreich und in der Schweiz sagt man zu dem Beruf Coiffeur.

Aufgaben eines Friseurs

Zu den Aufgaben eines Friseurs zählen unter anderem das klassische Waschen, Schneiden und Föhnen des Haares, aber auch Strähnchen legen (American Colors, Painting, Kamm- und Handschuhsträhnen), Volumenwellen, Einlegen, Dauerwellen, Tönen und Färben der Haare, Haarverlängerung und Haarverdichtung, Haarkur, Hochsteckfrisuren und vieles mehr: Je nach Ausbildung und Können des Friseurs kann dieser noch Maniküre, Augenbrauen zupfen, Make Up, Nageldesign, Hautkosmetik wie Masken, Cremes und Peelings und Wimpern färben anbieten. In einigen Friseursalons können sich männliche Kunden auch den Bart rasieren lassen, wie es ursprünglich die Barbiere auch anboten.
Das Handwerk des Friseurs umfasst aber weit mehr als das "Technische". Friseursalons sind Dienstleistungsunternehmen. Bevor der Friseur die Schere ansetzt, muss er den Kunden beraten und dessen Wünsche typgerecht umsetzen. Die Chemie zwischen dem Friseur und dem Kunden muss stimmen, denn die Typberatung ist eine sehr persönliche Angelegenheit. Ohne die nötige Freundlichkeit und Sensibilität ist ein gutes Ergebnis kaum möglich. Am Ende soll sich der Kunde über das Ergebnis freuen und sich schön mit der neuen Frisur fühlen. Stimmt der Schnitt, ist die Basis geschaffen - jetzt kommt es auf den richtigen Einsatz der Stylingmittel wie Haargel, Haarwachs und Haarsprays an. Darüber hinaus sollte der Friseur dem Kunden nach dem Frisieren die richtigen Haar- und Hautpflegeprodukte empfehlen und eventuell gleich im Ladengeschäft verkaufen.
Ein Trendfriseur setzt die aktuellen Modetrends um und schneidet dem Kunden moderne, avantgardistische Frisuren. Trendfriseure wissen, welche Farben und Schnitte gerade "in" sind und können diese kombinieren. Nur trendy sein reicht nicht: Trendfriseure entwickeln selbst Trends.
Zum Schutz vor Haaren, Gel und Shampoo bekommt der Kunde meist einen Umhang um den Körper und eine dehnbare Halskrause um den Hals gelegt.

Berufsvoraussetzungen für einen Friseur

Einsteiger in den Friseurberuf sollten mitbringen:
einen Schulabschluss (mindestens Hauptschulabschluss, ein Realschulabschluss wird oft gefordert)
ein Gespür für Form, Farbe, Mode und Design
handwerkliches Geschick und Kreativität
körperliche Fitness, denn man arbeitet meistens stehend
ein gepflegtes und sympathisches Äußeres
Freundlichkeit und Freude am Kontakt mit verschiedenen Menschen

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.