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Galerien Milbertshofen: 1 Einträge gefunden

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Füssl GmbH

Galerien Milbertshofen
Tel.: (089) 227008
Straßbergerstr. 28
80809 München
, Milbertshofen
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Brancheninfo: Galerien

Galerie München

Eine Galerie bezeichnet einen Raum oder mehrere Räume, die vor allem für Ausstellungen von Kunstwerken benutzt werden. Eine Galerie kann beispielsweise eine Bildergalerie, eine Fotogalerie oder eine Gemäldegalerie sein - denkbar sind aber auch andere Galerien, in denen Kunstwerke ausgestellt werden.
In den vergangenen Jahren hat sich der Begriff Galerie nicht nur im Kunstbereich bewährt. Auch zu Bilderschauen im Internet sagt man inzwischen Galerie - der Begriff Bildergalerie bezeichnet also mehrere Bilder auf einer Internetseite. Diese Bildergalerie ist nicht zu verwechseln mit der Bildergalerie, in der Künstler ihre Bilder ausstellen.

Geschichte der Galerie

Galerien gibt es schon sehr lange. In Florenz benutzte man schon im 16. Jahrhundert Obergeschosse zur Präsentation von Gemälden. Daher stammt auch der Begriff Galerie (von "galleria"). In späteren Jahren verwendete man den Begriff Galerie für lange, gut ausgeleuchtete Flure in Schlössern, die besonders geeignet waren zur Ausstellung von Gemälden.
Im Laufe der Zeit bürgerte sich der Begriff Galerie auch für viele Museen ein, welche für die Ausstellung von Bildern gebaut waren. Große Bedeutung erlangten die Galerien ab dem 19. Jahrhundert, als Künstler hier ihre Bilder ausstellen konnten, die oftmals in der Kunstakademie nicht gezeigt wurden, weil die Künstler nicht immer mit der Kunstauffassung der Lehrenden übereinstimmten.
In Galerien stellten im Laufe der Jahre berühmte Maler ihre Gemälde aus. Bei Ambroise Volland gab es 1901 die erste Ausstellung der Gemälde von Pablo Picasso. Volland stellte außerdem Vincent van Gogh und Henri Matisse aus. Auch Paul Cézanne wurde über eine Ausstellung seiner Gemälde in einer Galerie "entdeckt".

Verschiedene Typen der Galerie

Man unterscheidet heute zwischen verschiedenen Typen einer Galerie. Zuerst einmal kann man Galerien ihrer Funktion nach in nichtkommerzielle und kommerzielle Galerien unterteilen. Die Galerie kann man aber auch nach ihren Exponaten unterteilen - so gibt es beispielsweise Gemäldegalerien, Bildergalerien und Fotogalerien.
Mit der zunehmenden Bedeutung des kommerziellen Kunstmarktes beschränkte sich der Begriff Galerie immer mehr auf eine private Sammlung eines Künstlers, die er der Öffentlichkeit zur Schau stellt. Den Betreiber einer solchen Galerie nennt man Galeristen oder schlicht Künstler. Daneben gibt es auch Produzentengalerien, die von den Produzenten selbst geführt werden, und Pilotgalerien, die sich darauf fokussieren, junge Künstler zu entdecken und zu fördern.

Die Online-Galerie

Da auch das Internet im Kunstbereich eine immer größere Rolle spielt, haben in der vergangenen Zeit Online-Galerien immer mehr Zulauf bekommen. Damit sind nicht klickbare Bilderstrecken im Internet gemeint, sondern Kunst-Verkaufsräume, die sich statt in "realen" Räumlichkeiten im Internet angesiedelt haben.
Die Vorteile dieser Galerie liegen auf der Hand: Keine hohen Standortkosten, jeder Künstler auf der ganzen Welt kann die Galerie virtuell besuchen. Der Nachteil ist allerdings, dass dem Medium Internet die reale Begegnung mit der Kunst, mit dem Galeristen und dem Künstler fehlt.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.