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Gardinenservice Isarvorstadt: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Gardinenservice

Gardinen

Gardinen sind Textilien, die man sich zum Blickschutz und zur Dekoration an das Fenster hängt. Meist sind die Textilien sehr dünn und leicht, hauptsächlich werden für Gardinen Baumwollstoffe, Leinen oder Seide verwendet. Allerdings werden auch Synthetikstoffe immer beliebter und lösen nach und nach die Naturfaser ab, so dass es inzwischen viele Gardinen aus Synthetikstoffen im Handel gibt.
Das Wort Gardine stammt ursprünglich aus dem Niederdeutschen und dem Niederländischen. Im 15. und 16. Jahrhundert hat man damit eigentlich Bettvorhänge bezeichnet, erst im Laufe der Zeit kamen Gardinen in dem heutigen Sinne in Gebrauch. Mit dem Begriff Store bezeichnet man transparente Gardinen.

Vorteile von Gardinen

Gardinen erfüllen mehrere Funktionen. Zum einen sind sie sehr dekorativ. Die Auswahl bei Gardinen reicht von modernen und barocken über schlichte bis hin zu klassischen Formen. Gardinen beeinflussen das Raumgefühl - schöne Gardinen verbreiten ein "heimeliges Gefühl" und sind oft attraktiver als schlichte Rollos oder als einige Vorhänge.
Andererseits erfüllen Gardinen auch eine Schutzfunktion - sie bedecken schließlich ein Fenster entweder teilweise oder ganz und erschweren so Blicke in Wohnräume. Außerdem halten sie die Hitze von Sonneneinstrahlung zurück. Einige Gardinen sind so dicht gewoben, dass sie auch Zugluft abhalten.

Design von Gardinen

Je nach Haushalt und Geschmack der Besitzer kommen ganz unterschiedliche Gardinen zum Einsatz. So ändern sich von Gardine zu Gardine die Länge, Farbe, und das Material. In letzter Zeit sind so genannte Schlaufengardinen immer beliebter geworden: Das sind Gardinen, die an Schlaufen aus dem eigenen Material an der Gardinenstange befestigt werden.
Wie oben erwähnt gibt es verschiedene Materialien für Gardinen, wobei synthetische Stoffe auf dem Vormarsch sind. Man verwendet sowohl gewirkte, gewebte, geklöppelte, bestickte, beflockte oder geknotete Stoffe für Gardinen. Ein Augenmerk liegt bei Gardinen heute auf der Verwendung von schwer entflammbaren Stoffen. Das ist wichtig, da Gardinen schnell zu brennen anfangen. Die Baunorm DIN 4102 regelt das Brandverhalten von Baustoffen, also auch von Gardinen.
Man unterscheidet außerdem zwischen Fertiggardinen und Maßgardinen. Fertiggardinen sind Gardinen, die es im Handel zu Standardmaßen gibt. Sie entstammen meist der Massenproduktion und werden in großer Stückzahl gefertigt. Die Maßgardine hingegen ist ein individuelles Stück, das vom Raumausstatter extra für den Kunden entworfen und produziert wird. Natürlich macht sich das auch im Preis bemerkbar.

Befestigung von Gardinen

Oftmals werden Gardinen mit Gardinenstangen oder Gardinenleisten ausgeliefert, an denen sie dann befestigt werden. Häufig sind diese Halterungen verziert und bestehen aus dekorativen Materialien, früher waren auch fest montierte Führungsschienen aus Kunststoff beliebt. Sie werden heutzutage allerdings seltener für Gardinen eingesetzt.
Zum Auf- und Zumachen von Gardinen verwendet man meist Kordeln oder Schleuderstäbe. Letztere werden in den ersten Gardinenring eingeclipst. Manche Systeme ermöglichen es auch, Gardinen direkt unter der Zimmerdecke aufzuhängen - dazu braucht man so genannte Schlaufengleiter. Ein weiteres neuartiges Gardinensystem ist der Panelschlitten.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.