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Gartenbau Feldmoching: 16 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Gartenbau

Gartenbau und Landschaftsbau

Unter Gartenbau versteht man das Bestellen von Nutzflächen mit Obst, Gemüse oder Blumen. Die Produkte werden entweder selbst verwertet oder verkauft. Volkswirtschaftlich gesehen gehört der Gartenbau zur Landwirtschaft, hat allerdings nur wenig mit dem Bild des Ackerbaus zu tun, das man bei dem Wort Landwirtschaft vor Augen hat.
Die Produktionspalette des Gartenbaus umfasst Zierpflanzen, Nutzpflanzen, Stauden, Schnittblumen, Gehölze, Sträucher, Arzneipflanzen, Gewürzpflanzen, Steinobst, Kernobst, Beerenobst, Gemüse und Speisepilze.
Ein Unternehmen, das sich auf Gartenbau spezialisiert hat, erstellt Konzepte zum Gartendesign und verwirklicht diese, klärt rund um Möglichkeiten der Bepflanzung auf und verkauft die nötigen Produkte (näheres siehe unten). Einen guten Betrieb für Gartenbau in München findet man im Branchenbuch Die Münchner.

Die Produkte und Dienstleistungen im Gartenbau

Gartenbaubetriebe bieten meist folgende Produkte und Dienstleistungen rund um den Garten an: Gartenanlagen und Gartenumgestaltung, Rasen-Pflanzung (beispielsweise von Rollrasen oder Fertigrasen), Zäune (aus Draht oder Holz), Pflasterungen, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Pflegearbeiten, Terassenbau, Gehölzschnitt, Baumpflege und Baumfällungen, Natursteinarbeiten, Feng Shui Gärten, Auffahrten, Teiche und Wasseranlagen, Wasseranlagen (zur Bewässerung und Entwässerung), Pergolen, Carport, Sonnenschutz, Sichtschutz, Dachbegrünung und Gartenschmuck.
Betriebe, die sich auf den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau spezialisiert haben, beschäftigen sich auch mit dem Bau, der Umgestaltung und der Pflege von Grünanlagen und Freianlagen, wie beispielsweise der Außenanlagen von Krankenhäusern, Schulen und Kirchen oder Außenanlagen von Industrie und Gewerbe. Dazu gibt es noch spezifischere Betriebe wie beispielsweise Friedhofsgärtnereien, Baumschulen oder Unternehmen für Sportplatzbau.
Neben dem Bau und der Umgestaltung sind Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau-Betriebe auch oft für den Umweltschutz, die Baumpflege und den Winterdienst zuständig.

Gartenbau in Deutschland

Der erste Gartenbauverein Deutschlands war die 1822 gegründete Deutsche Gartenbau-Gesellschaft. Inzwischen kann man hierzulande an verschiedenen Hochschulen Gartenbau studieren. Rund 55 Prozent der gesamtdeutschen Fläche gelten als Landwirtschaftsfläche. Deutsche Gartenbaubetriebe nutzen nur etwa 1,3 Prozent der gesamten landwirtschaftlich bewirtschafteten Fläche.

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.