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Brancheninfo: Gartenmöbel

Gartenmöbel München

Mit dem Begriff Möbel werden bewegliche Einrichtungsgegenstände bezeichnet. Der etymologische Ursprung des Wortes "Möbel" kommt vom lateinischen "mobilis" (beweglich). Möbel stehen somit im Gegensatz zu unbeweglichen, baulich fest verankerten Gegenständen.
Je nach Verwendungszweck und -bereich kann man verschiedene Möbel unterscheiden. Gartenmöbel sind demnach Möbel, die im Garten verwendet werden. Neben dem Gartenmöbel gibt es beispielsweise Wohnmöbel, Büromöbel und so weiter. Mit dem Gartenmöbel verwandt sind Möbel, die in Parkanlagen stehen (Parkmöbel) sowie Möbel im öffentlichen Bereich (sogenanntes Straßen- oder Stadtmobiliar).

Wo kann man Gartenmöbel kaufen?

Gartenmöbel können an den verschiedensten Orten erworben werden. Die größte Gartenmöbel-Auswahl findet man in Geschäften, die auf Gartenmöbel spezialisiert sind. Häufig werden Gartenmöbel auch in Baumärkten, Kaufhäusern oder Möbelmärkten angeboten. In letzter Zeit werden Gartenmöbel immer häufiger auch bei speziellen Gartenmöbel-Onlineshops gekauft.
Beachtet werden muss, dass Gartenmöbel aufgrund ihrer Größe und/oder ihres Gewichts unter Umständen nur schwer transportiert werden können. Deshalb bieten viele Geschäfte, die Gartenmöbel verkaufen, auch einen Lieferservice an. Bisweilen kann vor Ort auch ein Anhänger oder Transporter gemietet werden, um die Gartenmöbel zu ihrem Bestimmungsort transportieren zu können. Handelt es sich hingegen um kleinere Gartenmöbel oder um solche, die erst vor Ort montiert werden, ist der Transport mit dem PKW problemlos möglich.
Häufig gehören Gartenmöbel zu einem gestalterischen Gesamtkonzept. Design und Platzierung werden zeitgleich mit der baulichen Gestaltung des Gartenbereichs erledigt. Hierbei arbeiten Landschaftsgärtner und Gartenmöbel-Experten Hand in Hand. Besonders hochwertige und individuelle Gartenmöbel werden eigens für den Endkunden nach Maß angefertigt.
Aber auch für den kleinen Geldbeutel werden im Gartenmöbel-Fachhandel mittlerweile anspruchsvolle Gestaltungskonzepte angeboten. Mit Hilfe von kostengünstiger Computersoftware kann die Wirkung und Platzierung vom Gartenmöbel simuliert werden.

Welche Gartenmöbel gibt es?

Der Gartenmöbel-Markt ist äußerst vielfältig. Unterscheiden kann man Gartenmöbel anhand ihres Verwendungszweckes (also beispielsweise Gartenmöbel zum Sitzen oder zum Liegen), ihrer Qualität, des verbauten Materials (also Gartenmöbel aus Plastik, Holz, Metall ...) oder auch ihres Designs.
Verbreitete Gartenmöbel sind unter anderem:

- Gartenbänke: Die Gartenbank gehört zusammen mit Gartenstühlen und -tischen zu dem am meisten verbreiteten Gartenmöbel. Sie gehört zur Gartenmöbel-Grundausstattung und darf in keinem Garten fehlen.
- Gartenliegen: Die Gartenliege sorgt für gemütliche und entspannte Stunden im Außenbereich. Erhältlich sind verschiedene Ausführungen, teilweise mit speziellen Polstern und Sonnendächern versehen.
- Rattanmöbel: Beim Ratanmöbel handelt es sich um ein Gartenmöbel, das aus dem Stamm der Rotangpalme hergestellt wird. Dazu werden Rattanfasern kunstvoll zum Gartenmöbel geflochten. Diese Gartenmöbel weisen eine bräunliche Farbe auf. Zur besseren Haltbarkeit werden diese Gartenmöbel häufig gebeizt.
- Teakmöbel: Teakholzmöbel werden aus dem Holz des Teakbaumes hergestellt. Gartenmöbel werden besonders gerne aus Teakholz hergestellt, da es sich um ein äußerst gut zu verarbeitendes und von Natur aus witterungsbeständiges Naturmaterial handelt. Teakholz stammt meist aus Indonesien oder Burma.


Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.