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Geigenbau Bogenhausen: 26 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Geigenbau

Geigenbau

Der Geigenbau ist ein Handwerk, das sich mit der Herstellung von Streichinstrumenten wie Violine, Cello, Kontrabass und Bratsche sowie in einigen Fällen mit der Herstellung von Streichbögen befasst. Allerdings werden Streichbögen oft nicht im Geigenbau hergestellt, sondern von einem Bogenmacher.
Der Geigenbau ist ein konservativer Beruf, der noch heute jahrhundertealte Handwerkstechniken einsetzt. Der Bau eines guten Instrumentes kann länger als drei Monate dauern und umfasst in der Regel rund 500 Arbeitsschritte. Der Geigenbau ist eng mit dem Zupfinstrumentenbau verwandt, so dass viele Geigenbauer auch Lauten, Gitarren, Drehleiern oder Harfen herstellen.

Geschichte des Geigenbaus

Als eigenes Handwerk entstand der Geigenbau um 1525 mit der Einführung der Violine. Davor wurden Streichinstrumente eher von Lauten- und Gambenbauern hergestellt. Zu den berühmtesten ersten Geigenbauern zählen Andrea Amati, der von dem französischen König den Auftrag über einen Geigenbau bekam, und Gasparo da Salò, der Violinen, Streichbässe und Bratschen herstellte. Da Salò gründete in Brescia eine eigene Schule für den Geigenbau.
Heutzutage sind vor allem die Städte Leipzig, Markneukirchen, Randeck, Bubenreuth, Mittenwald, Nürnberg und Füssen für den deutschen Geigenbau bekannt. Besonders das Füssener Land hat durch seinen Lauten- und Geigenbau große Bedeutung erlangt. Aus dieser Region sind hunderte Namen von berühmten Geigen- und Lautenmachern bekannt.

Die Arbeitsweise beim Geigenbau

Um ein gutes Instrument herzustellen, benötigt man im Geigenbau das richtige Material. Man verwendet unterschiedliche Holzarten wie Fichte und Ahorn für den Korpus, Ebenholz oder andere Harthölzer für Saitenhalter, Griffbrett und Wirbel. Die Decke selbst wird oftmals aus Fichte gefertigt. Die Qualität vom Deckenholz spielt eine entscheidende Rolle für den Klang des Instruments. Im Geigenbau braucht es deshalb für die Decke Fichtenholz von geringer Dichte und mit gleichmäßig verlaufenden Jahresringen.
Nach der Wahl des Materials spielt im Geigenbau die Modellfrage eine wichtige Rolle. Der Geigenbauer muss sich überlegen, ob er ältere Modelle kopiert oder neue Entwürfe anfertigt. Meist hält man sich im Geigenbau allerdings an die Maße der großen Geigenbau-Meister wie Stradivari, Amati und Guarneri. Ist die Modellfrage geklärt, stellt der Geigenbauer vorerst die Geigeninnenform und Schablonen für den Boden- und den Deckenumriss und die Halsschablone her.
Auf den Boden werden die Zargenteile aufgeschachtelt, danach das Griffbrett gewölbt und eine geschnitzte Schnecke angebracht. Darauf folgt das Lackieren der Geige, was im Geigenbau auch als Geigenlack bezeichnet wird. Zum Leimen verwendet man im Geigenbau Glutinleime, die im trockenen Zustand härter als moderne Weißleime sind. Dann ist die handwerkliche Arbeit fast beendet, nun muss der Geigenbauer noch die Wirbel einpassen, das Instrument polieren und die Saiten aufziehen.

Weitere Arbeiten die im Geigenbau anfallen

Mit der handwerklichen Arbeit allein ist es allerdings noch nicht getan. Um ein gutes Instrument zu erhalten, muss der Geigenbauer es wochenlang einspielen und sich notieren, welche Töne noch nicht gut klingen. Anschließend erfordert es großes handwerkliches Geschick, die Geige wieder zu öffnen und die richtigen Holzschichten so abzutragen, dass sie die Töne verbessern.
Außerdem kommen Kunden auch zum Geigenbauer, um sich Streichinstrumente restaurieren, konservieren und reparieren zu lassen.

Bogenhausen

Bogenhausen

Der Begriff Bogenhausen bezeichnet einen Stadtteil im Münchner Nordosten, der den Stadtbezirk 13 Bogenhausen bildet. Bogenhausen grenzt im Norden an Unterföhring, im Osten an das Riemer Reitgelände, im Westen an die Isar und im Süden an die Autobahn A94.
Momentan leben rund 73.000 Menschen in Bogenhausen auf einer Fläche von 2371 Hektar. In Bogenhausen leben viele Singles: Über 50 Prozent der Bevölkerung besteht aus Ein-Personen-Haushalten. Die Sozialstruktur ist sehr ausgewogen, in Bogenhausen sind sowohl mittlere als auch höhere Einkommensschichten vertreten.

Geschichte von Bogenhausen

Bogenhausen wurde 768 erstmals urkundlich erwähnt - damals allerdings noch unter dem Namen "pupinhusir", was so viel wie "die Häuser des Pubo" bedeutet. Bogenhausen wurde 1892 nach München eingemeindet und entwickelte sich von da an zu einem Viertel mit vielen Villen für Besserverdiener, was auch an dem Prestige des nahe gelegenen Herzogparks liegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in Bogenhausen nach und nach auch größere Wohnanlagen wie die Parkstadt Bogenhausen, die von 1955 bis 1957 gebaut wurde. Weitere Großwohnanlagen rund um Bogenhausen folgten in den Jahren danach in Oberföhring, Englschalking, Johanneskirchen, Daglfing und Denning. Allerdings sieht man in den meisten dieser ehemaligen Dörfer die ursprüngliche dörfliche Struktur.

Bogenhausen heute

Auch heute noch gilt Bogenhausen als Adresse für Münchens Besserverdiener. Vor allem in Alt-Bogenhausen stehen noch viele große und imposante Villen - auch welche des Jugendstils. In anderen Ecken wiederum dominieren Hochhäuser und moderne Bürogebäude das Bild von Bogenhausen. In Bogenhausen gibt es nur wenig Industrie - ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt auf das Dienstleistungsgewerbe. Neben dem Bürostandort Arabellapark ist hier auch das Krankenhaus Bogenhausen von großer Bedeutung.
Für Touristen und auch Münchner interessant ist Bogenhausen wegen seinem breiten Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten. Erwähnenswert sind unter anderem das Prinzregententheater am Prinzregentenplatz und der Friedensengel in der Prinzregentenstraße. Bekannt ist Bogenhausen auch für seine Rokoko-Kirche St. Georg.
Bogenhausen bietet für Familien ein breites Spektrum an Schul- und Freizeitangeboten: In Bogenhausen gibt es unter anderem 24 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, 24 Schulen, elf Bibliotheken, zwei Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung in Bogenhausen

Bogenhausen ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Neben einigen Buslinien verkehren in Bogenhausen die S-Bahnlinie S8 (Haltestellen Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen) und die U-Bahnlinie U4 (Prinzregentenplatz, Böhmerwaldplatz, Richard-Strauss-Straße, Arabellapark).
Daneben ist Bogenhausen auch für den Individualverkehr interessant. Wer nach Bogenhausen fahren möchte, kann das entweder über die Richard-Strauss-Straße, die Weltenburger Straße, die Effnerstraße, die Englschalkinger Straße - oder über die Autobahn A94.