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Brancheninfo: Glaser

Autoglas München


In der Autoglas Branche arbeiten Autoglaser, die Autoscheiben und andere Teile aus Glas bei Kraftfahrzeugen einbauen, reparieren oder austauschen. Ein Unternehmen das sich auf Autoglas spezialisiert hat, braucht man zum Beispiel dann, wenn ein Steinschlag in der Autoscheibe einen Riss verursacht hat und die Scheibe nun die Sicherheit des Kraftfahrzeugs beeinträchtigt. Reparaturen rund ums Autoglas bietet jede Münchner Werkstatt innerhalb ihres Autoservice an. In den Brancheneinträgen die Münchner lässt sich der passende Autoservice zum Thema Autoglas schnell und bequem finden.

Die Geschichte des Autoglases

Zu Anbeginn der Kraftfahrzeug-Geschichte brauchte man Glaser für Autoglas noch nicht - die ersten Autos wurden offen gebaut, also ohne Autoscheiben. Erst später ging man dazu über, Kraftfahrzeuge mit Autoscheiben auszustatten, welche die Autoinsassen vor dem Fahrtwind, Niederschlag und Insekten schützte. Damals verwendete man als Autoglas noch flaches Glas. Gefährlich wurde diese simple Bauweise von Autoglas dann, wenn ein Unfall passierte - das zerbrechende Autoglas konnte schlimme Verletzungen hervorrufen.

Mit der Zeit wurde Autoglas immer wichtiger. Als Autos schließlich auch mit Seitenfenstern gebaut wurden. Bis 1900 stellten Glaser Autoglas nur im Mundblasverfahren her. 1905 schaffte es der Belgier Fourcault erstmalig, eine Glastafel aus der Glasschmelze zu ziehen. Der erste Wagen mit gewölbten Autoscheiben war der Rumpler-Tropfenwagen (1921-1925). Gegen Ende der 1950er Jahre ging man schließlich dazu über, das flüssige Glasband über eine plane Oberfläche zu ziehen, was einen Durchbruch in dem Beruf der Glasers für Autoglas darstellte. Ab den 80er Jahren stattete man alle Autos mit verklebten Autoscheiben aus - früher war es üblich, die Front- und Heckscheiben mit Gummis einzuziehen.

Was für Glas verwendet man bei Autoglas?

Bei dem Einbau von Autoscheiben verwenden Glaser für Autoglas heutzutage hauptsächlich Verbundsicherheitsglas. Die zwei Glasschichten dieser Autoscheiben werden durch eine Folie miteinander verbunden. Der Vorteil bei dieser Autoglasart ist, dass die Autoscheiben mit mehreren Tönungen und Sonnenschutzstreifen versehen werden können, sie beheizbar und wasserabweisend sind, Sensoren, beispielsweise für Regen und Licht eingebaut werden können und teils sogar Head-Up-Displays untergebracht werden können.Für die Seiten- und Heckautoscheiben hingegen verwendet man im Autoglas auch heute noch meist Einscheibensicherheitsglas. Diese Autoscheiben zerfallen bei einem Bruch in viele kleine Stücke, welche zwar immer noch scharf sind, aber keine großen Verletzungen mehr verursachen können.

Autoservice- Steinschlagbehebung im Autoglas

Besonders häufig wird der Autoservice einer Münchner Werkstatt aufgesucht um eine Autoscheibe zu reparieren, die Opfer eines Steinschlages wurde. Mit Steinschlag bezeichnet man in der Branche des Autoservice kleine Risse im Autoglas in der Frontautoscheibe eines Fahrzeuges, die durch aufgewirbelte Steine verursacht worden sind. Diese Risse müssen von einem professionellen Autoservice in München durch Autoglas repariert werden, da sie sich im schlimmsten Fall enorm ausbreiten können.

Die Reparatur von Steinschlägen durch Autoglas, ist heutzutage im Bereich des Autoservice kein Problem mehr und dauert meist nicht einmal eine ganze Stunde. Dabei füllt der Experte vom Autoservice die Schadstelle in der Autoscheibe mit einem transparenten Kunstharz und bestrahlt dieses anschließend mit UV-Licht, was zur Aushärtung des Harzes führt. Die Autoscheibe ist danach so fest wie zuvor und muss nicht ausgetauscht werden. Allerdings können die Angestellten eines Münchner Autoservice auch nicht immer helfen: Ist der Steinschlag im "Fernsichtfeld des Fahrers", so muss der Fahrzeughalter die ganze Scheibe austauschen, da eine Reparatur mit Kunstharz die Optik nicht komplett wiederherstellen kann.


Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.