Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Glaserei Au wurde seit dem 01.02.2010 insgesamt 191.650 mal besucht!

Glaserei Au: 4 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 4
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Branche: Glaserei Au
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Einträge von
1 - 4
Ähnliche Branchen - 8 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 2 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 7 Branchen gefunden

Brancheninfo: Glaserei

Glaser München

Mit dem Begriff Glaser bezeichnet man eine Fachkraft, die sich auf das Verarbeiten von Glas spezialisiert hat. Man unterteilt das Handwerk Glaser grob in die zwei Bereiche Fenster- und Glasfassadenbau sowie Verglasung und Glasbau. Es gibt Glaser, die in beiden Bereichen tätig sind, allerdings haben sich viele auf eine Fachrichtung spezialisiert.
Ein Glaser arbeitet oftmals in einer Glaserei (Mehrzahl: Glasereien, auch oft Glasereibetrieb genannt). Viele Glasereien bieten neben der Verglasung auch einen Kundendienst an. Bedeutende Dienstleistungen, die ein Glaser ausführt, sind beispielsweise Beschlägereparatur, Fensterglasreparatur, Glaserarbeiten, Verglasungsarbeiten, Reparaturverglasungen, Neuverglasungen, Glasreparaturen und Glasnotdienst.

Verglasung und Glasbau

Da heutzutage bei vielen Bauvorhaben der Werkstoff Glas gefragt ist und er durchaus auch künstlerisch eingesetzt wird, wird bei Neubauten oftmals ein Glaser eingesetzt. Aufgaben, die eine Glaserei übernimmt, sind also beispielsweise die Verglasung von Gebäudefronten oder Glaskuppeln - prinzipiell ist aber viel mehr durch einen Glaser machbar.
Denn die Glaserei arbeitet nicht nur am äußeren, sichtbaren Teil des Gebäudes, sondern auch innen drinnen. So fertigen Glaser zum Beispiel Spiegel, Möbel aus Glas, Glastüren, Duschen, Vitrinen und Bilderrahmen aus dem Werkstoff Glas. Neben der Neuverglasung ist aber auch die Reparatur ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines Glasers beziehungsweise einer Glaserei.

Fenster- und Glasfassadenbau

Neben der Verglasung und dem Glasbau ist der Fenster- und Glasfassadenbau ein wichtiger Aspekt in der Arbeit vom Glaser. Es ist eine eigene Fachrichtung, die sich mit der Herstellung von Fensterrahmen aus verschiedenen Materialien beschäftigt.
Oftmals unterscheidet sich eine Glaserei, die sich auf den Fenster- und Glasfassadenbau spezialisiert hat, von einem normalen Glasereibetrieb und ist eher mit einer Schreinerei vergleichbar. Heutzutage besteht die Arbeit eines Glasers dieser Fachrichtung oftmals darin, fertige Scheiben einzubauen.

Ausbildung zum Glaser

Wer in Deutschland Glaser werden will, muss eine dreijährige Ausbildung in einer Glaserei machen. Diese Ausbildung ist eine duale Ausbildung, das bedeutet, dass man einerseits im Betrieb und andererseits in einer Berufsschule ausgebildet wird. Wer danach die Gesellenprüfung besteht, darf als Glaser in einem Glasereibetrieb arbeiten.
Damit ist die Ausbildung für viele Glaser aber noch nicht zu Ende. So kann man sich zum Techniker oder zum Meister weiterbilden lassen. Wenn ein Glaser Techniker werden will, so muss er zwei Jahre lang die Technikerschule besuchen - will er Meister werden, kann er das in einem Jahr Vollzeit oder in bis zu drei Jahren Teilzeit absolvieren.
Wer als Glaser arbeiten möchte, sollte Glaskonstruktionen planen und entwerfen können und keine Scheu haben, Spezialmaschinen zu bedienen - wie beispielsweise Glassägen. Im Beruf Glaser sind aber nicht nur handwerkliche Fähigkeiten gefragt - auch ein guter Umgang mit dem Kunden gehört zu den Anforderungen.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).