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Glaserei Laim: 10 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Glaserei

Glaser München

Mit dem Begriff Glaser bezeichnet man eine Fachkraft, die sich auf das Verarbeiten von Glas spezialisiert hat. Man unterteilt das Handwerk Glaser grob in die zwei Bereiche Fenster- und Glasfassadenbau sowie Verglasung und Glasbau. Es gibt Glaser, die in beiden Bereichen tätig sind, allerdings haben sich viele auf eine Fachrichtung spezialisiert.
Ein Glaser arbeitet oftmals in einer Glaserei (Mehrzahl: Glasereien, auch oft Glasereibetrieb genannt). Viele Glasereien bieten neben der Verglasung auch einen Kundendienst an. Bedeutende Dienstleistungen, die ein Glaser ausführt, sind beispielsweise Beschlägereparatur, Fensterglasreparatur, Glaserarbeiten, Verglasungsarbeiten, Reparaturverglasungen, Neuverglasungen, Glasreparaturen und Glasnotdienst.

Verglasung und Glasbau

Da heutzutage bei vielen Bauvorhaben der Werkstoff Glas gefragt ist und er durchaus auch künstlerisch eingesetzt wird, wird bei Neubauten oftmals ein Glaser eingesetzt. Aufgaben, die eine Glaserei übernimmt, sind also beispielsweise die Verglasung von Gebäudefronten oder Glaskuppeln - prinzipiell ist aber viel mehr durch einen Glaser machbar.
Denn die Glaserei arbeitet nicht nur am äußeren, sichtbaren Teil des Gebäudes, sondern auch innen drinnen. So fertigen Glaser zum Beispiel Spiegel, Möbel aus Glas, Glastüren, Duschen, Vitrinen und Bilderrahmen aus dem Werkstoff Glas. Neben der Neuverglasung ist aber auch die Reparatur ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines Glasers beziehungsweise einer Glaserei.

Fenster- und Glasfassadenbau

Neben der Verglasung und dem Glasbau ist der Fenster- und Glasfassadenbau ein wichtiger Aspekt in der Arbeit vom Glaser. Es ist eine eigene Fachrichtung, die sich mit der Herstellung von Fensterrahmen aus verschiedenen Materialien beschäftigt.
Oftmals unterscheidet sich eine Glaserei, die sich auf den Fenster- und Glasfassadenbau spezialisiert hat, von einem normalen Glasereibetrieb und ist eher mit einer Schreinerei vergleichbar. Heutzutage besteht die Arbeit eines Glasers dieser Fachrichtung oftmals darin, fertige Scheiben einzubauen.

Ausbildung zum Glaser

Wer in Deutschland Glaser werden will, muss eine dreijährige Ausbildung in einer Glaserei machen. Diese Ausbildung ist eine duale Ausbildung, das bedeutet, dass man einerseits im Betrieb und andererseits in einer Berufsschule ausgebildet wird. Wer danach die Gesellenprüfung besteht, darf als Glaser in einem Glasereibetrieb arbeiten.
Damit ist die Ausbildung für viele Glaser aber noch nicht zu Ende. So kann man sich zum Techniker oder zum Meister weiterbilden lassen. Wenn ein Glaser Techniker werden will, so muss er zwei Jahre lang die Technikerschule besuchen - will er Meister werden, kann er das in einem Jahr Vollzeit oder in bis zu drei Jahren Teilzeit absolvieren.
Wer als Glaser arbeiten möchte, sollte Glaskonstruktionen planen und entwerfen können und keine Scheu haben, Spezialmaschinen zu bedienen - wie beispielsweise Glassägen. Im Beruf Glaser sind aber nicht nur handwerkliche Fähigkeiten gefragt - auch ein guter Umgang mit dem Kunden gehört zu den Anforderungen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.