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Glasereien Feldmoching: 4 Einträge gefunden

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Branche: Glasereien Feldmoching
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Brancheninfo: Glasereien

Glaser München

Mit dem Begriff Glaser bezeichnet man eine Fachkraft, die sich auf das Verarbeiten von Glas spezialisiert hat. Man unterteilt das Handwerk Glaser grob in die zwei Bereiche Fenster- und Glasfassadenbau sowie Verglasung und Glasbau. Es gibt Glaser, die in beiden Bereichen tätig sind, allerdings haben sich viele auf eine Fachrichtung spezialisiert.
Ein Glaser arbeitet oftmals in einer Glaserei (Mehrzahl: Glasereien, auch oft Glasereibetrieb genannt). Viele Glasereien bieten neben der Verglasung auch einen Kundendienst an. Bedeutende Dienstleistungen, die ein Glaser ausführt, sind beispielsweise Beschlägereparatur, Fensterglasreparatur, Glaserarbeiten, Verglasungsarbeiten, Reparaturverglasungen, Neuverglasungen, Glasreparaturen und Glasnotdienst.

Verglasung und Glasbau

Da heutzutage bei vielen Bauvorhaben der Werkstoff Glas gefragt ist und er durchaus auch künstlerisch eingesetzt wird, wird bei Neubauten oftmals ein Glaser eingesetzt. Aufgaben, die eine Glaserei übernimmt, sind also beispielsweise die Verglasung von Gebäudefronten oder Glaskuppeln - prinzipiell ist aber viel mehr durch einen Glaser machbar.
Denn die Glaserei arbeitet nicht nur am äußeren, sichtbaren Teil des Gebäudes, sondern auch innen drinnen. So fertigen Glaser zum Beispiel Spiegel, Möbel aus Glas, Glastüren, Duschen, Vitrinen und Bilderrahmen aus dem Werkstoff Glas. Neben der Neuverglasung ist aber auch die Reparatur ein wichtiger Bestandteil der Arbeit eines Glasers beziehungsweise einer Glaserei.

Fenster- und Glasfassadenbau

Neben der Verglasung und dem Glasbau ist der Fenster- und Glasfassadenbau ein wichtiger Aspekt in der Arbeit vom Glaser. Es ist eine eigene Fachrichtung, die sich mit der Herstellung von Fensterrahmen aus verschiedenen Materialien beschäftigt.
Oftmals unterscheidet sich eine Glaserei, die sich auf den Fenster- und Glasfassadenbau spezialisiert hat, von einem normalen Glasereibetrieb und ist eher mit einer Schreinerei vergleichbar. Heutzutage besteht die Arbeit eines Glasers dieser Fachrichtung oftmals darin, fertige Scheiben einzubauen.

Ausbildung zum Glaser

Wer in Deutschland Glaser werden will, muss eine dreijährige Ausbildung in einer Glaserei machen. Diese Ausbildung ist eine duale Ausbildung, das bedeutet, dass man einerseits im Betrieb und andererseits in einer Berufsschule ausgebildet wird. Wer danach die Gesellenprüfung besteht, darf als Glaser in einem Glasereibetrieb arbeiten.
Damit ist die Ausbildung für viele Glaser aber noch nicht zu Ende. So kann man sich zum Techniker oder zum Meister weiterbilden lassen. Wenn ein Glaser Techniker werden will, so muss er zwei Jahre lang die Technikerschule besuchen - will er Meister werden, kann er das in einem Jahr Vollzeit oder in bis zu drei Jahren Teilzeit absolvieren.
Wer als Glaser arbeiten möchte, sollte Glaskonstruktionen planen und entwerfen können und keine Scheu haben, Spezialmaschinen zu bedienen - wie beispielsweise Glassägen. Im Beruf Glaser sind aber nicht nur handwerkliche Fähigkeiten gefragt - auch ein guter Umgang mit dem Kunden gehört zu den Anforderungen.

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.