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Goldschmiedearbeiten Isarvorstadt: 1 Einträge gefunden

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Branche: Goldschmiedearbeiten Isarvorstadt
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Brancheninfo: Goldschmiedearbeiten

Goldschmiede sind Kunsthandwerker, die Gegenstände aus den Edelmetallen Gold, Silber und Platin herstellen. Die Metalle werden durch Hitze zunächst geschmolzen und in Platten gegossen. Anschließend werden sie gewalzt und mit entsprechenden Werkzeugen weiterverarbeitet. Eine der gebräuchlichsten Verbindungstechniken ist das Löten und Nieten. Zum Schluss werden üblicherweise dann die Feinheiten eingeschliffen und das Werkstück wird abschließend auf Hochglanz poliert. Goldschmiede stellen heute hauptsächlich Schmuckstücke her wie z.B. Ringe, Halsschmuck, Ohrschmuck und andere mehr. Die ersten Goldschmiedearbeiten gab es ca. 3000 vor Christus in der Zeit der Etrusker in Italien oder der Traker im Gebiet des Balkans. Aus der Zeit des Mittelalters sind u.a. Funde aus dem Reich der Wikinger und aus den Zentren der Goldschmiedekunst, Trier, Lüttich, Magdeburg und Hildesheim bekannt. Die prunkvollste Phase der Goldschmiedekunst war die Renaissance, die Barockzeit und die Jugendstilzeit. In diesen Zeitepochen wurden nicht nur Tafelsilber, Silberbesteck hergestellt, sondern auch Räume bzw. Sääle und Kirchen in Gold (Blattgold) gestaltet.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.