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Brancheninfo: Grabsteine

Grabsteine München

Ein Grabstein, auch Grabmal genannt, ist ein Denkmal, dass etwas über einen Verstorbenen und seinem Leben aussagen soll. Hierfür gibt es spezielle Fachbetriebe des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks, die solche Grabmale herstellen.

Wo werden Grabsteine eingesetzt

Grabsteine finden Verwendung an Einzelgräbern, Doppelgräber mit Teilabdeckung oder Vollabdeckung. Dabei werden die anspruchsvoll gearbeiteten Natursteine aus verschiedenster Herkunft in den vielfältigsten Formen und Farben gebracht.
Bei Grabplatten mit kalligraphischen Inschriften bzw. Ornamenten, Rosenmotiven, Kreuzen sowie auch Baummotiven, werden für die anspruchsvolle Gestaltung der Motive, hohe handwerkliche Qualität gefordert, die in Handarbeit speziell für jeden Kunden angefertigt werden.

Tätigkeiten eines Grabsteinbetriebs

Betriebe, die Grabsteine herstellen, können auch bestehende Grabsteine restaurieren oder Umarbeiten und sorgen so für die Erhaltung der Grabsteine.
Betriebe die Grabsteine herstellen, verstehen sich selbstverständlich auch als Dienstleister, die durch eine ausführliche Beratung und sorgfältiger Auswahl von hochwertigen Materialien wie zum Beispiel Granit (Juparana, Orion, Labrador, Impala, New Impala oder Aurora), Regenbogensandstein (auch geflammt) aus Belgien, Indien Schweden oder China, Carrara-Marmor, Natursteinfelsen, Findling oder Basalt, Grabmäler herstellen.
Gleichzeitig kümmern sich Betriebe die Grabsteine herstellen auch um die Erledigung aller notwendigen Anträge und Formalitäten.

Weitere Tätigkeiten außer Grabsteine

Betriebe, die Grabsteine herstellen, sind nicht nur auf die Steinmetzarbeiten beschränkt, sondern bieten auch hochwertigen Grabschmuck, Grabdekorationen, Grablaternen, Grabvasen und Grabschalen an. Diese können aus massiver Bronze oder Aluminium, Edelstahl, schwarz beschichtetem Stahlblech oder aus Metall-Kunstguss bestehen. Im Angebot sind auch häufig Weihwasserbecken mit dazugehörigen Sockeln, Kerzen (elektrische Grabkerzen, Kompositions-Öl-Lichter, Öl-Lichter), Erstatzteile (Ersatzgläser für Grablaternen) sowie auch Urnen vertreten.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.