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HNO Arzt Berg am Laim: 6 Einträge gefunden

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Branche: HNO Arzt Berg am Laim
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Brancheninfo: HNO Arzt

HNO Arzt

Ein HNO-Arzt (von Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde) ist ein Facharzt, der sich auf die Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde spezialisiert hat. HNO ist ein Teilgebiet der Medizin, welches sich mit den Erkrankungen, Verletzungen, Verletzungsfolgen, Fehlbildungen und Funktionsstörungen der Ohren, der Luftwege, der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes und der Speiseröhre befasst.
Oft behandelt ein HNO-Arzt neben den "typischen" HNO-Erkrankungen wie Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung und Pfeifferschem Drüsenfieber auch Funktionsstörungen wie Schnarchen oder Mundgeruch.

Aufgaben eines HNO-Arztes

Die HNO-Heilkunde ist ein Fachgebiet der Medizin, welches sich im 18. und 19. Jahrhundert aus der Chirurgie heraus entwickelte. Die Aufgaben des HNO-Arztes überschneiden sich teilweise mit den medizinischen Teilgebieten der Kinderheilkunde, Kinderchirurgie, Neurologie, Orthopädie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Dermatologie, Allergologie und der Inneren Medizin. Ein HNO-Arzt arbeitet meist mit Methoden der wissenschaftlichen Medizin. Allerdings kommen auch Naturheilverfahren zum Einsatz.
Ein HNO-Arzt führt unter anderem folgende Untersuchungen durch: Spiegeluntersuchung, Check-Ups und Vorsorgen (Kehlkopfvorsorge), endoskopische Untersuchungen der Nase und des Halses, mikroskopische Untersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, Geruchs- und Geschmacksprüfungen, Apnoe-Screening, allergologische Tests und Hörprüfungen wie Tinnituscharakterisierung, Impendanzmessung, Schwindeluntersuchung oder Neugeborenen-Hörscreening.

Erkrankungen die ein HNO-Arzt behandelt

Die häufigsten Erkrankungen, die ein HNO-Arzt behandelt, sind: Diphterie, Epiglottitis, Erkältung, Gehörgangsentzündung, Gehörlosigkeit, Hörsturz, Kehldeckelentzündung, Kehlkopfkrebs, Keuchhusten, Kopf-Hals-Tumor, Larynxkarzinom, Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Mononukleose, Mundgeruch, Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), Nasenpolypen, Otitis media, Otosklerose, Pertussis, Pfeiffersches Drüsenfieber, Pharynxkarzinom, Rachenkrebs, Ronchopathie, Schlapapnoe, Schnarchen, Schwerhörigkeit, Speicheldrüsenentzündung, Speichelstein, Taubheit, Tinnitus, Tonsillitis, Zungenbrennen und Zungenkrebs.

Berufsbild des HNO-Arztes

Wer in Deutschland ein HNO-Arzt werden will, braucht ein abgeschlossenes Medizinstudium und eine Facharztprüfung.
In Deutschland gibt es zwei Ständeorganisationen: Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf und Halschirurgie e.V. ist ein Zusammenschluss von überwiegend wissenschaftlich tätigen HNO-Ärzten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den hohen wissenschaftlichen Standard der HNO-Heilkunde zu erhalten. Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. hingegen ist ein Zusammenschluss von praktisch tätigen HNO-Ärzten. Die Aufgabe des Vereins ist die Erhaltung der freiberuflichen Tätigkeit der HNO-Ärzte und die Wahrnehmung von Rechten gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse.

Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.