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Häuser Giesing: 40 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Häuser

Immobilien München

Mit Immobilien bezeichnet man Grundstücke sowie die darauf befindlichen Gebäude und deren Zubehör. Juristisch und ökonomisch gesehen sind Immobilien "unbewegliche Sachgüter". Das Wort Immobilie stammt auch aus dem Lateinischen (im-mobilis = nicht beweglich). Umgangssprachlich bezeichnet man Immobilien auch als Liegenschaften oder Anwesen. Zu den Immobilien München zählen nicht nur Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser, sondern auch Villen oder Geschäfts- und Fabrikgebäude (Gewerbeimmobilien), welche zur Miete, zum Kauf oder zum Bau angeboten werden.
Einige Berufszweige der Immobilienwirtschaft haben sich auf Liegenschaften, Gebäude und den Immobilienmarkt spezialisiert wie Gebäudemanagement, Geodäten, Ziviltechniker, Immobilienmakler, Realitätenbüros, Hypothekenbanken, Versicherungen, Immobilienfonds und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben. Die Unternehmen der Immobilienwirtschaft beschäftigen sich hauptsächlich mit der Entwicklung, Produktion, Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien. Dagegen vermitteln Immobilienmakler gegen eine Maklerprovision (Courtage) nur den Verkauf oder die Vermietung einer Immobilie.

Immobilienmakler

Ein Immobilienmakler ist ein (oft selbstständig Gewerbetreibender) professioneller Vermittler von Immobilien, der Verträge über Grundstücke, Immobilien, grundstücksgleiche Rechte, vermietete Wohnräume und gewerbliche Räume vermitteln und zum Abschluss bringen darf. Für seine Arbeit erhält er eine Maklerprovision (Courtage). Zur Vermittlung von Immobilien wird ein Maklervertrag geschlossen.

Besonderheiten bei Immobilien

Da Immobilien unbeweglich sind, unterliegen sie anderen gesetzlichen Bestimmungen als bewegliche Güter. Das gilt insbesondere in Hinblick auf den Gebrauch und Erwerb von Immobilien. Will jemand Immobilien kaufen, so erfordert das drei Vorgänge: Einen notariell bekundeten Kaufvertrag, die notariell bekundete Einigung über den Eigentumsübergang und die Eintragung des neuen Eigentümers in das Grundbuch.
Auch Immobilien können - wie bewegliche Sachen - mit Rechten belastet werden, wie beispielsweise das Grundpfandrecht, Wegerechte oder Regelungen zum Wasserrecht. Außerdem müssen die Eigentümer von Immobilien Grundsteuer entrichten. Von der Steuerpflicht ausgenommen sind Grundstücke, die öffentlich-rechtlichen, religiösen, mildtätigen oder wissenschaftlichen Zwecken dienen.
In Gebirgsländern gelten hinsichtlich Immobilien spezielle Regelungen, die dem Schutz der alpinen Infrastruktur dienen sollen. Diese Regelungen können den Grunderwerb, die Bewirtschaftung und auch die minimale Grundstücksgröße betreffen.

Immobilien als Geldanlage

In den letzten Jahren hat ein aktives und ergebnisorientiertes Management von Immobilien bei vielen Unternehmen stark an Bedeutung gewonnen. Wenn Immobilien weniger der direkten Nutzung durch das Unternehmen, sondern eher der Geldanlage dienen, sollte auch die Wertentwicklung über einen längeren Zeitraum hinweg betrachtet werden.
Im Gegensatz zu Grundstücken (die weitestgehend resistent gegen Inflation sind, da ihr Wert steigende Tendenz aufweist) sind Immobilien einem Preisverfall ausgesetzt. Je nach Lage des Grundstückes ergibt sich für Immobilien somit häufiger eine negative als eine positive Wertentwicklung. Wertminderungen von 20 bis 50 Prozent bei Neubauten in den ersten zehn Jahren sind auch im Münchner Raum keine Seltenheit. Bei dem Kauf von Immobilien in München sollten sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen deshalb den Mietpreis beziehungsweise die Mietersparnis so berechnen, dass nicht nur alle Kosten, sondern auch die zu erwartende Wertminderung ausgeglichen ist.

Wertentwicklung von Immobilien


Man teilt Immobilien in sieben verschiedene Kategorien ein, um ihre Wertentwicklung zu betrachten:

- keine immobilienwirtschaftliche Nutzung (Landwirtschaft oder Forstwirtschaft)
- beabsichtigte Nutzung (Bauerwartungsland)
- rechtlich abgesicherte Nutzung (gewidmetes Bauland)
- vorbereitete Nutzung (bereits parzelliert und erschlossen)
- erste Nutzung (noch ungenutzter Neubau)
- bestehende Nutzung (genutzter Bau)
- nicht mehr bestehende Nutzung (Leerstand)

In den ersten fünf Stufen erhöht sich der Wert von Immobilien kontinuierlich. Die höchste Wertsteigerung findet meist beim Übergang von der ersten zur zweiten und zur dritten Stufe statt. Eine Wertminderung von Immobilien setzt oft bei der sechsten Stufe ein - bei der siebten Stufe reduziert sich der Wert stark und fällt manchmal sogar unter das Niveau der ersten Stufe.
Einige Faktoren wie beispielsweise die Nähe von Schulen, Gesundheits- und Freizeiteinrichtungen wirken sich positiv auf den Wert von Immobilien München aus. Wertmindernd hingegen wirken sich auf Immobilien hohe Lärmpegel in der Umgebung oder Altlasten aus. Die entstehen beispielsweise, wenn vor dem Bau der Immobilien auf dem Grundstück eine Tankstelle stand und der Boden dadurch verseucht wurde.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.