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Hautarzt Fürstenried: 5 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Hautarzt

Hautarzt

Ein Hautarzt (auch Dermatologe genannt) ist ein Facharzt, der sich mit der Abklärung, Behandlung und Betreuung von Patienten mit Erkrankungen der Haut (nichtinfektiös und infektiös) und gut- oder bösartigen Hauttumoren befasst.

Erkrankungen bei denen ein Hautarzt helfen kann

Häufige Erkrankungen, die ein Hautarzt behandelt, sind unter anderem:

Entzündliche oder allergische Erkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis, Heuschnupfen oder Nesselsucht.
Angeborene Fehlbildungen der Haut wie Muttermale oder Blutschwamm.
Erkrankungen der Schleimhäute wie Schleimhautwarzen oder Hämorrhoiden.
Gutartige und bösartige Hauttumore.
Erkrankungen der Haare und Nägel.
Erkrankungen der Venen wie Krampfadern oder offene Beine.
Erkrankungen durch Hautparasiten wie Zecken.
sexuell übertragbare Krankheiten wie Aids, Syphilis oder Tripper.
Hautveränderungen bei inneren Erkrankungen.

Daneben bietet ein Hautarzt oft auch kosmetische Eingriffe an, wie die Entfernung von Haaren, Warzen, Tattoos oder Äderchen.

Spezialgebiete eines Hautarztes

Jeder Hautarzt hat ein anderes Spezialgebiet. Häufige Fachrichtungen der Dermatologie sind:

Allergologie: Die Allergologie beschäftigt sich mit der Entstehung, Ausprägung, dem Verlauf und der Behandlung von Allergien. Ein Hautarzt, der auch im Bereich der Allergologie behandeln will, braucht eine Weiterqualifizierung zum Allergologen.
Homöopathie: Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode, die wissenschaftlich nicht anerkannt ist. Die Homöopathie besagt, dass Arzneimittel, die bei gesunden Menschen in hohen Gaben eine Krankheit hervorrufen, in verdünnter Verabreichung das Krankheitsbild auch heilen können. Manche Hautärzte bieten homöopathische Behandlungen an.
Naturheilkunde: Naturheilkunde ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Behandlungsmethoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren sollen. Zu den Methoden gehören unter anderem das Licht, die Sonne, die Luft, Ruhe und Bewegung, Gefühle und Willensvorgänge.
Laserbehandlung: Ein Hautarzt kann Laser zur Operation von Hautanomalien wie Altersflecken oder Warzen und zum Entfernen von unerwünschtem Haarwuchs einsetzen.
Proktologie: Die Proktologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Enddarms. Ein Hautarzt, der eine einjährige Weiterbildung abgeschlossen hat, darf die Zusatzbezeichnung Proktologie führen. Proktologische Erkrankungen sind beispielsweise Stuhlinkontinenz, Hämorrhoiden, Analfissur, Analfistel oder Perianalthrombose.

Hautkrebs-Frühuntersuchung eines Hautarztes

Eine wichtige Untersuchung, die ein Hautarzt durchführt, ist die Hautkrebsvorsorge. Jährlich erkranken etwa 118 000 Menschen in Deutschland an weißem Hautkrebs und 22000 Menschen an schwarzem Hautkrebs. Wenn man die auffälligen Veränderungen der Haut früh genug erkennt, kann man sie meist erfolgreich behandeln. Seit dem 1. Juli 2008 haben alle gesetzlich Krankenversicherten ab 35 ein Recht auf eine zweijährliche Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung.

Fürstenried

Fürstenried

Fürstenried ist ein Stadtteil in München, der zusammen mit Solln, Obersendling, Forstenried und Thalkirchen den Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" bildet. Fürstenried ist einer der südlichsten Stadtteile Münchens und grenzt an Neuried im Westen, Obersendling und Solln im Osten, Hadern und Südpark im Norden und Unterdill im Süden von München.
Momentan leben im Stadtbezirk 19 "Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln" fast 78.000 Menschen auf einer Fläche von 1775 Hektar. Der Anteil an Senioren an der Bevölkerung von Fürstenried ist mit 20 Prozent vergleichsweise hoch. In Fürstenried und den angeschlossenen Vierteln leben außerdem unterdurchschnittlich wenige Ein-Personen-Haushalte - Fürstenried ist ein Stadtviertel, in das besonders gerne Familien ziehen.

Geschichte von Fürstenried

Fürstenried wurde 1716 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt seinen Namen vom Kurfürsten Max Emanuel. Der Begriff "ried" steht dabei für Rodung, Fürstenried war also ein gerodetes Gebiet. Der Kurfürst ließ auf dem Gelände sein Schloss Fürstenried erbauen. Ursprünglich wurde der Ort nicht als Fürstenried bezeichnet, sondern als Poschetsried.
Fürstenried wurde im Januar 1912 nach München eingemeindet. Nachdem die bayerische Monarchie 1918 endete, wanderte das Schloss in den Besitz der Kirche über. Noch heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel in Fürstenried. Viele Münchner wissen allerdings gar nicht von der Existenz des kleinen Schlosses in Nymphenburg - einen Besuch ist es allemal wert.

Fürstenried heute

Fürstenried ist in München als Wohnsiedlung bekannt. Das typische Bild von Fürstenried prägen dabei die Wohnbauten der 60er Jahre. Damals galt Fürstenried als "Trabantenstadt". Wie in Forstenried stehen heute deshalb in Fürstenried große, hohe Betonbauten, die viele Wohnungen bereitstellen. Die bauliche Entwicklung sieht man gut am Beispiel des Sparkassenhochhauses in Fürstenried, das bei der Einweihung in den 60er-Jahren als das größte Wohnhaus Bayerns galt.
Besonders Familien ziehen heute gerne nach Fürstenried. Die Möglichkeiten der Naherholung sind zahlreich: Zum einen sind die Isarauen in Solln sehr nahe, fährt man gen Süden, erreicht man bald den riesigen Forstenrieder Park. Daneben gibt es ein großes Angebot an Freizeiteinrichtungen in Fürstenried und den angeschlossenen Gebieten: Neben 23 Sportanlagen gibt es ein Hallenbad und ein Freibad, zwei Kinos, ein Theater, vier Bibliotheken und 20 Schulen. In Fürstenried gibt es nur wenig Industrie, viele Arbeitsplätze entfallen auf den Siemensstandort in der Hofmannstraße.

Verkehrsanbindung in Fürstenried

Fürstenried liegt zwar weit im Münchner Süden, ist aber besonders für Autofahrer gut an München angebunden, was an der nahen Autobahn A95 liegt. Auf ihr gelangt man schnell und bequem in das Zentrum der Stadt.
In Fürstenried hält die U-Bahnlinie 3 (Stationen Fürstenried West, Basler Straße und Forstenrieder Alle) und verschiedene Buslinien der MVG.