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Brancheninfo: Heilpraktiker

Heilpraktiker

Die Geschichte der Heilpraktiker

Bis ins 14. Jahrhundert gab es in Deutschland keine Universitätsausbildung für Ärzte. Medizinische Tätigkeiten wurden überwiegend auf Grundlage der Erfahrungs- und Laienheilkunde ausgeübt. Das deutsche Heilpraktikergesetz von 1939 schuf dann erstmals Regelungen für das Berufsbild des Heilpraktikers - ursprünglich allerdings mit dem Ziel, diesen Berufsstand zugunsten der Ärzte, auf lange Sicht zu beseitigen. Nach diesem Gesetz ist ein Heilpraktiker eine Person, die eine staatliche Erlaubnis besitzt die Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen.

Welche Methoden wenden Heilpraktiker an

Es kommen häufig Methoden der Naturheilkunde oder der Alternativmedizin zum Einsatz. In der Gegenwart zählt der Beruf des Heilpraktikers in Deutschland zu den freien Berufen und wird eigenverantwortlich ausgeübt.

Voraussetzungen für einen Heilpraktiker

In Deutschland existiert für Heilpaktiker keine vorgeschriebene Regelausbildung und keine bundeseinheitlich geregelte Prüfung. Es gelten aber bestimmte persönliche Voraussetzungen: ein Mindestalter von 25 Jahren, der ärztliche Nachweis der körperlichen, geistigen und seelischen Eignung für den Beruf und ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis. Außerdem müssen medizinische Kenntnisse in Prüfungen nachgewiesen werden, für die in allen Bundesländern ähnliche Fragenkataloge zu Krankheitsbildern, Anatomie, Diagnostik und Pharmakologie verwendet werden. Zu beachten ist, dass es eine Vielzahl von Heilpraktikerverbänden und freien Trägern gibt, die Heilpraktikerausbildungen unterschiedlicher Länge anbieten.
Die Berufsverbände der Heilpraktiker haben sich zwar inzwischen auf eine Berufsordnung für Heilpraktiker (BOH) geeinigt, die jedoch nicht für alle Heilpraktiker rechtsverbindlich ist, sondern nur als vereinsinternes Recht für die Mitglieder Gültigkeit besitzt. Neben dem allgemein praktizierenden Heilpraktiker gibt es seit 1993 auch den Heilpraktiker mit Zulassung auf dem Gebiet der Psychotherapie.

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.