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Heilpraktikerschule Maxvorstadt: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Heilpraktikerschule

Heilpraktiker ist in Deutschland kein klassischer Ausbildungsberuf, daher existiert für Heilpaktiker keine vorgeschriebene Regelausbildung und keine bundeseinheitlich geregelte Prüfung. Allerdings wird eine "Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung" benötigt, für die bestimmte persönliche und fachliche Voraussetzungen gelten. So gilt ein Mindestalter von 25 Jahren, außerdem müssen die körperliche, geistige und seelische Eignung für den Beruf ärztlich attestiert, ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt und die entsprechenden medizinischen Fachkenntnisse in Prüfungen nachgewiesen werden, für die es in allen Bundesländern ähnliche Fragenkataloge gibt. Diese umfassen wesentliche Bereiche der Medizin sowie fachpraktische Themengebiete und einzelne naturheilkundliche Bereiche. Unter anderem handelt es sich um Fragen aus der Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, der allgemeinen Krankheitslehre mit einem Schwerpunkt auf Volkskrankheiten wie Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen sowie zur Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohlicher Zustände. Auch Techniken der klinischen Befunderhebung einschließlich der Deutung grundlegender Laborwerte sowie Themen wie Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisation spielen dabei eine Rolle. Wichtig ist auch die Berufs- und Gesetzeskunde, da es hier auch um die gesetzlichen Pflichten und Einschränkungen des Heilpraktikerberufs geht.

In Deutschland bieten zahlreiche freie Träger sowie die Berufsverbände der Heilpraktiker (es gibt nicht nur einen Verband, sondern gleich acht) eine Ausbildung zum Heilpraktiker an. Zu beachten ist dabei, dass diese Ausbildungsgänge von unterschiedlicher Länge und Qualität sein können, da es sich lediglich um - nicht verpflichtende - Kurse zur Prüfungsvorbereitung handelt, die keinerlei staatlicher Aufsicht unterliegen. Die Durchfallquote der Heilpraktikerprüfung liegt dementsprechend je nach Bundesland zwischen 20 und 80 Prozent. Entsprechend sorgfältig sollte also bei der Wahl des Anbieters vorgegangen werden.

Die Berufsverbände der Heilpraktiker haben sich inzwischen auf eine Berufsordnung für Heilpraktiker (BOH) geeinigt, die jedoch nicht rechtsverbindlich für alle Heilpraktiker ist, sondern nur als vereinsinternes Recht für die Mitglieder Gültigkeit besitzt. Neben dem allgemein praktizierenden Heilpraktiker gibt es seit 1993 auch den Heilpraktiker mit Zulassung auf dem Gebiet der Psychotherapie.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.