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Heizung Lehel: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Heizung

Heizung und Lüftungsanlagen
Eine Heizung ist ein Gerät oder eine Vorrichtung zur Erwärmung von Räumen. Ein Unternehmen, das sich auf Heizungsanlagen und Lüftungsanlagen und deren Bau spezialisiert hat, verkauft, montiert und wartet alle Produkte rund um Heizungen und Lüftungsanlagen.
Eine Fachkraft, die eine Heizung oder eine Lüftungsanlage montiert, hat eine Ausbildung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik absolviert. Früher nannte man den Beruf Heizungsbauer.

Produkte der Heizung und Lüftungsanlagen

Es gibt viele verschiedene Arten von Heizungen, die je nach Anforderung Vor- und Nachteile bieten. Die gängigsten Heizungen sind Zentralheizung, Fernheizung, Kohleheizung, Ölheizung, Gasheizung, Holzheizung, Elektroheizung, Wärmepumpenheizung, Pelletheizung, Etagenheizung oder Heizkessel.
Ein Unternehmen, dass sich auf Heizungen spezialisiert hat, bietet daneben meist noch andere Produkte und Dienste an, wie Altbausanierung, Badsanierung, Heizkesselsanierung, Öl- und Gasfeuerung, Solaranlagen und Solartechnik, Gas- und Wasserinstallationen, Heizungswartung, Gasgeräte-Entkalkungen, Energiesparende Heizsysteme, Sanitäre Installationen, Minibaggerarbeiten und Holzheizanlagen.
Viele Unternehmen bieten zusätzlich noch einen Notdienst an, der bei Problemen mit der Heizung oder mit der Lüftungsanlage rund um die Uhr erreichbar und sofort zur Stelle ist.

Einzel- und Zentralheizung

Im häuslichen Einsatz unterscheidet man zwischen Einzelheizung und Zentralheizung:
- Eine Einzelheizung ist die einfachste Lösung, einen Raum zu erwärmen. Sie besteht aus einem offenen Kamin, einem geschlossenem Ofen oder aus einer elektrisch betriebenen Widerstandsheizung wie beispielsweise einem Heizlüfter oder einer Elektrospeicher-Heizung.
Eine Zentralheizung verfügt über eine zentrale Heizstelle und versorgt über das Trägermedium Wasser die einzelnen Räume eines Gebäudes. Eine Warmwasserheizung etwa erwärmt das Wasser und pumpt dieses durch Rohrleitungen zu den einzelnen Heizflächen. Anschließend fließt das Wasser wieder zurück zur Heizstelle. Eine Warmluftheizung hingegen benutzt Raumluft als Wärmeträger und leitet die in einem Heizautomaten erwärmte Luft über die Lüftungsanlage in die einzelnen Räume.

Energiequellen der Heizung

Die Wärme der Heizung kommt aus verschiedenen Energiequellen, wie beispielsweise:
- Brennstoffe: Erdgas, Flüssiggas, Heizöl, Kohle, Stroh, Holz, Biogas und Pflanzenöle sind Brennstoffe, die beim Verbrennen Wärme erzeugen.
- Fernwärme: Bei der Fernwärmeversorgung wird die Wärme in einem Heizkraftwerk erzeugt und an die Haushalte verteilt. Als Brennstoffe kommen auch hier überwiegend Erdöl, Erdgas oder Kohle zum Einsatz.
- Elektrischer Strom: Elektrischer Strom kann in Wärme umgewandelt werden, wie es beispielsweise beim Heizlüfter der Fall ist. Allerdings ist eine Beheizung von großen Wohnungen mit elektrischem Strom allein ineffektiv, da große Mengen Strom benötigt werden.
- Erdwärme: Wärmepumpen können ein Gebäude mit Erdwärme versorgen. Für ein Einfamilienhaus benötigt man ein bis zwei oberflächennahe Bohrungen.
Bivalente Heizungen: Von bivalenten Heizungen spricht man, wenn eine Heizanlage mehrere Brennstoffe verwertet, wie beispielsweise kombinierte Solar/Brenner-Heizungen oder Allesbrenner wie ein klassischer Holz/Koks-Kessel.

Der Beruf für Heizung und Lüftungsanlage

Den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gibt es erst seit 2003. Davor hieß die Ausbildung Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. In der Ausbildung bekommen die Lehrlinge Kenntnisse der Gas- und Wasserinstallation, des Heizungs- und Lüftungsbaus und Komponenten der Solartechnik und Elektrotechnik ermittelt.
Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre und endet mit dem Abschluss als Geselle. Während der Ausbildung muss sich der angehende Anlagenmechaniker auf Wassertechnik, Wärmetechnik, Lufttechnik oder Erneuerbare Energie/Umwelttechnik spezialisieren.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.