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Brancheninfo: HiFi

HiFi

HiFi (auch Hi-Fi) steht für High Fidelity (hohe Klangtreue) und bezeichnet einen Qualitätsstandard für Unterhaltungselektronik. Ein Gerät, das mit HiFi ausgeschrieben ist, gibt idealerweise das aufgenommene Klangbild so wieder, dass zwischen Original und Wiedergabe kein Unterschied hörbar ist.
Der genaue Qualitätsstandard war bis in 1996, in der Deutschen Industrie-Norm DIN 45500 geregelt, 1996 wurde er durch die DIN EN 61305 ersetzt. Diese DIN regelt die Verfahren zur Messung und Angabe der Leistungskennwerte von HiFi-Geräten und HiFi-Anlagen.
HiFi ist heute zwar noch ein Begriff, allerdings haben sich die Qualitätsansprüche im Laufe der Zeit geändert. Heutzutage übertreffen hochwertige Anlagen, die Musik wiedergeben, die HiFi-Normen um ein vielfaches. Vor allem im Bereich der Verstärkertechnik hat die HiFi-Entwicklung große Sprünge gemacht, so dass Rauschen, Übersprechen und Klirrfaktor kaum noch ein Thema sind. Allerdings bilden Lautsprecher noch immer einen Schwachpunkt, vor allem bei kleineren Modellen, die Probleme haben, tief-mittlere Frequenzen gebündelt abzustrahlen.

Produkte in der Rubrik HiFi

In vielen Geschäften, die sich auf HiFi spezialisiert haben, kann man folgende Geräte erwerben oder reparieren lassen:

- Fernseher: Ein Fernseher ist ein Gerät, das Fernsehsignale empfangen und wiedergeben kann. Fernseher werden umgangssprachlich auch Flimmerkiste, Glotze oder Mattscheibe genannt. Die Bildwiedergabe der Fernsehsignale passiert auf einem Bildschirm. Inzwischen sind zu dem typischen Fernsehgerät noch weitere Empfangsquellen wie Computer, Laptop, mobile Fernseher und Handy hinzugekommen. Heutzutage werden keine Schwarz-Weiß-Fernseher mehr verkauft, prinzipiell können alle Fernseher Farbbilder darstellen. Fernseher zählen zu den HiFi-Geräten.
- Stereoanlage: Stereoanlagen werden auch oft HiFi-Anlagen genannt. Eine Stereoanlage ist ein Gerät zur Musikwiedergabe in Wohnräumen oder Partyräumen. Während früher Stereoanlagen oft noch aus einem Ganzen bestanden, wurden sie mit der Zeit von so genannten HiFi-Türmen abgelöst, bei denen die Komponenten einzeln übereinander gestapelt wurden.
- Radiogerät: Ein Radiogerät ist ein Empfänger für den Hörfunk. Die empfangenen Informationen werden vom Radio in Schall umgewandelt und über Lautsprecher hörbar gemacht.

Auch einige andere Geräte zählen zu dem Bereich HiFi, obwohl sie nicht die Qualitätsanforderungen erfüllen, zum Beispiel preiswerte Radiowecker, einige Autoradios und HiFi-Anlagen des unteren Qualitätssegments.
Viele Geschäfte für HiFi verkaufen auch andere Elektrogeräte und Unterhaltungselektronik wie Camcorder, Autoradios, Computer, Digitalkameras, Drucker, Audiokabel, Projektoren, Speichermedien und Spielkonsolen.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.