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Barthel

Homöopath
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Hochstr. 41
81541 München
, Au
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Brancheninfo: Homöopath

Homöopath

Besonderheit der Homöopathie

Die Homöopathie ist eine alternativmedizinische Methode, die nicht Krankheiten, sondern kranke Menschen behandelt. Aus Sicht der Homöopathie ist ein gesunder Körper ein System in Balance. Dieses Gleichgewicht wird durch eine Erkrankung gestört und kann durch eine Reiz- und Regulationstherapie wieder aus eigener Kraft erreicht werden.

Heilmethoden der Homöopathen

Die Homöopathen suchen hierzu die Ursache einer gesundheitlichen Störung, in dessen körperlicher und seelischer Ganzheit. Diese Ursachen werden gemäß dem Leitsatz (Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt) behandelt, d.h. es werden Arzneimittel bei der Behandlung eingesetzt, die bei einem Gesunden, ähnliche Symptome hervorrufen. Beispiel: Brennnesseln verursachen juckende und schmerzende Bläschen. Bei Verbrennungen, Nesselsucht und Insektenstichen verspürt man einen ähnlichen Schmerz, daher setzen Homöopathen Brennnesseln gezielt bei der Behandlung ein. Der Heilungsansatz ist also genau andersherum als bei der Schulmedizin. Die Homöopathie versteht nicht als eine passive Therapie, sondern als eine Hilfe zur Selbsthilfe.

Ziele der Homöopathie

Durch das ähnliche Leiden werden die körpereigenen Abwehrstoffe mit dem Ziel auf angeregt, die Reaktion, Regulation, Anpassung und Regeneration des Körpers zu fördern. Um einen Patienten wirksam zu behandeln, benötigt der Homöopath ein möglichst komplexes Bild über die Symptome des Patienten. Im Gegensatz zu einem üblichen Arztbesuch findet eine sehr umfassende Befragung statt, insbesondere zum Leben des Patienten. Anhand der geschilderten Symptome erhält ein Patient ein homöopathisches Mittel, welches genau zu seinen Symptomen passt.

Homöopathische Mittel

Homöopathische Mittel werden auf natürlicher Basis hergestellt und tragen daher zu einer umweltbewussten und gesunden Lebensweise bei. Es gibt sie in flüssiger und in fester Form (Globuli, Tabletten). Homöopathen behandeln beispielsweise Allergien (z.B. Heuschnupfen, allergischen Schnupfen), Erkrankungen der Atemwege (z.B. Bronchitis, Erkältungen, Halsentzündung, Husten, Mandelentzündung, Schnupfen), Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates (z.B. Arthrose, Blutergüsse, Gelenkschmerzen, Gicht, Muskelschmerzen, Prellungen, Quetschungen, Rheuma), bei gynäkologischen Beschwerden (z.B. Regelstörungen, Schwangerschaftsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden), bei Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen (z.B. Kehlkopfentzündungen, Mittelohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Rachenentzündung), Hauterkrankungen (z.B. Abszesse, Ekzeme, Furunkel, Gürtelrose, Hautausschläge, Hauterkrankungen, Ödeme, Schuppenflechten, Verbrennungen), Herz-Kreislauf-Beschwerden (z.B. nervöse Herzbeschwerden, Herzrhythmusbeschwerden, Krampfadern, Kreislaufstörungen, Venenerkrankungen, Schwindelzustände), nervliche Beschwerden (z.B. Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, Kopfschmerzen) oder Magen-Darm-Leber-Beschwerden (z.B. Durchfall, Magenbeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, Stoffwechselstörung). Zu beachten ist jedoch, dass bei Krankheitszuständen, bei denen die Selbstheilungskräfte blockiert sind oder durch einen fehlenden Stoff ausgelöst wurden (z.B. bei der Zuckerkrankheit), die Homöopathie nicht angewendet werden kann.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).