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Indisches Restaurant Feldmoching
Tel.: (089) 15927166
Feldmochinger Str. 226
80995 München
, Feldmoching
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Brancheninfo: Indisches Restaurant

Indisches Restaurant

Entwicklung der indischen Küche

Die indische Küche hat sich aufgrund der klimatischen Gegebenheiten und der kulturellen (religiösen) Einflüsse sehr unterschiedlich entwickelt. Sie ist im Besonderen geprägt von einer vielfältigen Verwendung von feinen Gewürzen und scharfen Soßen. Ca. 80 Prozent der indischen Bevölkerung sind Anhänger des Hinduismus. Diese lehnen aus religiösen Gründen den Verzehr von Rindfleisch ab. Ferner essen Muslime (ca. 13 % der indischen Bevölkerung) aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch.

Rolle des Fleisches in indischen Restaurants

Fleisch hat auf dem täglichen Speiseplan in indischen Restaurants eine untergeordnete Rolle und beschränkt sich meist als Beilage auf Lamm, Huhn und Fisch. Typische indische Fisch- und Fleischgerichte sind Lammspieße, Lammkotelett, Chicken Tikka Masala, Murg Balti, Murg Tanduri, Fisch-Curry und Bratfisch im Teigmantel.

Vegetarische Gerichte in der indischen Küche

Die indische Küche bietet aufgrund der kulturellen Einflüsse sehr viele vegetarische Gerichte. Hauptbestandteile dieser Speisen sind meist Brot oder Reis. Typische Brotgerichte in indischen Restaurants sind Chapati (Fladenbrot), Puri (frittiertes Fladenbrot), Bathura (frittiertes Fladenbrot), Kochuri (frittiertes Fladenbrot mit Erbsenpüree), Nan (Hefe-Fladenbrot), Paratha (blätterteigähnliches Fladenbrot) und Masala Dosa (Pfannkuchen aus Reis und Linsen).

Reisgerichte in der indischen Küche

Zu den Reisgerichten zählen Gemüsereis, Gewürzreis, Safranreis, Biryani (Reis mit Safran und Curcuma gewürzt und überzogen mit gebraten Zwiebeln, Chilies, Nüssen und Mandeln, Lamm- oder Hammelfleisch), Appam (Pfannkuchen aus Reisteig) und Idli (Bällchen aus Linsen- und Reismehl).

Gewürzbeilagen in der indischen Küche

Die indischen Gerichte werden meist durch die Gewürzbeilagen scharf nachgewürzt. Typische Gewürzbeilagen sind Pan (ein mit Gewürzen gefülltes Blatt einer pfefferartigen Pflanze), Chutney (würzige Soße mit musartiger Konsistenz), Pickle (in Öl, Gewürzen und Salz eingelegtes Gemüse oder Obst) und Tamarindensirup.

Beilagen im indischen Restaurant

Daneben werden typisch indische Snacks und Beilagen wie Samosa (gefüllte Teigtaschen), Pakora (gebackene Gemüsestücke), Gewürzplätzchen, Papad (Linsenfladen) in indischen Restaurants angeboten.

Dessers im indischen Restaurant

Zum Dessert werden vorwiegend Obst, aber auch Süßspeisen aus Milch oder Zuckersirup gereicht. Hierzu zählen Barfi Badam (Konfekt), Khir (Milchreispudding), Gulab Jamun (frittierte Teigbällchen in aromatisiertem Zuckersirup), Malai (Mangocreme) und Firni (Reisdessert mit Rosenwasser und Mandeln).

Landestypische Getränke in der indischen Küche

Zu den indischen Spezialitäten werden auch landestypische Getränke wie Masala Chai oder Kardamom Tee (Tee mit Milch und Gewürzen), Fruchtsäfte (z.B. Kokoswasser, Mangosaft), Kaffee (oft auch mit Gewürzen), Garam Dhot (heiße Milch mit Honig und Gewürzen), Lassi (Joghurtgetränk) oder Arrak (Destillat aus Reis- oder Palmsaft) angeboten.

Die Gerichte werden in den indischen Restaurants meist traditionell auf einem großen Metalltablett (Thali) mit vielen kleinen Metallschüsseln serviert. Lust auf eine kulinarische Reise bekommen?

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.