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Industrieparkett in Haar: 1 Einträge gefunden

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Eibl GmbH

Industrieparkett Haar
Tel.: (089) 45205560
Hans-Pinsel-Str. 1
85540
Haar
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Brancheninfo: Industrieparkett

Parkett München


Parkett bezeichnet einen hochwertigen Fußbodenbelag für Innenräume aus kleinen, zusammengesetzten Holzstücken. Das Holz für Parkett wird in kleine Stücke gesägt und in bestimmte Muster, beispielsweise Fischgrätmuster oder Oxford-Verband, zusammengefügt. Im Normalfall liegen die Holzfasern bei Parkett horizontal - Parkett Holzböden, bei denen man Jahresringe sieht, die Fasern also vertikal stehen, werden Holzpflaster genannt.
Ein Boden aus langen Holzbrettern bezeichnet man nicht als Parkett, sondern als Dielenboden. Im Gegensatz zu diesem benötigt ein Parkettfußboden einen tragfähigen Untergrund. Ein Parkett wirkt raumklimaregulierend und gilt wegen seiner geschlossenen Flächen als sehr hygienisch. Parkettböden sollte man hin und wieder mit einem speziellen Pflegemittel behandeln. Weist das Parkett bereits viele Kratzer und dunkle Stellen auf, empfiehlt sich eine Renovierung mittels einer Parkettschleifmaschine und die anschließende Versiegelung mit Lack. In München gibt es eine Reihe an Geschäften und Baumärkten, die Pflegeprodukte rund ums Parkett verkaufen. In den Einträgen des Branchenbuches die Münchner kann man den nächstgelegenen Laden in München zum Thema Parkett ganz einfach ausfindig machen. Auch passende Handwerksbetriebe in München für Parkettanlieferungen, Parkettverlegungen und für die individuelle Parkettherstellung sind im Branchenbuch die Münchner vertreten.

Die Geschichte des Parktetts

Holzfußböden gibt es in Europa bereits seit dem Mittelalter. Im 13. Jahrhundert legte man noch rohe Bohlen nebeneinander, später gehobelte Dielen aus Weichhölzern wie Tanne oder Kiefer. Daraus ging das Parkett in seiner heutigen Form hervor. Schon damals galt Parkett als hochwertiger, repräsentativer Fußboden - vorerst war Parkett vorwiegend in Palästen zu finden, später auch in den Häusern von wohlhabenden Patriziern.
Ab dem 17. Jahrhundert wurde des Parkett endgültig zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Allerdings war Parkett lange Zeit noch einer wohlhabenden Oberschicht vorbehalten. Den Höhepunkt erreichte die Parkettkunst im 18. Jahrhundert, wo kunstvolle Intarsienböden nicht nur Ornamente, sondern auch ganze Bilder und aufwendige Szenen im Holz verewigten. Mit der Industrialisierung und kostengünstigerer Produktion, fand das Parkett schließlich den Weg in viele Wohnzimmer und öffentliche Gebäude. Heute ist Parkett gefragter denn je. Seit den 1970er Jahren gibt es auch den Ausbildungsberuf des Parkettlegers.

Die Materialien aus denen Parkett bestehen

Traditionelle europäische Holzarten, die zu Parkett verarbeitet werden, sind Akazie/Robinie, Ulme/Rüster, Apfelbaum, Birnbaum, Edelkastanie, Eiche in hell und dunkel, Buche, Ahorn, Birke, Nussbaum/Walnuss, Kirsche, Esche und Olive. Außerdem kommen auch außereuropäische Holzarten wie Kambala, Afzelia, Jatoba, Cabreuva, Eukalyptus, Mutenye, Bongossi, Kosipo, Kotibe, Landa, Limbali, Louro vermelho, Peroba, Merbau, Teak/Burma, Zebrano, Santos-Palisander, Bubinga und Mahagoni zum Einsatz.

Verlegearten des Parketts

Man unterscheidet zwischen folgenden Verlegemustern: Schiffsboden-Verband, Englischer Verband, Oxford-Verband, Fischgrätmuster, Französisches Fischgrät, Altdeutscher Verband, Flecht-Boden, Flecht-Boden mit Würfeln, Parallel-Verband, Leiter-Boden und Würfel-Verband.

Arten von Parketts

Man unterscheidet zwischen folgenden Arten von Parkett:

Massivparkett: Massivparkett besteht aus Massivholzstücken. Ein Massivparkett wird in der Regel roh verlegt und mit einer Parkettschleifmaschine in mehreren Schleifungen abgeschliffen. Danach versiegelt man den Parkettboden mit Parkettlack, Wachs oder Fußbodenöl. Es gibt unterschiedliche Massivparkettarten, die sich in den Abmessungen und der Stärke unterscheiden. Man unterscheidet Stabparkett, Mosaikparkett, Lamparkett und Hochkantlamellenparkett.

Parkettdiele: Eine Parkettdiele besteht aus massiven Parkettstäben, die zu einer Diele verleimt werden. Die Bretter sind meist 2 bis 3 Meter lang. Normalerweise werden 2 oder 3 Stabreihen parallel verlegt.

Massivdiele: Massivholzdielen bestehen aus einem massiven Stück Holz und haben ein großflächiges Format. Die Stärke beträgt meist 21 Millimeter, wenn die Diele auf Unterkonstruktionen angebracht werden soll.

Tafelparkett: Das Tafelparkett nennt man auch gerne die "Königin unter den Holzfußböden" oder "Französisches Parkett". Dabei werden geometrische Muster aus Rauten und Sternen zu quadratischen Tafeln verleimt. Oft kommen verschiedenfarbige Hölzer zum Einsatz.

Mehrschichtparkett/Fertigparkett: Ein Fertigparkett kann aufgrund seines mehrschichtigen Aufbaus ohne vollflächige Verklebung in einem Klick-System auf eine Unterlagsmatte verlegt werden. Entscheidend für die Qualität von Fertigparkett-Systemen ist die Qualität des Oberflächenlacks, denn dort findet die Belastung statt.


Haar

Haar ist eine Gemeinde im Osten von München. Haar heißt eigentlich Haar (bei München), wird aber oft nur als Haar bezeichnet. Haar schließt im Westen an Trudering an und wird im Norden durch Feldkirchen, im Osten durch Vaterstetten und im Süden durch Grasbrunn und Putzbrunn begrenzt.
In Haar leben momentan knapp 20.000 Einwohner auf einer Fläche von 12,9 Quadratkilometern. Haar ist in die fünf Gemeindeteile Haar, Eglfing, Gronsdorf, Ottendichl und Salmdorf aufgeteilt.

Geschichte von Haar

Der Name Haar kommt nicht vom Kopfhaar, sondern von dem Wort "hart". Damit beschrieb man früher einen lichten Wald. Im Wappen von Haar findet sich noch heute ein Beil, welches auf die Waldrodung zurückzuführen ist. Haar wurde 1073 an das Kloster Rott am Inn verschenkt - die erste urkundliche Erwähnung von Haar geht folglich auf dieses Jahr zurück.
1818 fasste man die bis dato selbstständigen Ortschaften Gronsdorf, Haar und Salmdorf zur Gemeinde Salmdorf zusammen, 1849 folgten die Nachbarortschaften Ottendichl und Eglfing. Die Gemeinde Haar blieb fortan aber recht klein, erst, als die Bahnstation Haar erbaut wurde, wuchs Haar rasch an.
Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich dieses Wachstum noch einmal, was auch an dem Bau des Jagdfeld-Zentrums lag, einem großen Komplex mit Wohnhäusern, Läden, Restaurants und einem Park. Allerdings nahm der Wohnungsbau in Haar nicht überhand, weil man die denkmalgeschützten Gebäude belassen wollte. Ein wirtschaftliches Wachstum erlebte Haar mit dem Bau des Riemer Flughafens.

Haar heute

Haar ist heute eine ruhige Vorstadtgemeinde, die aber auch kulturell und wirtschaftlich einiges bieten kann. Regelmäßige kulturelle Veranstaltungen finden im Bürgerhaus statt, außerdem gibt es ein kleines Theater und ein Kino.
Der größte Arbeitgeber in Haar ist das Isar-Amper-Klinikum München-Ost, das bis 2006 noch Bezirkskrankenhaus Haar hieß und eine der größten psychiatrischen Kliniken der Welt ist. Außerdem haben sich in Haar einige Betriebe der Pharmaindustrie angesiedelt.
Erwähnenswert im Zusammenhang mit Haar ist auch die Schule des Bundesnachrichtendienstes, in der zukünftige Mitarbeiter für den gehobenen nichttechnischen Dienst ausgebildet werden. Sie ist im Telefonbuch getarnt und heißt dort "Liegenschaftsverwaltung Pullach Institut für Nachrichtentechnik".

Verkehrsanbindung von Haar

Wer nach Haar fahren will, kann das über die A99 (Anschlussstelle Haar) machen, außerdem sind die Bundesstraßen 471 und 304 gleich in der Nähe. Aus München bietet sich die Anreise über die Wasserburger Landstraße an.
Auch an den öffentlichen Nahverkehr ist Haar bestens angebunden dank der Einbindung in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV): Neben den Buslinien 193, 240, 241, 242, 243 und 285 verkehrt in Haar die S-Bahnlinie S4 (Haltestelle Haar).