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Innenausbau Laim: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Innenausbau

Innenausbau

Mit dem Begriff Innenausbau wird der finale Schritt beim Bau eines Gebäudes bezeichnet. Nach dem Rohbau werden in der Phase des Innenausbaus alle noch notwendigen Arbeiten durchgeführt, bis das Gebäude komplett bezugsfertig ist.
Der Innenausbau gibt dem Rohbau ein Gesicht und trägt wesentlich zum späteren Wohnklima des entsprechenden Gebäudes bei. Nicht zum Innenausbau werden Aspekte der Haustechnik (also die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser, Wärme, Beleuchtung und Informationstechnik) gezählt.

Baumaßnahmen beim Innenausbau

Der Innenausbau umfasst ein sehr weites Spektrum an Arbeiten. Aufgrund der großen Unterschiede zwischen den Arbeiten werden die einzelnen Schritte des Innenausbaus meist von verschiedenen Firmen erledigt. Teilweise werden allerdings einzelne Schritte des Innenausbaus bereits während der Rohbauphase erledigt.

Zum Innenausbau gehören insbesondere:

- Trockenbau: Dies ist eine bestimmte Technik im Innenausbau. Beim Trockenbau werden industriell vorgefertigte Bauteile zusammengefügt. Bei einem Trockenausbau wird kein Werkstoff verwendet, der Wasser enthält (wie zum Beispiel Beton oder Putz), deshalb wird diese Form des Innenausbaus als "trocken" bezeichnet. Durch Trockenbau entstehen Deckenkonstruktionen, Wandverkleidungen und spezielle Einbauten.
- Bodenbeläge: Die Grundlage für die Bodenbeläge wird im Innenausbau mit einer Schicht aus Estrich gelegt. Auf diese Grundlage kommen anschließend verschiedene Fußbodenbeläge wie Teppich, Parkett, Laminat oder Fließen.
- Bau von Treppen: Ebenfalls zum Innenausbau gehört die Konstruktion von verschiedenen Treppen, inklusive der Geländer und Beläge.
- Einbau von Türen und Fenstern: In der Phase des Innenausbau erfolgt auch der Einbau von (teilweise maßangefertigten) Fenstern und Türen, inklusive der benötigten Beschläge.
- Malerarbeiten: Die Malerarbeiten beziehungsweise das Tapezieren bilden meist einen der letzten Schritte der Innenausbau-Phase.

Planung vom Innenausbau

Geplant wird der Innenausbau im Normalfall von dem Architekten, der auch den Rest des Bauvorhabens plant und koordiniert. In besonderen Fällen, zum Beispiel wenn der Innenausbau besonders hochwertig werden soll, oder bei Gebäuden für einen besonderen Zweck (zum Beispiel Flughäfen, Krankenhäuser oder Sicherheitsbereiche) wird der Innenausbau von einem eigens beauftragten Innenarchitekten geplant.
Durchgeführt wird der Innenausbau meist von verschiedenen Firmen. Da die einzelnen, zum Innenausbau gehörenden Bauschritte so stark variieren, arbeiten in der Phase des Innenausbau immer mehrere (jeweils auf ein bestimmtes Gebiet oder einen Bereich spezialisierte) Firmen Hand in Hand. Um Verzögerungen, Unterbrechungen und unnötige Kosten zu vermeiden, ist hier insbesondere eine gute Koordination zwischen den am Innenausbau beteiligten Handwerksbetrieben von Nöten. Beim Bau von größeren Gebäuden wird dieser Planungsaspekt des Innenausbau oft eigens beauftragten Firmen übertragen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.