Italiener München / Italienisches Restaurant München
In einem
italienischen Restaurant werden
traditionelle italienische Fleisch-, Geflügel- und Fischspezialitäten, Antipasti, Pizza, Pasta und Nachspeisen serviert.
Italienische Restaurants tragen häufig den Namen
Ristorante (Italiano),
Trattoria und/oder
Pizzeria, meist gefolgt von dem Namen des Restaurants.
Geschichte des Italieners
Die heutige
italienische Küche ist aus einer Vielzahl regionaler Einflüsse entstanden. In Italien herrschen verschiedene klimatische und geographische Verhältnisse, unterschiedliche Religionsgruppen und Völkergruppen haben viele kulinarische Spezialitäten hervorgebracht. Die
italienische Küche kann kaum als solche bezeichnet werden: Der Plural wäre treffender, da teilweise große regionale Unterschiede herrschen. Trotzdem gibt es eine gewisse Anzahl von Speisen, die in bei den meisten
Italiener in Deutschland gekocht werden:
Pasta beispielsweise gibt es fast überall, und auch die
Pizza ist aus keinem
Ristorante wegzudenken.
Viele Produkte der
italienischen Küche sind inzwischen weit verbreitet in Deutschland und nicht nur in Restaurants, sondern auch in Supermärkten erhältlich. Die bekanntesten Produkte sind diverse Käsesorten wie Mozzarella, Gorgonzola und Parmesan, Wurst und Fleischerzeugnisse wie Mortadella, Salami, Parmaschinken, viele Weine aus italienschen Regionen und natürlich
Pasta und
Pizza, die auch als Tiefkühlgerichte angeboten werden.
Antipasti
Antipasti ist das italienische Wort für Vorspeise und bedeutet "vor der Mahlzeit". Beim
Italiener gibt es meist folgende Vorspeisen:
Caprese (Mozzarella mit Tomaten),
Frutti di mare (Meeresfrüchte),
Vitello tonnato (gekochtes Kalbsfleisch in einer Thunfischsauce mit Kapern mariniert)
Carpaccio (dünne Scheiben rohes Rinderfilet mit Parmesankäse, Olivenöl und Essig),
Bruschetta (geröstetes Brot mit Tomatenwürfeln),
Tonno affumicato (geräucherter Thunfisch),
Peperonata (gebratene Paprikastreifen, mariniert mit Olivenöl, Knoblauch und Zitrone),
Mortadella (Wurstspezialität aus Schweinefleisch) und
Cocktail di gamberetti (Garnelencocktail).
Pasta
Pasta ist ein Sammelbegriff für Nudeln aus Hartweizengrieß, die in verschiedenen Formen und Farben angeboten werden.
Pasta hat eine lange Tradition in Italien. Man unterscheidet zwischen "
pasta corta" (kurze Pasta) und "
pasta lunga" (lange Nudeln). Heute gibt es in Italien nur noch wenige traditionelle Betriebe, die
Pasta herstellen, ein Großteil der Nudelwaren wird in der Industrie hergestellt.
In
italienischen Restaurants findet man meist folgende
Pastasorten auf der Speisekarte:
Canelloni,
Canneroni,
Farfalle,
Farfalloni,
Fettuccine,
Fusilli,
Gnocci,
Lasagne (siehe unten),
Maccheroni (auch
Makkaroni genannt),
Ravioli,
Rigatoni,
Spaghetti (die wohl am meisten bestellte Pasta-Form),
Spaghettini,
Stelline,
Tagliatelle,
Tortellini,
Tortelloni,
Vermicelli,
Pizzoccheri,
Ricchi,
Eliche und
Garganelli,
Risi,
Risoni,
Tempesta und
Tortiglioni.
Man unterscheidet bei den Zubereitungsarten zwischen
Pasta in brodo (Pasta in der Suppe gekocht),
Pasta asciutta (in Wasser gekocht und mit einer Sauce serviert, das bekannteste Beispiel ist
Pasta mit Bolognese-Sauce),
Pasta al forno (die Pasta wird kurz vorgekocht und in mit weiteren Zutaten im Ofen gebacken, wie beispielsweise die
Lasagne) und
Pasta als Beilage (wie beispielsweise bei
Piccata alla milanese, bei der ein paniertes Schnitzel auf Maccheroni serviert wird).
Weit verbreitete
Pastagerichte, die beim
Italiener hierzulande auf der Speisekarte stehen, sind
Canelloni al Ragù,
Penne all'Arrabbiata,
Pansotti alla Genovese,
Rigatoni al Forno,
Spaghetti Bolognese,
Spaghetti Carbonara,
Spaghetti aglio,
Spaghetti Indiavolati,
Tagliatelle ali Funghi,
Tagliatelle al Pomodoro,
Tortelloni alla zucca.
Lasagne
Eine
Lasagne ist ein Auflauf aus Nudelplatten und Hartweizengrieß mit verschiedenen Zutaten. Die häufigste Form ist die
Lasagne al forno (auch genannt:
Lasagne bolognese,
Lasagne pasticciate,
Lasagne casalinga), die aus Nudelplatten, einer Tomaten-Hackfleischsauce mit verschiedenen Gewürzen, Béchamelsauce und Käse (meistens geriebener Parmesan) besteht. Eine
Lasagne wird im Ofen gebacken. Weiterhin gibt es verschiedene Lasagne-Arten mit Fisch, Meeresfrüchten oder vegetarischen Komponenten wie beispielsweise
Grünkern-Lasagne.
Pizza
Die
Pizza (Mehrzahl:
Pizze, im deutschen Sprachgebrauch spricht man aber oft von "
Pizzas" oder "
Pizzen") ist ein vor dem Backen im Steinofen belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig.
Pizza gibt es in Italien bereits seit Mitte des 18. Jahrhunderts, allerdings weicht unsere heutige reich belegte
Pizza von der damaligen stark ab, denn sie war meist nur mit Basilikum, Mozzarella und Tomaten belegt.
Pizza wird im Steinofen bei hohen Temperaturen von 400 bis 500 Grad Celsius gebacken.
Jede
Pizzeria hat wohl ihre eigene "Kollektion" von
Pizzen auf der Speisekarte, oft gibt es aber folgende "Standard"-Pizzen:
Pizza Margherita (mit den Grundzutaten Tomaten und Mozzarella oder anderem Käse),
Pizza alla Napoletana / Napoli (wie Margherita mit Oregano und Basilikum),
Pizza Capricciosa (mit Tomaten, Mozzarella, Artischocken, Pilzen und Oliven),
Pizza quattro stagioni (bedeutet "vier Jahreszeiten", mit Tomaten und in vier Bereiche aufgeteilt mit Oliven und Artischocken, Salami und Paprika, Tomaten und Mozzarella, Pilzen und gekochten Eiern),
Pizza quattro formaggi (mit vier Käsesorten),
Pizza ai Funghi (mit Pilzen),
Pizza Regina (mit Mozzarella, Champignons, Schinken und Oregano) und
Pizza Calzone (eine zusammengeklappte
Pizza).
Fisch-/Fleischgerichte in Italienischen Restaurants
In der
italienischen Küche kommt Schweine-, Rind-, Lamm- und Geflügelfleisch und Fisch häufig vor. Bekannte Gerichte sind unter anderem
Tagliata di Manzo al Rosmarino (Rinderfilet mit Rosmarin),
Agnello al Forno (Lammbraten),
Branzino al Rosmarino (Seewolf vom Grill mit Rosmarin),
Pollo alla Diavola (Hühnchen auf Teufelsart),
Costoletta alla Milanese (Kalbskotlett Mailänder Art),
Pesce a cappucciolo (Fisch in einem Mantel),
Stufatino (Rinderbraten),
Scampi alla Griglia (Garnelen mit Knoblauch-Olivenöl und Peperoncino),
Braciole (Schweinskotlett vom Grill) und
Alici Marinate (Marinierte Sardellen).
Risotto beim Italiener
Risotto (Mehrzahl Risotti) bezeichnet Reisgerichte, die vor allem in Norditalien sehr beliebt sind und auch in
italienischen Restaurants hierzulande Einzug gehalten haben.
Risotto wird mit verschiedenen Fleisch-, Fisch- und Gemüsebeilagen serviert.
Dolci/Nachspeisen beim Italiener
Zu den bekanntesten italienischen Nachspeisen zählen
Tiramisu (Löffelbiskuit mit einer Creme aus Mascarpone, Eigelb und Eischnee und verschiedenen anderen Zutaten),
Gelato (Speiseeis),
Budino (Pudding),
Zabaione (eine Weinschaumcreme), Kuchen und Torten,
Sorbetto al Limone (Zitronensorbet),
Profiterole (kleine Windbeutel überzogen mit Schokoladensauce), Frutta (Obst) und
Panna cotta (ein Dessert aus Sahne, Zucker und Vanille). Zu den Nachspeisen trinkt man meist einen Kaffe in Form eines Caffè Latte, Caffè Macciato, Caffè Corretto, Latte Macciato, Espresso oder Cappuccino. Wer Lust hat, kann stattdessen oder auch dazu einen Digestif nehmen. Die bekanntesten sind Grappa, Kräuterbitter wie Fernet Branca, Averna oder Ramazzotti, Limoncello oder Brandy wie Stock 84.