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Brancheninfo: Kajak

Sportgeschäft

Ein Sportgeschäft ist ein Geschäft, welches Produkte zum Betreiben einer Sportart verkauft. Dabei kann es sich um die Produkte handeln, die unmittelbar notwendig für die Sportart sind, beispielsweise ein Badminton-Schläger für Badminton, oder Zubehör, welches man optional kaufen kann, etwa Schutzbekleidung.
Einige Sportgeschäfte haben sich auf eine oder wenige bestimmte Sportarten spezialisiert, andere hingegen bieten ein breites Spektrum an verschiedenen Sportgeräten an. Profi-Sportler werden in letzteren nicht alles finden, was sie für ihre Sportart benötigen, deshalb gibt es für solche Ansprüche die spezialisierten Fachgeschäfte.

Produkte in einem Sportgeschäft


Folgende Produktkategorien kann ein Sportgeschäft anbieten:

- Schuhe: Zu Schuhen, die man in einem Sportgeschäft erhält, zählen beispielsweise Trekkingschuhe, Bergschuhe, Tropenschuhe, Wüstenschuhe, Tennisschuhe, Golfschuhe, Hallenschuhe oder Fußballschuhe. Viele Sportarten haben eine eigene Kategorie Schuhe, die wiederum unterteilt sein kann. Ein Sportgeschäft kann den Kunden fachgerecht beraten.
- Fitnessbedarf: Ein Sportgeschäft, das sich auf Fitnessartikel spezialisiert hat, verkauft die Fitnessgeräte selbst (wie beispielsweise Maschinen für Beinpresse, Armpresse, Hantelbank, Rudergerät, Laufband, Ergometer, Crosstrainer, freie Gewichte) und das Zubehör, das man zum Fitnesstraining benötigt, wie Fitnessbekleidung, Ernährung, Gymnastikbänder oder Springseile.
- Reitsportbedarf: Reitsportbedarf bekommt man meist nicht in einem Sportgeschäft mit einem breit gefächerten Angebot, sondern in einem spezialisierten Sportgeschäft. Zum Reitzubehör zählt die Reitbekleidung, der Sattel, Schutzbekleidung und ähnliche Artikel.
- Segelsportartikel: Einige Sportgeschäfte haben sich auf den Verkauf von Segelsportartikeln spezialisiert. Dazu gehören beispielsweise Ausrüstungsgegenstände, Bootsbaumaterialien, Bekleidung, Elektronik, Instrumente und Tauwerk.
- Trekkingbedarf: Ein Sportgeschäft für Trekkingbedarf bietet Artikel zum Trekking und Wandern an wie Kleidung, Zelt, Schafsack, Kocher oder Isomatte.

Daneben gibt es noch viele weitere Sportarten, für das ein Sportgeschäft Artikel anbieten kann, wie Volleyball, Fußball, Basketball, Schwimmen, Polo, Hockey, Handball und andere.

Dienstleistungen im Sportgeschäft

Neben diesen Produkten hat ein Sportgeschäft manchmal auch zusätzliche Dienstleistungen im Angebot wie die Reparatur von Sportgeräten, Änderungen an Sportbekleidungen, Ski- und Snowboardservice oder ähnliche Dienste.
Einige große Sportgeschäfte haben auch eine eigene Reiseabteilung, die Event-Reisen anbietet, wie beispielsweise Tagesausflüge in Skigebiete (auch verbunden mit so genannten "Testivals", bei denen potentielle Kunden kostenlos neues Material testen können), Tauchkurse, Trekkingtouren oder andere Reiseangebote.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.