Kamin
Ein
Kamin ist eine bauliche Vorrichtung zur Beheizung von Wohnräumen; die Beleuchtung des Feuers wird außerdem oft als romantisch und heimelig empfunden. Ein
Kamin besteht aus einem in der Wand liegenden oder teils hervorspringenden Raum, in welchen man das Brennmaterial hineinlegt und entzündet. Über eine Verbindung mit dem Dach entweichen die Verbrennungsgase, Ruß und Feinstaub über den Schornstein. Das Wort
Kamin kommt von dem lateinischen caminus, was Ofen bedeutet.
Eine Firma, die sich auf
Kamine spezialisiert hat, bietet meist folgende Produkte und Dienstleistungen an:
Stahlkaminbau,
Lüftungsbau,
Leichtbaukamine,
Edelstahlkamine,
Kachelöfen,
Heizkamine und
Gaskamine. Außerdem warten viele Firmen die
Kamine und bieten
Kaminsanierungen und
Kaminkopfsanierungen oder
Kaminkopferneuerungen an.
Unterschiedliche Arten von Kaminen
Man unterscheidet zwischen dem offenen und dem geschlossenen
Kamin:
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Offener Kamin: Ein
offener Kamin wird auch als klassischer
Kamin bezeichnet. Der
offene Kamin war bis in das 19. Jahrhundert in vielen Haushalten gang und gäbe und diente der Beheizung. In einem
Kamin wirkt nur die Wärmestrahlung des Feuers heizend, deshalb ist ein
Kamin verglichen mit anderen Heizmethoden ineffektiv, allerdings erzeugt das Sitzen vor einem
Kamin bei vielen Menschen ein Gefühl der Behaglichkeit und ist deshalb sehr beliebt. Viele Menschen stellen sich auf ihren Kaminsims außerdem Einrichtungsgegenstände wie Fotografien oder Uhren. Man unterteilt
offene Kamine in
lombardische Kamine, die einen weit hervorragenden Mantel haben,
französische Kamine, welche außerhalb des Mauerwerks stehen und
holländische Kamine. Diese liegen komplett in der Mauer des Hauses. Um den Wirkungseffekt eines
offenen Kamins zu erhöhen, kann man mit bestimmten Bauweisen den
Kamin die kalte Zimmerluft ansaugen und erwärmt wieder ausstoßen lassen.
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Geschlossener Kamin: Der
geschlossene Kamin ist eine Weiterentwicklung des
offenen Kamins und ist viel effizienter. In dem
geschlossenen Kamin wird Wasser erwärmt und über Heizleitungen in die verschiedenen Wohnräume eines Hauses geleitet oder zur Warmwasserversorgung verwendet.
Kamine und Zubehör
Um einen
Kamin zu bedienen, benötigt man spezielle Werkzeuge - diese nennt man
Kaminbesteck. Dazu zählen:
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Schürhaken: Der
Schürhaken ist eine Metallstange, mittels der man das Brenngut im
Kamin umherschieben und in die optimale Position legen kann. Außerdem kann man mit dem
Schürhaken die (gegebenenfalls vorhandene) Kamintür auf und zu machen und den Rost des
Kamins reinigen.
- Schaufel und Besen: Mit Schaufel und Besen kann man den
Kamin reinigen und die Asche ausfegen.
- Kamin- oder Ofenzange: Eine Kamin- bzw. Ofenzange wird zum Einlegen von Kohle- oder Koksbriketts in den Brennraum verwendet. Indem man die Zange benutzt, muss man sich nicht die Finger schmutzig machen.
- Spaltzange: Eine Spaltzange dient zum Spalten von Holzbriketts. Das erleichtert das Anfeuern des
Kamins.