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Brancheninfo: Kardiologe

Kardiologie

Die Kardiologie ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Struktur, Funktion und Erkrankungen des Herzens sowie deren Diagnose, Prävention und Therapie befasst. In der Inneren Medizin ist die Kardiologie das Teilgebiet, das sich mit Herz-Kreislauferkrankungen befasst - allerdings nur beim Erwachsenen. Herzerkrankungen bei Kindern werden in Deutschland in dem eigenen Teilgebiet Kinderkardiologie behandelt.
Einen Arzt, der im Bereich der Kardiologie tätig ist, bezeichnet man als Kardiologen (offiziell: "Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Kardiologie"). Diese Bezeichnung darf in Deutschland nur von Ärzten geführt werden, die eine Weiterbildung im Bereich der Kardiologie absolviert haben und umfangreiche Kenntnisse auf diesem Teilgebiet der Inneren Medizin besitzen.

Die Geschichte der Kardiologie

Schon seit Jahrtausenden wissen Menschen, dass das Herz ein besonders empfindliches und verwundbares Organ ist, wie man anhand von Steinzeitmalereien feststellen konnte. Um 300 vor Christus stellte Herophilos von Chalkedon eine Taschenwasseruhr her, mittels derer man den Puls messen konnte, und ungefähr vor 2000 Jahren schrieb der römische Literat Seneca einen Text über Angina Pectoris. Die Kardiologie in unserem Sinne aber wurde erst um 1628 begründet, als der englische Arzt William Harvey eine Publikation über den Blutkreislauf schrieb und veröffentlichte.
Die erste invasive Blutdruckmessung fand 1733 statt, als der Engländer Stephen Hales eine Kanüle in die Halsschlagader eines Pferdes einführte und mit einem Glaszylinder verband. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es in der Kardiologie bereits Stethoskope mit Schläuchen für beide Ohren. Der italienische Arzt Riva-Rocci erfand die Blutdruckmessung mittels einer Armmanschette - auch heute noch wird der gemessene Blutdruck in der Kardiologie als "RR" benannt, obwohl inzwischen auch andere Methoden zum Einsatz kommen.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Kardiologie schließlich zu einem eigenen Teilgebiet der Inneren Medizin. Erfindungen wie der Elektrokardiograph (EKG) und erste Operationen am Herzen beschleunigten die Entwicklung der Kardiologie immer weiter. Allerdings wurden die Erkenntnisse aus der Kardiologie auch immer wichtiger: Mit der zunehmenden Industrialisierung gab es immer mehr Herz-Kreislauferkrankungen.

Krankheitsbilder in der Kardiologie

Das Krankheitsbild, das in der Kardiologie häufig vorkommt, ist die Koronare Herzkrankheit. Die Koronare Herzkrankheit bezeichnet eine Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße, was zu Angina Pectoris, Herzinfarkt und Herztod führen kann. Die Behandlung dieser Krankheit ist heutzutage zu einer Hauptaufgabe der Kardiologie geworden. Eine besondere Bedeutung spielt hierbei die häufig durchgeführte Bypass-Operation und die Ballondilatation. Außerdem kommen auch Medikamente zum Einsatz.
Neben der Koronaren Herzkrankheit spielen in der Kardiologie auch Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen eine große Rolle. Einen kleinen Anteil bei der Arbeit eines Kardiologen haben Erkrankungen an den Herzklappen, des Herzmuskels und entzündliche Herzkrankheiten wie Myokarditis und Endokarditis.
Wichtige diagnostische Verfahren in der Kardiologie sind beispielsweise (Langzeit-)EKG, Herzkatheteruntersuchung, Intravaskulärer Ultraschall, Pulskonturanalyse, Magnetokardiogramm, Myokardszintigrafie und Impendanzkardiographie.

Großhadern

Großhadern

Großhadern ist ein Münchner Stadtteil. Großhadern liegt im Südwesten von München und wird im Norden durch Kleinhadern, im Osten durch Sendling und Westpark, im Süden durch Neuried und im Westen durch Martinsried begrenzt.
Großhadern ist als bürgerliches und ruhiges, fast idyllisches Wohnviertel bekannt. Eine Ausnahme bilden der Dorfkern von Großhadern, in dem sich viele kleine Geschäfte angesiedelt haben, und das Universitätsviertel rund um das Klinikum Großhadern. Zu der Unigegend in Großhadern zählen auch mehrere Studentenheime dazu.

Geschichte von Großhadern

Die Geschichte von Großhadern ist mit der Geschichte von Hadern eng verknüpft. Großhadern bzw. Hadern war früher ein Bauerndorf. Die erste urkundliche Erwähnung fand im 11. Jahrhundert statt - damals allerdings nicht unter dem Namen Großhadern, sondern "Haderun". Großhadern und Kleinhadern gehörten verschiedenen Klöstern.
Im Jahre 1938 wurde Großhadern nach München eingemeindet. Während früher Großhadern sehr ländlich geprägt war, wurde in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg enorm viel gebaut. Unter anderem entstanden dabei Großwohnanlagen wie Blumenau. Auch die Komplexe an der Senftenauerstraße in Großhadern sind auf diese Entwicklung zurückzuführen.
Ein Meilenstein in der Geschichte von Großhadern stellt mit Sicherheit die Eröffnung des Klinikums Großhadern im Jahre 1994 dar - die Einrichtung ist der größte Krankenhauskomplex Münchens und weit über die Landeshauptstadt hinaus bekannt. Allgemein gilt Großhadern als einer der Topstandorte der Biologie in Deutschland und Europa.

Großhadern heute

Auch wenn in den letzten Jahren viel gebaut wurde, erkennt man in Großhadern noch dörfliche Strukturen, vor allem im Bereich des alten Dorfkerns um die Kirche St. Peter. Trotz Blockbauten und Großwohnanlagen stehen in Großhadern heute noch viele Einfamilienhäuser. Bemerkenswert in Großhadern ist die große Anzahl an Gaststätten und Biergärten.
In Großhadern leben viele jüngere, qualifizierte Erwerbstätige und ältere Menschen - viele davon in den Sozialbauten und Einfamilienhausquartieren. In Großhadern leben überdurchschnittlich viele Ausländer. Großhadern ist außerdem bekannt für seine Studentenwohnheime - sie stehen in der Nähe des Klinikums Großhadern bzw. den angeschlossenen Lehrräumen der Ludwig-Maximilians-Universität.

Verkehrsanbindung in Großhadern

Großhadern ist gut mit dem Auto über die Würmtalstraße bzw. die Waldwiesenstraße erreichbar. Viele Einwohner von Großhadern stören sich an der nahen Autobahn A96 - allerdings ist es auch von Vorteil, die Autobahn in der Nähe zu haben. Man gelangt darüber beispielsweise schnell nach Sendling.
In Großhadern hält die U-Bahnlinie U6 (Haltestellen Haderner Stern, Großhadern, Klinikum Großhadern) sowie verschiedene Buslinien.