Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Kardiologe Schwabing wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 212.279 mal besucht!

Kardiologe Schwabing: 9 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 8
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Branche: Kardiologe Schwabing
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Einträge von
1 - 8
Ähnliche Branchen - 3 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 3 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 7 Branchen gefunden

Brancheninfo: Kardiologe

Kardiologie

Die Kardiologie ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Struktur, Funktion und Erkrankungen des Herzens sowie deren Diagnose, Prävention und Therapie befasst. In der Inneren Medizin ist die Kardiologie das Teilgebiet, das sich mit Herz-Kreislauferkrankungen befasst - allerdings nur beim Erwachsenen. Herzerkrankungen bei Kindern werden in Deutschland in dem eigenen Teilgebiet Kinderkardiologie behandelt.
Einen Arzt, der im Bereich der Kardiologie tätig ist, bezeichnet man als Kardiologen (offiziell: "Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Kardiologie"). Diese Bezeichnung darf in Deutschland nur von Ärzten geführt werden, die eine Weiterbildung im Bereich der Kardiologie absolviert haben und umfangreiche Kenntnisse auf diesem Teilgebiet der Inneren Medizin besitzen.

Die Geschichte der Kardiologie

Schon seit Jahrtausenden wissen Menschen, dass das Herz ein besonders empfindliches und verwundbares Organ ist, wie man anhand von Steinzeitmalereien feststellen konnte. Um 300 vor Christus stellte Herophilos von Chalkedon eine Taschenwasseruhr her, mittels derer man den Puls messen konnte, und ungefähr vor 2000 Jahren schrieb der römische Literat Seneca einen Text über Angina Pectoris. Die Kardiologie in unserem Sinne aber wurde erst um 1628 begründet, als der englische Arzt William Harvey eine Publikation über den Blutkreislauf schrieb und veröffentlichte.
Die erste invasive Blutdruckmessung fand 1733 statt, als der Engländer Stephen Hales eine Kanüle in die Halsschlagader eines Pferdes einführte und mit einem Glaszylinder verband. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es in der Kardiologie bereits Stethoskope mit Schläuchen für beide Ohren. Der italienische Arzt Riva-Rocci erfand die Blutdruckmessung mittels einer Armmanschette - auch heute noch wird der gemessene Blutdruck in der Kardiologie als "RR" benannt, obwohl inzwischen auch andere Methoden zum Einsatz kommen.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Kardiologie schließlich zu einem eigenen Teilgebiet der Inneren Medizin. Erfindungen wie der Elektrokardiograph (EKG) und erste Operationen am Herzen beschleunigten die Entwicklung der Kardiologie immer weiter. Allerdings wurden die Erkenntnisse aus der Kardiologie auch immer wichtiger: Mit der zunehmenden Industrialisierung gab es immer mehr Herz-Kreislauferkrankungen.

Krankheitsbilder in der Kardiologie

Das Krankheitsbild, das in der Kardiologie häufig vorkommt, ist die Koronare Herzkrankheit. Die Koronare Herzkrankheit bezeichnet eine Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße, was zu Angina Pectoris, Herzinfarkt und Herztod führen kann. Die Behandlung dieser Krankheit ist heutzutage zu einer Hauptaufgabe der Kardiologie geworden. Eine besondere Bedeutung spielt hierbei die häufig durchgeführte Bypass-Operation und die Ballondilatation. Außerdem kommen auch Medikamente zum Einsatz.
Neben der Koronaren Herzkrankheit spielen in der Kardiologie auch Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen eine große Rolle. Einen kleinen Anteil bei der Arbeit eines Kardiologen haben Erkrankungen an den Herzklappen, des Herzmuskels und entzündliche Herzkrankheiten wie Myokarditis und Endokarditis.
Wichtige diagnostische Verfahren in der Kardiologie sind beispielsweise (Langzeit-)EKG, Herzkatheteruntersuchung, Intravaskulärer Ultraschall, Pulskonturanalyse, Magnetokardiogramm, Myokardszintigrafie und Impendanzkardiographie.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.