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Kieferorthopäde Harthof: 5 Einträge gefunden

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Branche: Kieferorthopäde Harthof
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Brancheninfo: Kieferorthopäde

Kieferorthopädie München

Ein Kieferorthopäde ist ein Facharzt, der sich auf die Verhütung, Erkennung und Behandlung von Fehlstellungen des Kiefers und der Zähne spezialisiert hat. Um als Kieferorthopäde zu arbeiten, muss der Arzt nach Abschluss eines Zahnmedizinstudiums ein Jahr als Zahnarzt gearbeitet haben und eine dreijährige, hauptberufliche Weiterbildung im Bereich der Kieferorthopädie absolviert haben.

Wann werden Kieferorthopäden aufgesucht

Wenn ein Patient Schmerzen im Gesicht, Kiefer oder an der Kaumuskulatur hat, kann er einen Kieferorthopäden aufsuchen. Dieser erstellt eine Diagnostik mit verschiedenen Untersuchungstechniken wie Röntgenaufnahmen oder Kernspintomographie. Entdeckt der Kieferorthopäde eine Fehlstellung im Gebiss, berät er den Patienten.
Die Kieferorthopädie behandelt Fehlstellungen entweder mit herausnehmbaren Plattenapparaturen oder Funktionskieferorthopädischen Apparaturen, festsitzenden Zahnspangen, Palatinalbogen oder einer Kombination von herausnehmbaren und festen Spangen.
In den vergangenen Jahren sind mehr Zahnspangen-Systeme wie die Lingualtechnik oder Invisalign auf den Markt gekommen, die - im Gegensatz zur normalen Zahnspange - unsichtbar im Gebiss sitzen und so diejenigen Patienten ansprechen sollen, die eine Zahnspange als unschön empfinden.

Behandlungen die ein Kieferorthopäde durchführt

Folgende Behandlungen werde in der Kieferorthopädie durchgeführt, um Fehlstellungen im Gebiss zu korrigieren:

- Zahnspange: Eine Zahnspange ist eine Apparatur, mittels der Fehlstellungen der Zähne oder des Kiefers reguliert werden können. Zahnspangen setzt man meist bei Kindern und Jugendlichen ein, um natürliche Wachstumsschübe auszunutzen. Die Behandlung beim Kieferorthopäden dauert meist zwei bis vier Jahre. Man unterscheidet zwischen festsitzenden und herausnehmbaren Zahnspangen. Oftmals kommt bei einer Zahnspangenbehandlung durch die Kieferorthopädie auch eine Kombination der beiden Formen zum Einsatz, entweder indem man mit einer herausnehmbaren Spange beginnt und zu einer festen übergeht, oder indem man nach der Behandlung mit der festsitzenden Spange eine Behandlung mit einer losen anschließt. Für den Erfolg ist entscheidend, dass der Kieferorthopäde die Zahnspange regelmäßig überprüft und gegebenenfalls nachstellt.
- Lingualtechnik: Die Lingualtechnik beschreibt eine Technik, bei der Brackets auf der Zahninnenseite angesetzt werden und somit nicht sichtbar sind. Diese Art der Zahnspange eignet sich für Deckbisse und für Fälle, in denen der Patient eine unsichtbare Spange wünscht.
- Invisalign: Invisalign ist eine Behandlungsmethode, bei der leichte Fehlstellungen im Gebiss des Patienten weitgehend unsichtbar behandelt werden können. Ein spezielles Computerprogramm errechnet ein Behandlungsziel und unterteilt die Behandlung in verschiedene Phasen. Die Kieferorthopädie setzt verschiedene Schienen auf die Zähne, die jeweils rund zwei Wochen getragen werden. Die Schienen üben Druck auf die Zähne aus und bewegen sie in die vorher errechnete Richtung. Danach setzt der Kieferorthopäde die nächste Schiene ein, bis die Behandlung abgeschlossen ist.
- Mundhygiene: Ein Kieferorthopäde kann eine professionelle Mundhygiene durchführen. Dabei reinigen die Kieferorthopäden Stellen im Gebiss, an die der Patient normalerweise nicht herankommt.

Harthof

Harthof

Mit dem Begriff Harthof bezeichnet man einen Stadtteil im Münchner Norden. Der Harthof ist zwischen den beiden Stadtbezirken 24 "Feldmoching-Hasenbergl" und 11 "Milbertshofen-Am Hart" gelegen.
Der Harthof ist geprägt von mittelständischen Siedlungen, die man hauptsächlich westlich der Schleißheimer und östlich der Goldmarkstraße antrifft. Allerdings gibt es auch einige Sozialwohnungen älteren Baujahrs im Harthof, vor allem im Bereich östlich der Schleißheimer Straße.

Geschichte des Harthof

Früher wurde die Gegend rund um den Harthof vor allem als Weideland verwendet. Damals kannte man den Namen Harthof noch gar nicht, auch nicht, als im 19. Jahrhundert ein paar Kolonisten herzogen. 1838 errichtete die Bayerische Armee in der Gegend des heutigen Harthof das als "Pulverturm" bekannte Munitionsdepot.
Der Name Harthof kam erst Jahrzehnte später auf, und zwar, als der Münchner Löwenbräu-Chef Wolf das Gut Harthof an der Max-Liebermann-.Straße errichtete. Der Name kommt von "Hart", was mit Wald- oder Weideland zu übersetzen ist. Der Harthof war fortan eine Feldmochinger Kolonie, die weit vom Dorfkern entfernt war. Um 1900 herum vergrößerte sich der Harthof, immer mehr Menschen zogen in die Kolonie.
1927 kaufte die Stadt München den Harthof als Landreserve und vermietete es gleich wieder. Ein gutes Jahrzehnt später, 1938, wurde der Harthof schließlich eingemeindet. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden im Harthof viele Kasernen gebaut, das Gut Harthof selbst 1944 durch Bombardierung stark beschädigt. 1960 gaben die Bewohner des Harthof die Landwirtschaft auf.

Der Harthof heute

In jüngster Vergangenheit wurden im Harthof viele Sozialwohnungen gebaut, die noch heute das Bild des Harthof prägen. 2004 beschloss der Stadtrat einen Bebauungsplan, der den Abriss und Neubau der Sozialwohnungen beinhaltete, da ein Großteil des Wohnungsbestandes nicht mehr sanierbar war.
Der Harthof ist für einen großen Anteil an sozial schwachen Gruppierungen bekannt, was vor allem an dem hohen Bestand der Sozialwohnungen liegt. Im Rahmen des Abriss und Neubaus der Wohnungen soll die Bevölkerung des Harthof stärker durchmischt werden.

Lage und Verkehrsanbindung des Harthof

Der Harthof liegt nördlich in München, ist aber trotzdem gut an den öffentlichen Nahverkehr und an große Verkehrsstraßen angebunden. Nahegelegen ist die Autobahn A 99. Im Harthof verkehrt die U-Bahnlinie 2 (Haltestelle Harthof), die früheren Straßenbahnhaltestellen Hasenbergl und Harthof wurden eingestellt.
Der Harthof grenzt an die Stadtteile Siedlung Am Hart, Siedlung Neuherberg, Siedlung Kaltherberg, Lerchenau, Hasenbergl und Oberschleißheim.