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Kino Au: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Kino

Die Geschichte des Kinos begann mit der ersten öffentlichen Filmvorführung am 05. Februar 1894. Damals waren die Bilder nur in schwarzweiß zu sehen und ohne Ton, dies änderte sich jedoch mit den ersten Versuchen den Filmen einen Ton zu verleihen. Zuerst wurde versucht eine Schallplatte parallel zum Film laufen zu lassen. Dies wurde dann durch eine Lichtton-Filmtechnik ersetzt. Hierbei wurde am linken Bildrand ein Streifen für die Tonspur eingerichtet. Dieser Tonstreifen, der je nach Lautstärke und Frequenz der einzelnen Töne mehr oder weniger stark lichtdurchlässig ist, wurde von einer Lampe beleuchtet. Aufgrund der Helligkeitsschwankungen wurde in einer Fotozelle das Lichtsignal in eine Wechselspannung für den Ton umgewandelt. Die Töne wurden durch Verstärker und Lautsprecher dem Kinosaal zugeführt. Es gibt derzeit verschiedene Arten von Kinoerlebnissen. Bei einem Autokino steht eine Leinwand an einem Parkplatz auf dem man die Filmvorführung im eigenen Auto genießen kann. Hierbei wird mittels einer speziellen Radiofrequenz der Ton für die Boxen im Auto übertragen. Eine andere Art das Kinoerlebnis im Freien zu erleben ist das Freiluftkino. Hier wird im Freien eine Leinwand aufgebaut. Weiterhin gibt es IMAX Kinos. Diese Kinos sind mit einer großen Leinwand ausgestattet und bieten meist interessante Dokumentationen in ihrem Kinoprogramm an. Es gibt auch noch Multiplex-Kinos. Diese kommen in den meisten Städten vor. Es handelt sich um Kinos, die in einem Gebäude mehrere Kinosäle zur Verfügung stellen. So ist es möglich mehrere Filme zur gleichen Zeit anbieten zu können. Das wohl einfachste und kleinste Kino ist das Daumenkino, in dem ein Stapel mit Einzelbildern mithilfe des Daumens schnell durchgeblättert wird.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).