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Mond und Sterne

Kino Sendling
Tel.: (089) 82989000
Westparstr. 1
81373 München
, Sendling
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Brancheninfo: Kino

Die Geschichte des Kinos begann mit der ersten öffentlichen Filmvorführung am 05. Februar 1894. Damals waren die Bilder nur in schwarzweiß zu sehen und ohne Ton, dies änderte sich jedoch mit den ersten Versuchen den Filmen einen Ton zu verleihen. Zuerst wurde versucht eine Schallplatte parallel zum Film laufen zu lassen. Dies wurde dann durch eine Lichtton-Filmtechnik ersetzt. Hierbei wurde am linken Bildrand ein Streifen für die Tonspur eingerichtet. Dieser Tonstreifen, der je nach Lautstärke und Frequenz der einzelnen Töne mehr oder weniger stark lichtdurchlässig ist, wurde von einer Lampe beleuchtet. Aufgrund der Helligkeitsschwankungen wurde in einer Fotozelle das Lichtsignal in eine Wechselspannung für den Ton umgewandelt. Die Töne wurden durch Verstärker und Lautsprecher dem Kinosaal zugeführt. Es gibt derzeit verschiedene Arten von Kinoerlebnissen. Bei einem Autokino steht eine Leinwand an einem Parkplatz auf dem man die Filmvorführung im eigenen Auto genießen kann. Hierbei wird mittels einer speziellen Radiofrequenz der Ton für die Boxen im Auto übertragen. Eine andere Art das Kinoerlebnis im Freien zu erleben ist das Freiluftkino. Hier wird im Freien eine Leinwand aufgebaut. Weiterhin gibt es IMAX Kinos. Diese Kinos sind mit einer großen Leinwand ausgestattet und bieten meist interessante Dokumentationen in ihrem Kinoprogramm an. Es gibt auch noch Multiplex-Kinos. Diese kommen in den meisten Städten vor. Es handelt sich um Kinos, die in einem Gebäude mehrere Kinosäle zur Verfügung stellen. So ist es möglich mehrere Filme zur gleichen Zeit anbieten zu können. Das wohl einfachste und kleinste Kino ist das Daumenkino, in dem ein Stapel mit Einzelbildern mithilfe des Daumens schnell durchgeblättert wird.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.