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Brancheninfo: Klempner

Spengler bzw. Klempner

Materialien mit denen ein Spengler Arbeitet

Ein Spengler (Klempner) befasst sich ausschließlich mit der Be- und Verarbeitung von Feinblechen (z.B. aus Eisen, Zink, Kupfer oder Aluminium).

Aufgaben eines Spenglers

Ein Spengler montiert Dachrinnen, stellt Metalldächer her und baut Lüftungen. Bei der Dachentwässerung stehen nicht nur die Standard-Dachrinnen und Regenfallrohre aus Blech oder Kunststoff zur Auswahl, sondern auch stilvolle Rinnenkästen oder Rinnenfiguren.

Installation eines Metalldachs durch einen Spengler

Metalldächer können die unterschiedlichsten Formen und Farben haben. Der farblichen Gestaltungen werden durch den Einsatz von Farb-Aluminium keine Grenzen gesetzt. Metalldächer werden häufig bei flachen Dächern verwendet. Diese Dächer werden, ähnlich wie bei Dachziegeln, mit meist rautenförmigen Schindeln aus Blech eingedeckt.

Wie decken Spengler Turmdächer ein

Bei der Eindeckung von Turmdächern wird hier auch Blech eingesetzt, dabei werden jedoch keine Schindeln verwendet, sondern lange Blechbahnen (sog. Schare) verwendet. Diese werden dann von einem Spengler eingesetzt.

Weitere Aufgaben die von einem Spengler durchgeführt werden

Übergänge zwichen zwei Dachflächen, beispielsweise zu Lichtkuppeln oder aufgehenden Wänden, werden von Spenglern regensicher gemacht. Zum Schutz vor Dachlawinen werden vom Spengler Schneefangsysteme bei allen Dachtypen installiert. Als weiteres Aufgabengebiet werden Kaminhauben (Schornsteinabdeckungen), Kamin-Kopfverleidungen und Kaminkräne nicht nur zum Schutz vor Nässe, sondern auch als maßgeschneiderter Abschluss eingebaut.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.