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Kniechirurgie Maxvorstadt: 8 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Kniechirurgie

Chirurgie

Mit dem Begriff Chirurgie wird der medizinische Fachbereich bezeichnet, der Krankheitsbilder durch Operation (also instrumentelle Eingriffe im oder am Körper des Patienten) beschäftigt. Das Wort Chirurgie kommt aus dem Griechischen und kann sinngemäß mit dem Terminus "handwerkliche Kunst" übersetzt werden.
Häufig bezeichnet Chirurgie auch die Abteilung beziehungsweise Station in einem Krankenhaus, die mit operativen Eingriffen betraut ist. Zahlreiche Klinken haben sich ausschließlich auf die Chirurgie spezialisiert.
In der Chirurgie arbeiten ausschließlich speziell ausgebildete Fachärzte. Die Ausbildung zum Facharzt mit Chirurgie-Ausbildung gilt als äußerst anspruchsvoll. Dem Chirurg assistiert speziell für die Chirurgie ausgebildetes medizinisches Personal.

Geschichte der Chirurgie

Die Geschichte der Chirurgie geht bis in die Steinzeit und die Antike zurück. Schon in diesen frühen Epochen wurden offenbar Chirurgie-Eingriffe vorgenommen. Archäologische Funde belegen zudem die Existenz von Spezialwerkzeugen für die Chirurgie im Alten Ägypten und bei den Römern.
Einen Quantensprung machte die Chirurgie mit Errungenschaften wie der Narkose des Patienten, sowie der Sterilisation und Desinfektion der verwendeten Instrumente. Analog mit dem technischen Fortschritt steigen die Präzision und der Erfolg von chirurgischen Eingriffen. Einen wahren Siegeszug in der Chirurgie trat in den letzten Jahren die minimal-invasive Chirurgie (kurz auch MIC genannt) an. Diese Arbeitstechnik der Chirurgie ist durch besonders kleine Schnitte und mikroskopische Vorgehen charakterisiert: Ziel ist, das sogenannte Trauma (also die Verletzung der Haut und der Weichteile) zu minimieren.

Fachgebiete der Chirurgie

In der Chirurgie lassen sich zahlreiche Fachbereiche unterscheiden:

- Die Herz-Chirurgie beschäftigt sich mit Operationen am Herzen und den an das menschliche Herz angeschlossenen Gefäßen.
- In der Neuro-Chirurgie werden Krankheitsbilder des zentralen und peripheren Nervensystems behandelt. Dieses Fachgebiet der Chirurgie schließt Arbeiten am Hirn ein.
- Die Kinder-Chirurgie steht der Pädiatrie nahe. Die beschäftigt sich sowohl mit kindheitsspezifischen Krankheitsbildern als auch mit speziellen Operationstechniken, die bei Kindern angewendet werden müssen.
- Die Mund-, Kiefer- und Gesichts- Chirurgie führt sowohl ästhetische als auch funktionelle Eingriffe durch. Es handelt sich um eine Weiterbildung für Zahnmediziner.
- Die Plastische Chirurgie verändert Organe oder die Körperoberfläche aus praktischen oder ästhetischen Gründen. Ein Teil dieser Eingriffe wird auch als "Schönheitsoperationen" bezeichnet.
- In der Gefäß-Chirurgie werden in erster Linie Fehlfunktionen der Blutgefäße korrigiert.
- Die Unfall-Chirurgie kommt nach Unfällen zum Einsatz. Rehabilitiert werden durch den Unfall beschädigte Körperstrukturen. Besonders häufig werden in diesem Teilgebiet der Chirurgie, diverse Frakturen behandelt.
- Die Viszeral-Chirurgie beschäftigt sich mit operativen Eingriffen, die die Eingeweide (d.h. Magen, Darmtrakt, Leber, Pankreas, Milz sowie Schilddrüse) betreffen.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.