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Kontaktlinsen Innenstadt: 3 Einträge gefunden

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Branche: Kontaktlinsen Innenstadt
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Brancheninfo: Kontaktlinsen

Kontaktlinsen

Mit dem Begriff Kontaktlinsen bezeichnet man Sehhilfen, die direkt auf der Augen-Hornhaut getragen werden. Kontaktlinsen werden in der heutigen Zeit ausschließlich aus Kunststoff gefertigt. Je nach Ausführung werden Kontaktlinsen als "harte" beziehungsweise "formstabile" Kontaktlinsen oder als "weiche" Kontaktlinsen bezeichnet. Durch Kontaktlinsen können heutzutage alle bekannten Fehlsichtigkeiten korrigiert werden.

Geschichte der Kontaktlinsen

Die ersten Kontaktlinsen wurden Ende des 19. Jahrhunderts hergestellt. Die theoretischen Grundlagen dazu lieferten René Descartes (der bereits 1936 an einer Linse arbeitete, die direkt auf das Auge aufgesetzt wird) und Adolf Eugen Fick (durch die von ihm entwickelten Gesetzmäßigkeiten über die Diffusion). Diese ersten Kontaktlinsen nannte man "Skleralschalen". Sie hatten einen Durchmesser von über 2 cm, was einen dementsprechend geringen Tragekomfort zur Folge hatte.
Um 1940 wurde für die Kontaktlinsen mit Acrylglas ein besserer Werkstoff entdeckt: der Durchmesser der Kontaktlinsen verringerte sich auf ca. 1cm. Allerdings waren diese Kontaktlinsen, wie auch ihre Vorgänger, komplett sauerstoffundurchlässig.

Wann sind Kontaktlinsen sinnvoll?


Für das Tragen von Kontaktlinsen gibt es die verschiedensten Gründe:

- Ästhetische Gesichtspunkte: Oft werden Kontaktlinsen getragen, weil eine Brille als optisch unästhetisch bzw. unangenehm empfunden wird. Erhältlich sind auch farbige Kontaktlinsen oder Kontaktlinsen, die mit einem Motiv versehen sind. Diese effektvollen Kontaktlinsen werden immer populärer. Da es sich aber häufig um sogenannte "Vollschalen-Kontaktlinsen" handelt, die das ganze Auge bedecken, ist ihr Einsatz medizinisch umstritten.
- Mehr Bewegungsfreiheit beim Ausführen von Sportarten: Sinn machen Kontaktlinsen auch bei Sportarten, bei denen das Tragen von Brillen störend oder benachteiligend ist. Beim Ausüben von Wassersportarten wird allerdings dazu geraten, Tageskontaktlinsen zu verwenden: Chlor und Mikroorganismen im Wasser könnten Kontaktlinsen beschädigen.
- Medizinische & praktische Gründe: Farbige Kontaktlinsen können hier insbesondere bei Licht(über-)empfindlichkeit sinnvoll sein. Darüber hinaus fällt bei Kurzsichtigkeit der bei Brillen übliche Verkleinerungseffekt weg. Analog dazu wird bei Weitsichtigkeit nichts vergrößert. Durch Kontaktlinsen ist also eine bessere Korrektur möglich, als mit Brillen. Manche komplizierte Fehlsichtigkeiten können mit Kontaktlinsen sogar sehr viel besser korrigiert werden, als mit Hilfe einer Brille.

Weiche oder harte Kontaktlinsen?



- Harte Kontaktlinsen haben üblicherweise einen Durchmesser von ca. 0,8-1 cm. Sie sind hochgradig sauerstoffdurchlässig, und liegen beweglich auf einem Tränenfilm auf. Harte Kontaktlinsen sind somit sehr viel gesünder für das Auge, eine Infektionsgefahr wird minimiert. Allerdings haften die Linsen nicht so fest an. Auch werden feste Kontaktlinsen wesentlich länger getragen. Vergleicht man die langfristigen Kosten, sind sie sehr viel günstiger als ihr weiches Pendant, ein Verlust ist allerdings umso kostenintensiver.
- Weiche Kontaktlinsen haben einen Durchmesser von 1,2 bis 1,6 cm und liegen nahezu direkt auf dem Auge auf. Sie bieten dadurch einen wesentlich besseren Halt. Das Tragen von weichen Kontaktlinsen wird zudem häufig als angenehmer empfunden. Weiche Kontaktlinsen sind auch als Wochen- und Tageslinsen erhältlich. Ihr großer Nachteil liegt in der schlechten Sauerstoffdurchlässigkeit und im erhöhten Infektionsrisiko.

Eine Beratung und anschließende Anpassung der Linsen durch einen Kontaktlinsen-Spezialisten sind unumgänglich, um eine optimale individuelle Lösung zu finden.

Innenstadt

Innenstadt München

Mit dem Begriff Innenstadt wird in München in erster Linie die Altstadt bezeichnet. Alternativ können mit der Bezeichnung Innenstadt allerdings auch zusätzlich die Stadtteile Maxvorstadt, Ludwigsvorstadt, Isarvorstadt, Au, Haidhausen und Lehel gemeint sein.
Die Innenstadt ist das Zentrum Münchens - sowohl geographisch, als auch kulturell und politisch.

Lage und Infrastruktur der Innenstadt

Das Herz der Münchner Innenstadt ist die Altstadt mit dem Marienplatz als Mittelpunkt. Eingerahmt wird die Altstadt vom Altstadtring (im Osten) und von den verschiedenen Toren der Stadt (Isartor, Sendlinger Tor, Karlstor). Im Nordwesten schließt an die Innenstadt direkt die Maxvorstadt an, im Osten das Lehel, die Au und Haidhausen. Im Süden liegt die Isarvorstadt, im Westen die Ludwigsvorstadt.
Der gesamte Bereich der Innenstadt ist hervorragend an das Verkehrsnetz angebunden. Alle U-Bahn und S-Bahn Linien laufen hier zusammen. In der Ludwigsvorstadt befindet sich mit dem Hauptbahnhof Münchens wichtiger Knotenpunkt für Regional- und Fernverkehr. Zusätzlich verkehren in der Innenstadt zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien.

Geschichte der Innenstadt

Die Geschichte der Innenstadt ist geprägt von der Entwicklung der Altstadt, dem historischen Kern Münchens. Der heutige Stadtteil Altstadt entspricht prinzipiell dem alten Münchner Stadtkern. In diesem Teil der Innenstadt hat 1158 die Stadtgeschichte Münchens begonnen. Im Mittelalter war München eine Residenzstadt, die strategisch günstig an den Haupthandelsrouten für Salz gelegen war. Auf dem Marienplatz führten die Handelsstraßen Bayerns zusammen. Auf diese Weise wurde die Münchner Innenstadt zum wirtschaftlichen Zentrum Bayerns.
Bis heute befinden sich in der Innenstadt die Geschäftssitze zahlreicher namhafter Unternehmen und die Schaltzentralen der bayrischen Politik. Der Bereich der Innenstadt hat also in seiner wirtschaftlichen und politischen Bedeutung in keiner Weise eingebüßt.

Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten der Innenstadt

So gut wie jeder München-Tourist besucht während seines Aufenthaltes die in der Innenstadt gelegenen Viertel. Ein großer Teil der Münchner Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten befindet sich im Innenstadt-Bereich. Besonders bekannt und beliebt sind:

- Kirchen: In erster Linie natürlich die Frauenkirche, das Wahrzeichen Münchens, deren beiden Türme die Münchner Innenstadt überragen, aber auch die Asamkirche und die Theatinerkirche.
- Museen: Wie das berühmte Deutsche Museum auf der Museumsinsel, das Residenzmuseum, das Stadtmuseum, die Pinakotheken, das Lenbachhaus, das Haus der Kunst - ein Großteil der Münchner Museen befindet sich in der Innenstadt.
- Kulturelle Einrichtungen: Ob in der Staatsoper am Gärtnerplatz, im Bayrischen Staatstheater, in den Kammerspielen oder im Kulturzentrum Gasteig: für Kulturbegeisterte ist in der Innenstadt Vieles geboten.
- Parks: Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist die Münchner Innenstadt äußerst grün. Der Englische Garten ist sogar die größte Grünfläche der Welt, die sich in einer Innenstadt befindet. Dazu kommen zahlreiche Park- und Gartenanlagen wie zum Beispiel der Hofgarten.
- Einkaufsmöglichkeiten: Bekannt ist die Münchner Innenstadt für die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Die Fußgängerzone zwischen Marienplatz und dem Karlsplatz ("Stachus") bietet alles, was das Herz begehrt. Ebenfalls in der Innenstadt befindet sich Münchens historischer Marktplatz, der Viktualienmarkt. Die Innenstadt lädt Münchner und Gäste aus aller Welt zum schlendern und bummeln ein.