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Brancheninfo: Küche

Küche München


Eine Küche ist ein Raum innerhalb einer Wohnung, einer gastronomischen Kücheneinrichtung oder einer Kücheneinrichtung zur Gemeinschaftsverpflegung der vorwiegend zur Zubereitung und teilweise auch zur Lagerung von Speisen genutzt wird.
Heute sind Küchen je nach Verwendungszweck und Hintergrund sehr differenziert und nicht mehr nur als reine Kochlokation im Gebrauch. Waren Küchen früher reine Funktionsanlagen sind sie heute auch Ausdruck des persönlichen Lebensstils. Zur Grundausstattung moderner Privatküchen gehören neben Herd und Ofen auch eine Spüle, ein Kühlschrank, eine Mikrowelle und eine Geschirrspülmaschine. Viele Küchengeräte wie Herd oder Spüle funktionieren heutzutage mit Starkstrom und sollten daher lieber von einer Elektroinstallationsfirma angeschlossen werden. Aus hygienischen Gründen gibt es heutzutage oft Fliesen für Küchen, damit man sie leichter sauber machen kann.
Lange Zeit waren Kücheneinrichtungen und Wohnraum untrennbar miteinander verbunden. Zum einen war oft die Küche der einzig beheizbare Raum, zum anderen konnte die Hausfrau während der Küchenarbeiten die Kinder beaufsichtigen. Da die in der Küche entstehende Feuchtigkeit und die Gerüche den Aufenthalt unangenehm werden ließen, nahm die Trennung zwischen Wohn- und Kochbereich mehr und mehr zu. Kompaktere Bauweisen gaben Einbauküchen den Vorrang, wohingegen die heutige Technik mit Dunstabzugshauben eine Verbindung von Wohnraum und Küche wieder zulassen, ohne dass sich unangenehme Gerüche in den Möbeln festsetzen. Küchen die als Nische im Wohnbereich angelegt sind werden auch als Amerikanische Küche bezeichnet.

Geschichte

Bereits zu Zeiten der Römer finden sich öffentliche Garküchen. Damals wurden diese bevorzugt zur Versorgung der Bevölkerung genutzt, da viele Wohnhäuser nicht über eine individuelle Küche verfügten. Damals bildeten sich besonders an Pilgerwegen  oder Reiserouten zu Handelszentren einfache Gasthäuser, Schenken und Gasthöfe. Sie unterschieden sich jedoch noch kaum von den Küchen der üblichen Bevölkerung und besaßen allenfalls größere und auf mehr Reisende ausgerichtete Kücheneinrichtungen und Werkzeuge.
Heute unterliegen Küchen die zur gewerblichen Zubereitung von Speisen genutzt werden in den meisten Ländern Gesundheits- und Hygienevorschriften, deren Einhaltung in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Zudem ist eine effiziente Speisezubereitung auch unter Zeitdruck notwendig, daher wird in der Gastronomieküche mehr Wert auf Funktion als auf Design gelegt. Edelstahl trifft man hier am häufigsten an, da es hygienisch, dauerhaft und leicht zu reinigen ist. Eine gewerblich geführte Küche gilt als Großküche, wenn sie täglich über 200 warme Essen kocht und mindestens acht Mitarbeiter bei Betriebszeit im Dienst hat.
Die Systemgastronomie bildet eine Spezialform der gewerblichen Küche. Sie soll dem Kunden möglichst einheitliche Speisen und gleichbleibenden Service garantieren, was durch ein standardisiertes und multipliziertes Konzept in der Küche als auch am Tisch im Kundenbereich ermöglicht wird. Durch eine hierarchische Struktur werden Speiseangebot, Zubereitung, Qualität, Preise und Werbung vereinheitlicht und für jedes Restaurant der Kette vorgeschrieben. Die bekanntesten Systemgastronomie-Ketten finden sich im Fast-Food-Bereich.

Sonderformen

Außergewöhnliche Voraussetzungen oder Umstände haben im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Sonderformen der Küchenwelt gebildet. Die optimale Ausnutzung von Platz, Zeit oder Budget stand dabei im Vordergrund.

- Als Feldküche bezeichnet man eine nicht in umschlossenen Räumen zur Zubereitung von Nahrung für größere Gruppen genutzte Kücheneinrichtung. Diese ist meist als Fahrzeuganhänger konstruiert und kommt häufig beim Militär zum Einsatz.
- Die Küche der Molekulargastronomie erzeugt Nahrungsmittel durch chemische oder physikalische Vorgänge und setzt teilweise Laborartige Umstände voraus, weshalb sie in Privathaushalten so gut wie gar nicht vorkommt.

Günstige und gebrauchte Einrichtungen in München kaufen

In der Stadt München gibt es etwa 100 günstige Küchenhersteller, welche ihnen eine Großraumküche einbauen lassen und Sie gemütlich in der Küche kochen können. München bietet viele Möglichkeiten um günstige und gebrauchte Küchen zu kaufen. In der Stadt München können sie auch auf einem speziellen Küchenverkauf eine Küche leasen. Die besten Küchenanbieter in der Stadt München finden Sie auf diesen Seiten.


Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.