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Küche Indisch Maxvorstadt: 4 Einträge gefunden

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Branche: Küche Indisch Maxvorstadt
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Brancheninfo: Küche Indisch

Indisches Restaurant

Entwicklung der indischen Küche

Die indische Küche hat sich aufgrund der klimatischen Gegebenheiten und der kulturellen (religiösen) Einflüsse sehr unterschiedlich entwickelt. Sie ist im Besonderen geprägt von einer vielfältigen Verwendung von feinen Gewürzen und scharfen Soßen. Ca. 80 Prozent der indischen Bevölkerung sind Anhänger des Hinduismus. Diese lehnen aus religiösen Gründen den Verzehr von Rindfleisch ab. Ferner essen Muslime (ca. 13 % der indischen Bevölkerung) aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch.

Rolle des Fleisches in indischen Restaurants

Fleisch hat auf dem täglichen Speiseplan in indischen Restaurants eine untergeordnete Rolle und beschränkt sich meist als Beilage auf Lamm, Huhn und Fisch. Typische indische Fisch- und Fleischgerichte sind Lammspieße, Lammkotelett, Chicken Tikka Masala, Murg Balti, Murg Tanduri, Fisch-Curry und Bratfisch im Teigmantel.

Vegetarische Gerichte in der indischen Küche

Die indische Küche bietet aufgrund der kulturellen Einflüsse sehr viele vegetarische Gerichte. Hauptbestandteile dieser Speisen sind meist Brot oder Reis. Typische Brotgerichte in indischen Restaurants sind Chapati (Fladenbrot), Puri (frittiertes Fladenbrot), Bathura (frittiertes Fladenbrot), Kochuri (frittiertes Fladenbrot mit Erbsenpüree), Nan (Hefe-Fladenbrot), Paratha (blätterteigähnliches Fladenbrot) und Masala Dosa (Pfannkuchen aus Reis und Linsen).

Reisgerichte in der indischen Küche

Zu den Reisgerichten zählen Gemüsereis, Gewürzreis, Safranreis, Biryani (Reis mit Safran und Curcuma gewürzt und überzogen mit gebraten Zwiebeln, Chilies, Nüssen und Mandeln, Lamm- oder Hammelfleisch), Appam (Pfannkuchen aus Reisteig) und Idli (Bällchen aus Linsen- und Reismehl).

Gewürzbeilagen in der indischen Küche

Die indischen Gerichte werden meist durch die Gewürzbeilagen scharf nachgewürzt. Typische Gewürzbeilagen sind Pan (ein mit Gewürzen gefülltes Blatt einer pfefferartigen Pflanze), Chutney (würzige Soße mit musartiger Konsistenz), Pickle (in Öl, Gewürzen und Salz eingelegtes Gemüse oder Obst) und Tamarindensirup.

Beilagen im indischen Restaurant

Daneben werden typisch indische Snacks und Beilagen wie Samosa (gefüllte Teigtaschen), Pakora (gebackene Gemüsestücke), Gewürzplätzchen, Papad (Linsenfladen) in indischen Restaurants angeboten.

Dessers im indischen Restaurant

Zum Dessert werden vorwiegend Obst, aber auch Süßspeisen aus Milch oder Zuckersirup gereicht. Hierzu zählen Barfi Badam (Konfekt), Khir (Milchreispudding), Gulab Jamun (frittierte Teigbällchen in aromatisiertem Zuckersirup), Malai (Mangocreme) und Firni (Reisdessert mit Rosenwasser und Mandeln).

Landestypische Getränke in der indischen Küche

Zu den indischen Spezialitäten werden auch landestypische Getränke wie Masala Chai oder Kardamom Tee (Tee mit Milch und Gewürzen), Fruchtsäfte (z.B. Kokoswasser, Mangosaft), Kaffee (oft auch mit Gewürzen), Garam Dhot (heiße Milch mit Honig und Gewürzen), Lassi (Joghurtgetränk) oder Arrak (Destillat aus Reis- oder Palmsaft) angeboten.

Die Gerichte werden in den indischen Restaurants meist traditionell auf einem großen Metalltablett (Thali) mit vielen kleinen Metallschüsseln serviert. Lust auf eine kulinarische Reise bekommen?

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.