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Küche Lochhausen
Tel.: (089) 86306354
Birkenrieder Str. 2
81249 München
, Lochhausen
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Brancheninfo: Küche

Küche München


Eine Küche ist ein Raum innerhalb einer Wohnung, einer gastronomischen Kücheneinrichtung oder einer Kücheneinrichtung zur Gemeinschaftsverpflegung der vorwiegend zur Zubereitung und teilweise auch zur Lagerung von Speisen genutzt wird.
Heute sind Küchen je nach Verwendungszweck und Hintergrund sehr differenziert und nicht mehr nur als reine Kochlokation im Gebrauch. Waren Küchen früher reine Funktionsanlagen sind sie heute auch Ausdruck des persönlichen Lebensstils. Zur Grundausstattung moderner Privatküchen gehören neben Herd und Ofen auch eine Spüle, ein Kühlschrank, eine Mikrowelle und eine Geschirrspülmaschine. Viele Küchengeräte wie Herd oder Spüle funktionieren heutzutage mit Starkstrom und sollten daher lieber von einer Elektroinstallationsfirma angeschlossen werden. Aus hygienischen Gründen gibt es heutzutage oft Fliesen für Küchen, damit man sie leichter sauber machen kann.
Lange Zeit waren Kücheneinrichtungen und Wohnraum untrennbar miteinander verbunden. Zum einen war oft die Küche der einzig beheizbare Raum, zum anderen konnte die Hausfrau während der Küchenarbeiten die Kinder beaufsichtigen. Da die in der Küche entstehende Feuchtigkeit und die Gerüche den Aufenthalt unangenehm werden ließen, nahm die Trennung zwischen Wohn- und Kochbereich mehr und mehr zu. Kompaktere Bauweisen gaben Einbauküchen den Vorrang, wohingegen die heutige Technik mit Dunstabzugshauben eine Verbindung von Wohnraum und Küche wieder zulassen, ohne dass sich unangenehme Gerüche in den Möbeln festsetzen. Küchen die als Nische im Wohnbereich angelegt sind werden auch als Amerikanische Küche bezeichnet.

Geschichte

Bereits zu Zeiten der Römer finden sich öffentliche Garküchen. Damals wurden diese bevorzugt zur Versorgung der Bevölkerung genutzt, da viele Wohnhäuser nicht über eine individuelle Küche verfügten. Damals bildeten sich besonders an Pilgerwegen  oder Reiserouten zu Handelszentren einfache Gasthäuser, Schenken und Gasthöfe. Sie unterschieden sich jedoch noch kaum von den Küchen der üblichen Bevölkerung und besaßen allenfalls größere und auf mehr Reisende ausgerichtete Kücheneinrichtungen und Werkzeuge.
Heute unterliegen Küchen die zur gewerblichen Zubereitung von Speisen genutzt werden in den meisten Ländern Gesundheits- und Hygienevorschriften, deren Einhaltung in regelmäßigen Abständen überprüft wird. Zudem ist eine effiziente Speisezubereitung auch unter Zeitdruck notwendig, daher wird in der Gastronomieküche mehr Wert auf Funktion als auf Design gelegt. Edelstahl trifft man hier am häufigsten an, da es hygienisch, dauerhaft und leicht zu reinigen ist. Eine gewerblich geführte Küche gilt als Großküche, wenn sie täglich über 200 warme Essen kocht und mindestens acht Mitarbeiter bei Betriebszeit im Dienst hat.
Die Systemgastronomie bildet eine Spezialform der gewerblichen Küche. Sie soll dem Kunden möglichst einheitliche Speisen und gleichbleibenden Service garantieren, was durch ein standardisiertes und multipliziertes Konzept in der Küche als auch am Tisch im Kundenbereich ermöglicht wird. Durch eine hierarchische Struktur werden Speiseangebot, Zubereitung, Qualität, Preise und Werbung vereinheitlicht und für jedes Restaurant der Kette vorgeschrieben. Die bekanntesten Systemgastronomie-Ketten finden sich im Fast-Food-Bereich.

Sonderformen

Außergewöhnliche Voraussetzungen oder Umstände haben im Laufe der Zeit eine Vielzahl von Sonderformen der Küchenwelt gebildet. Die optimale Ausnutzung von Platz, Zeit oder Budget stand dabei im Vordergrund.

- Als Feldküche bezeichnet man eine nicht in umschlossenen Räumen zur Zubereitung von Nahrung für größere Gruppen genutzte Kücheneinrichtung. Diese ist meist als Fahrzeuganhänger konstruiert und kommt häufig beim Militär zum Einsatz.
- Die Küche der Molekulargastronomie erzeugt Nahrungsmittel durch chemische oder physikalische Vorgänge und setzt teilweise Laborartige Umstände voraus, weshalb sie in Privathaushalten so gut wie gar nicht vorkommt.

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Lochhausen

Lochhausen

Der Begriff Lochhausen bezeichnet ein Stadtviertel, das zusammen mit Aubing und Langwied den Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied bildet. Der Bezirk ist mit ca. 3400 Hektar der größte Bezirk von München, hat aber gleichzeitig mit rund 37.500 Einwohnern die geringste Bevölkerungsdichte.
Aufgrund dieser geringen Einwohnerdichte ist Lochhausen bekannt für seine großen Grünanlagen und Wälder. Bekannte Naherholungsgebiete in Lochhausen und Umgebung sind beispielsweise die Aubinger Lohe und der Langwieder See. Nicht nur Einwohner aus Lochhausen, sondern auch viele Münchner aus anderen Stadtgebieten schätzen diese Möglichkeit zur Erholung.

Geschichte von Lochhausen

Der Begriff Lochhausen bedeutet "Häuser am Wald" und wurde ungefähr um 955 eingeführt. Lochhausen wurde bereits viel früher, rund 1500 Jahre vor Christus, besiedelt, was Funde von Grabstätten und Waffen belegen. Aufschwung erlebte Lochhausen dadurch, dass die Salzstraße von Salzburg nach Augsburg durch Langwied und Lochhausen führte.
Später kaufte eine adelige Familie Lochhausen, die dann aber zum Kreuzzug aufbrach und nicht mehr gesehen wurde. Im Jahre 1330 übergab Kaiser Ludwig der Bayer drei Gehöfte von Lochhausen zusammen mit dem Ort Aubing an das Kloster Ettal. Auch in der Zeit danach gingen viele Häuser von Lochhausen in den Besitz von verschiedenen Klöstern über.
1500 gehörten acht Anwesen zu Lochhausen. 1839 wurde in dem Ort eine Haltestelle der neuen Eisenbahnlinie München - Augsburg gebaut, was dem Ort weiteren Aufschwung brachte. Da die Grundstückspreise in Lochhausen niedrig waren, zogen viele Münchner Bürger hierher. Mit der Zeit siedelte sich immer mehr Industrie in Lochhausen an, erwähnenswert ist beispielsweise die Ziegelindustrie.

Charakter von Lochhausen

Heute ist Lochhausen als ein ruhiges, fast schon idyllisches Stadtviertel Münchens bekannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Stadtteilen wurden hier keine Hochhaussiedlungen gebaut; in Lochhausen dominieren heute die Einfamilienhäuser und Reihenhäuser. Die dörflichen Strukturen sieht man noch deutlich im Bereich um den alten Ortskern bzw. die Pfarrkirche St. Michael.
Lochhausen ist bekannt für seine vielen Grün- und Freiflächen, auch landwirtschaftliche Nutzflächen finden sich noch in Lochhausen. Trotzdem ist Lochhausen nicht "ab vom Schuss". Das Stadtviertel bietet neun verschiedene Schulen, vier Bibliotheken, 13 Sportanlagen und 25 Kindertageseinrichtungen. Lochhausen ist somit gut für Familien geeignet.

Verkehrsanbindung in Lochhausen

Lochhausen ist im Vergleich zu anderen Münchner Stadtvierteln nicht sehr zentral; trotzdem ist der Bezirk noch gut erreichbar. Mit dem Auto beispielsweise kommt man über die Autobahn A 99 nach Lochhausen (Anschlussstelle München-Lochhausen), mit der S-Bahn erreicht man Lochhausen über die Linie 4 (Richtung Mammendorf). Außerdem verkehren in Lochhausen einige Buslinien der MVG.