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Kündigungsschutzrecht Maxvorstadt: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Kündigungsschutzrecht

Rechtsanwalt Kündigungsschutzrecht München

Mit dem Begriff Rechtsanwalt Kündigungsschutzrecht bezeichnet man einen Rechtsanwalt, der seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Kündigungsschutzrecht hat. (RA TS Kündigungsschutzrecht). Allgemein fallen unter den Begriff Kündigungsschutzrecht alle rechtlichen Regelungen, die eine vertragliche Kündigung beschränken oder ganz verhindern.
Hauptsächlich beschäftigt sich ein Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht mit dem Mietrecht, dem Versicherungsrecht sowie dem Arbeitsrecht. Häufig handelt es sich bei einem Rechtsanwalt, der sich mit dem Kündigungsschutzrecht beschäftigt, um einen Fachanwalt für Arbeitsrecht, Sozialrecht oder für Mietrecht.

Kündigungsschutz im Arbeitsrecht

Besonders häufig wird ein Rechtsanwalt, dessen Tätigkeitsschwerpunkt sich im Kündigungsschutzrecht verorten lässt, im Bereich des Arbeitsrechts aktiv. Von Arbeitnehmern wird der Rechtsanwalt hier konsultiert, um mit Hilfe des Kündigungsschutzrechts eine Kündigung durch den Arbeitgeber zu erschweren, oder ganz zu verhindern.
Dabei stehen dem Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht verschiedene Instrumente zur Verfügung. Meist arbeitet ein Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht mit dem Kündigungsschutzgesetz (KSchG).
Beim Kündigungsschutz unterscheidet der Rechtsanwalt zwischen Allgemeinem Kündigungsschutz und Besonderem Kündigungsschutz.

- Allgemeiner Kündigungsschutz: Ein Rechtsanwalt im Kündigungsschutzrecht kann sich hier auf die gesetzlich festgelegten Kündigungsgründe berufen. Nur wenn eine Kündigung betriebsbedingt, personenbedingt oder verhaltensbedingt ist, ist sie rechtens. Ist die Kündigung betriebsbedingt, schiebt das Kündigungsschutzrecht dem Arbeitgeber den Riegel einer verpflichtenden Sozialauswahl vor. Durch diese Auswahl soll sichergestellt werden, dass derjenige Arbeitnehmer von der Kündigung betroffen ist, der von ihr am wenigstens belastet wird. Diese Auswahl kann der Rechtsanwalt mit Hilfe des Kündigungsschutzrecht anzweifeln. Zusätzlich muss der Arbeitgeber einen nachvollziehbaren, betriebswirtschaftlichen Grund für die Kündigung angeben. Bei personenbedingten Kündigungen müssen dem Rechtsanwalt, der den Fall nach dem Kündigungsschutzrecht bearbeitet, erhebliche Fehltage des Arbeitnehmers nachgewiesen werden. Unter Umständen kann der Rechtsanwalt auf Grundlage des Kündigungsschutzrecht eine gerichtlich angeordnete Schadensersatzzahlung vom Arbeitnehmer erwirken.
- Besonderer Kündigungsschutz: Hier ist das Kündigungsverbot für besondere Personengruppen geregelt. Ein Rechtsanwalt kann unter anderem dann mit Hilfe des Kündigungsschutzrecht gegen eine Kündigung vorgehen, wenn die betroffene Person eine werdende Mutter, schwerbehindert, in der Elternzeit oder auch Betriebsratsmitglied ist.

Die Anfänge des Kündigungsschutzrecht gehen bis in die 1920er Jahre zurück. Damals wurden erstmals Regelungen geschaffen, die die Arbeitnehmer vor Kündigungen durch die Arbeitgeber schützen sollten.

Kündigungsschutz im Versicherungsrecht und im Mietrecht

Der Rechtsanwalt hat es im Versicherungsrecht mit einem äußerst restriktiven Kündigungsschutzrecht zu tun. Kündigungen sind hier nur außerordentlich (z.B. aufgrund von Zahlungsrückstand oder bei Versicherungsbetrug) zulässig.
Im Mietrecht besteht ebenfalls ein umfassendes Kündigungsschutzrecht. Dem Rechtsanwalt stehen in diesem Bereich des Kündigungsschutzrecht verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, je nachdem ob es sich um bewohnten oder unbewohnten Raum handelt.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.