Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Kunsthandlung Au wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 24.459 mal besucht!

Kunsthandlung Au: 1 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 1
Branche: Kunsthandlung Au - weitere Einträge

Alagheband

Kunsthandlung
Tel.: (089) 62189970
Ohlmüllerstr. 4
81541 München
, Au
Routenplaner
MVV
Eintrag ändern/löschen
Ähnliche Branchen - 8 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 5 Branchen gefunden

Brancheninfo: Kunsthandlung

Kunsthandlung München

Eine Kunsthandlung bezeichnet einen Gewerbebetrieb, der mit Kunstobjekten wie beispielsweise Bildern, Figuren, Kunstdrucke oder Glaskunst handelt. Oftmals bietet eine Kunsthandlung neben dem Verkauf von Kunstwerken weitere Dienstleistungen an, wie beispielsweise die Restaurierung oder Einrahmung von Bildern.
In Kunsthandlungen arbeiten Kunsthistoriker und Kunsthändler. Weitere Begriffe für die Kunsthandlung sind Kunstfachhandel oder auch Kunstatelier. Die Kunsthandlung ist ein wichtiger "Umschlagsplatz" für Kunst neben Auktionen, Kunstgalerien, Kunstmessen, Kunstportalen oder Internet-Auktionshäusern.
Oftmals ist einer Kunsthandlung eine Galerie, eine Werkstatt oder ein Atelier angeschlossen. Häufig betreibt auch der Künstler selbst eine Kunsthandlung und verkauft dort seine eigenen Werke. Viele Kunsthandlungen laden regelmäßig zu Ausstellungen ein. Manchmal bietet die Kunsthandlung auch einen Hausbesuch ein - der Künstler oder der Kunsthändler kommt sozusagen mit der "Kunst im Gepäck".

Geschichte der Kunsthandlung

Kunsthandlungen gab es bereits in der Antike. Im Mittelalter ging dieser Markt allerdings etwas zurück und erlebte erst in der Renaissance wieder einen Aufschwung. "Schuld" war daran unter anderem das fürstliche Mäzenatentum. Denn bei den dabei entstandenen Kunstwerken handelte es sich vor allem um unverkäufliche Auftragsarbeiten, die natürlich nicht in einer Kunsthandlung landeten und im Privatbereich blieben.
Außerdem wuchs so auch keine "Künstlerkultur", weil sich die Künstler vor allem als Handwerker verstanden und ihre Kunstwerke oft auch nicht signierten - eine Kunsthandlung war somit so gut wie überflüssig. Der Beruf des Kunsthändlers war ebenso nicht sehr weit verbreitet, genau so wie der Beruf des Kunsthistorikers.
Erst später änderte sich diese Einstellung, und der Kunstmarkt und die damit verbundenen Kunsthandlungen erlebten eine Renaissance. Bilder wurden jetzt zu einer teuren Wertanlage, die Preise stiegen, viele Menschen fingen mit dem Sammeln an und schätzten Künstler mehr als früher. Auch die Kunsthandlung erlebte einen Zulauf durch diese Entwicklung.
Seit dem 19. Jahrhundert arbeiteten Maler und andere Künstler wieder vermehrt aus eigenem Antrieb heraus, einfach um der Kunst willen. Denn sie waren gezwungen, Käufer für ihre Kunstwerke zu finden bzw. die Werke einer Kunsthandlung zu verkaufen. So konnten sich Künstler einen Namen machen - in diesem Zusammenhang spricht man auch von der "Emanzipation vom Künstler".

Angebote einer Kunsthandlung

Eine Kunsthandlung bietet verschiedene Dienstleistungen an. Neben dem Verkauf von Kunstwerken bietet sie beispielsweise häufig Schätzungen an - der Kunde kommt mit einem Kunstwerk und lässt es vom Kunsthistoriker schätzen. Viele Kunsthandlungen kaufen natürlich auch Kunstwerke an, um sie dann weiterzuverkaufen.
Daneben bietet eine Kunsthandlung häufig die Einrahmung von Gemälden oder Vergolderei von Kunstwerken an. Auch die Restaurierung von Kunstwerken ist ein Grund, warum Kunden die Kunsthandlung aufsuchen.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).