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Brancheninfo: Kurier

Kurier München

Ein Kurier ist ein Übermittler einer Botschaft oder eines Gegenstandes. Kuriere fahren meist im Auftrag von Unternehmen mit dem Ziel, wichtige Mitteilungen oder eilige Transporte schneller als Postunternehmen zu übermitteln. Der Begriff kommt aus dem Französischen: "courir" bedeutet Laufen, Rennen. Ein Kurier ist demnach ein "schneller Läufer".
Im Gegensatz zu Speditionen oder Paketversanddiensten verkehren Kuriere nicht linienmäßig, transportieren meist nur kleine Sendungen, sind auf Schnelligkeit ausgerichtet und befördern die Sendung persönlich vom Absender zum Empfänger.
Kuriere übermitteln Briefe, Botschaften, Pakete, medizinische Transporte oder Transporte von Gefahrengut auf Eilfahrten, Expressfahrten und Sonderfahrten. Viele Kurierdienste bieten gegen Aufpreis besonders schnelle Kurierdienste an wie beispielsweise einen Overnight-Service, einen 24-Stunden-Service oder sogar weltweiten Versand.

Fortbewegungsmittel der Kuriere

Kuriere erledigen Aufträge oft mit Kraftfahrzeugen, oft einem Kombi-Pkw. Sind die zu transportierenden Gegenstände sehr groß, kann auch ein Van oder ein Transporter zum Einsatz kommen. Allerdings hat sich vor allem im Bereich der Großstädte der Einsatz eines Fahrradkuriers durchgesetzt:

Ein Fahrradfahrer ist im Stadtverkehr schneller und wendiger als ein Pkw-Fahrer. Fahrradboten haben meist ein leichtes Fahrrad oder Rennrad, tragen eine Tasche für das Transportgut und ein Funkgerät bei sich.
Ein hauptberuflicher Fahrradkurier legt pro Tag 50 bis 200 Kilometer zurück und verbrennt dabei 6000 bis 12000 Kalorien. In den Jahren nach der Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert waren Kuriere auf Fahrrädern noch weit verbreitet, wurden aber mit der Zeit durch Kraftfahrer ersetzt. Erst durch die zunehmende Motorisierung und höherem Verkehrsaufkommen wurden Fahrradkuriere wieder für Kurierdienste interessant.
Die Radkuriere der ersten Stunde waren die "Roten Radler", die in München, Stuttgart, Freiburg und Regensburg Kurierdienste übernahmen. Sie fuhren um 1910 auf Dreirädern durch die Städte und waren für ihren mutigen Fahrstil bekannt.
Der erste deutsche Fahrradkurierdienst im heutigen Sinne wurde 1985 in München gegründet. Es entstanden immer mehr Kurierdienste, die Fahrräder einsetzten. Heute gibt es sogar Fahrradkuriermeisterschaften, die der Kontaktpflege der Fahrer untereinander und dem sportlichen Ehrgeiz dienen.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.