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Landschaftsarchitekt Isarvorstadt: 7 Einträge gefunden

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Landschaftsarchitekt Isarvorstadt
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Brancheninfo: Landschaftsarchitekt

Landschaftsarchitekt München

Ein Landschaftsarchitekt plant und gestaltet nicht bebauten Raum - etwa Gärten oder Parks, aber auch Sportplätze, öffentliche Plätze, Freizeitanlagen oder andere große, unbebaute Flächen. Ein Landschaftsarchitekt arbeitet im Idealfall ästhetisch und künstlerisch, auf naturwissenschaftlich-technischer Grundlage und achtet darauf, ökologisch zu arbeiten und sozial intakte Lebensumwelten zu gestalten.
Ein weiterer Begriff für den Landschaftsarchitekt ist Gartenarchitekt (abgeleitet von Gartenarchitektur). Die Disziplin allgemein beschreibt man als Landschaftsarchitektur oder auch Gartenarchitektur oder auch Landschaftsplanung. Ein Landschaftsarchitekt kann fest angestellt, freischaffend oder zusammen mit anderen Gartenarchitekten in einem Architekturbüro arbeiten.

Geschichte vom Landschaftsarchitekt

Den Beruf Landschaftsarchitekt gibt es schon sehr lange. Grünflächen und große, unbebaute Außenräume gab es schon seit der Antike in vielen Städten. Schon seit Beginn der Stadtplanung beschäftigte man Landschaftsarchitekten, um diese Freiflächen und Grünflächen schön zu gestalten und den Bürgern eine Erholungsmöglichkeit zu geben. Manche beschäftigten auch den Landschaftsarchitekt aus Prestigegründen, um etwa prächtige Gärten anzulegen.
Vor allem im Barock war der Landschaftsarchitekt hoch angesehen. Schon davor hatte sich der Landschaftsarchitekt etabliert, aber in diesem Zeitraum wurden von Gartenarchitekten bedeutende Parkanlagen geschaffen wie beispielsweise der Park von Versailles, die Parkanlage von Stourhead oder der Englische Garten in München. Diese Parks wurden vom Landschaftsarchitekt dem jeweiligen Gesellschafts- und Landschaftsideal entsprechend gebaut.
Sowohl der liberal eingestellte Adel, als auch das Bürgertum verlangten später nach Volksgärten und Volksparks - Freiflächen, in denen die Bürger entspannen konnten. Die Landschaftsarchitekten entwarfen auch diese Grünflächen. Allerdings folgten diese Parks eher der Idee des englischen Landschaftsparks und waren eher zum ästhetischen Vergnügen da.

Der Landschaftsarchitekt heute

Die Industrielle Revolution und das damit verbundene Stadtwachstum veränderten das Berufsbild vom Landschaftsarchitekt. Da die bäuerliche Landschaft immer weiter in die Ferne rückte und die existierenden Parks oftmals sehr einseitig und nur zum ästhetischen Vergnügen gebaut waren, wurde der Ruf nach nutzbaren Grünflächen laut, welchen die Landschaftsarchitekten umsetzen konnten.
Diese Fokussierung auf den Aspekt Nutzbarkeit hält bis heute an, auch wenn der ästhetische Aspekt wieder mehr in den Vordergrund rückt. Heutzutage muss der Landschaftsarchitekt aber auf einen weiteren Aspekt im Gegensatz zu früher achten: Die gestalteten Grünflächen müssen auch ökologisch sinnvoll sein.

Wie wird man Landschaftsarchitekt?

Wer in Deutschland Landschaftsarchitekt werden möchte, kann dies über ein Studium erlernen. Hierzulande bieten unter anderem die TU Berlin, Dresden und München-Weihenstephan den Studiengang Landschaftsarchitekt an. Auch die Unis in Hannover und Kassel haben ähnliche Studiengänge im Angebot.
Die Bezeichnung Landschaftsarchitekt dürfen hierzulande allerdings nur Mitglieder der Architekturkammer führen. Von Berufspraktikern wird empfohlen, vor dem Studium eine Gärtnerlehre zu absolvieren, um ideale Voraussetzungen für den Beruf Landschaftsarchitekt zu schaffen.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.