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Landschaftsbau Laim: 13 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Landschaftsbau

Gartenbau und Landschaftsbau

Unter Gartenbau versteht man das Bestellen von Nutzflächen mit Obst, Gemüse oder Blumen. Die Produkte werden entweder selbst verwertet oder verkauft. Volkswirtschaftlich gesehen gehört der Gartenbau zur Landwirtschaft, hat allerdings nur wenig mit dem Bild des Ackerbaus zu tun, das man bei dem Wort Landwirtschaft vor Augen hat.
Die Produktionspalette des Gartenbaus umfasst Zierpflanzen, Nutzpflanzen, Stauden, Schnittblumen, Gehölze, Sträucher, Arzneipflanzen, Gewürzpflanzen, Steinobst, Kernobst, Beerenobst, Gemüse und Speisepilze.
Ein Unternehmen, das sich auf Gartenbau spezialisiert hat, erstellt Konzepte zum Gartendesign und verwirklicht diese, klärt rund um Möglichkeiten der Bepflanzung auf und verkauft die nötigen Produkte (näheres siehe unten). Einen guten Betrieb für Gartenbau in München findet man im Branchenbuch Die Münchner.

Die Produkte und Dienstleistungen im Gartenbau

Gartenbaubetriebe bieten meist folgende Produkte und Dienstleistungen rund um den Garten an: Gartenanlagen und Gartenumgestaltung, Rasen-Pflanzung (beispielsweise von Rollrasen oder Fertigrasen), Zäune (aus Draht oder Holz), Pflasterungen, Baum-, Strauch- und Heckenschnitt, Pflegearbeiten, Terassenbau, Gehölzschnitt, Baumpflege und Baumfällungen, Natursteinarbeiten, Feng Shui Gärten, Auffahrten, Teiche und Wasseranlagen, Wasseranlagen (zur Bewässerung und Entwässerung), Pergolen, Carport, Sonnenschutz, Sichtschutz, Dachbegrünung und Gartenschmuck.
Betriebe, die sich auf den Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau spezialisiert haben, beschäftigen sich auch mit dem Bau, der Umgestaltung und der Pflege von Grünanlagen und Freianlagen, wie beispielsweise der Außenanlagen von Krankenhäusern, Schulen und Kirchen oder Außenanlagen von Industrie und Gewerbe. Dazu gibt es noch spezifischere Betriebe wie beispielsweise Friedhofsgärtnereien, Baumschulen oder Unternehmen für Sportplatzbau.
Neben dem Bau und der Umgestaltung sind Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau-Betriebe auch oft für den Umweltschutz, die Baumpflege und den Winterdienst zuständig.

Gartenbau in Deutschland

Der erste Gartenbauverein Deutschlands war die 1822 gegründete Deutsche Gartenbau-Gesellschaft. Inzwischen kann man hierzulande an verschiedenen Hochschulen Gartenbau studieren. Rund 55 Prozent der gesamtdeutschen Fläche gelten als Landwirtschaftsfläche. Deutsche Gartenbaubetriebe nutzen nur etwa 1,3 Prozent der gesamten landwirtschaftlich bewirtschafteten Fläche.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.