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Leder Giesing: 1 Einträge gefunden

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Kirsch GmbH

Leder Giesing
Tel.: (089) 652016
Freibadstr. 15
81543 München
, Giesing
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Brancheninfo: Leder

Lederwaren

Der Begriff Lederwaren bezeichnet Waren aus Leder, also beispielsweise Schuhe, Taschen oder Accessoires. Lederwaren bestehen ganz oder hauptsächlich aus Leder, also Tierhaut, die durch Gerbung haltbar gemacht wurde.
Lederwaren werden aus der Lederhaut genannten Hautschicht gefertigt. Lederwaren können aus der Haut von verschiedenen Tieren bestehen, wie beispielsweise aus der Haut von Rindern, Büffeln, Rossen, Schweinen oder Eseln. Die Haut von kleineren Tieren, wie etwa Ziegen, Schafen und Rindern, wird nicht zu Lederwaren verarbeitet. Man nennt diese Haut Pelz oder Pelzfell.

Arten von Lederwaren


Lederwaren kommen in den unterschiedlichen Bereichen vor. Nicht nur bei der Kleidung verwenden Fabrikanten Leder, sondern beispielsweise auch bei Autos - in Form von Ledersitzen oder Lederlenkrädern. Die häufigsten Verwendungsarten von Lederwaren sind:

- Lederschuhe: Ein Großteil der Lederwaren machen die Schuhe aus Leder aus. Je nach Art und Qualität des Schuhs verwendet man unterschiedliches Leder und an verschiedenen Stellen des Schuhs, beispielsweise an der Sohle, im Futter oder am Oberteil. Typischerweise bestehen diese Lederwaren vor allem aus Leder von Rindern, Ziegen oder Kälbern.
- Lederaccessoires: Ein weiteres wichtiges Gebiet der Lederwaren sind die Accessoires aus Leder. Dazu zählt man beispielsweise Ledertaschen, Handtaschen aus Leder, Lederkoffer, Portemonnaies aus Leder, Gürtel oder Hüte aus Leder. Allerdings gibt es auch Lederwaren als Haarschmuck oder Lederarmreife.
- Ledermöbel: Lederwaren sind auch bei Möbeln gefragt. So verwendet man Leder beispielsweise beim Bezug von Ledersofas und Ledersesseln. Dazu gibt es natürlich auch die Ledersitze im Auto.
- Weitere Verwendungsformen: Auch in anderen Bereichen des Lebens kommen Lederwaren vor, wie beispielsweise bei Sportgeräten (etwa Fußbälle, Boxsäcke, Boxhandschuhe), in der Technik (Innenraumverkleidungen in Autos, zur Isolierung von Kabeln, als Putzleder) und in der Sattlerei. Schließlich wird Pferdegeschirr größtenteils aus Lederwaren hergestellt.

Geschichte der Lederwaren

Lederwaren verwenden Menschen bereits seit langer Zeit, so beispielsweise im alten Ägypten und zur Zeit des römischen Reiches. In Rom gab es sogar eine eigene Zunft, welche die Herstellung von Lederwaren regelte. Aber auch in anderen Teilen der Welt fand man Materialien, die vor vielen Jahrhunderten einmal zur Herstellung von Lederwaren verwendet worden waren.
Nach dem Fall des römischen Reiches ging die Befugnis zur Herstellung von Lederwaren an Karl den Großen über - er erließ Gesetze hinsichtlich der Produktion und des Verkaufes von Lederwaren. Einige Lederwaren waren auch mit Steuern belegt. Zwar waren Länder in Vorderasien und Nordafrika bei der Herstellung von Lederwaren weiter fortgeschritten als Deutschland, trotzdem existierten hierzulande Zentren für bestimmte Lederwaren, an denen bestimmte Lederarten produziert wurden, beispielsweise Sohlleder im Rheinland, Lackleder in Worms und Mainz oder Kipsoberleder in Backnang.
In der Moderne verwendete man Lederwaren zunehmend auch auf andere Gebieten, also beispielsweise bei Pilotenhelmen, als Fanbekleidungen (etwa Heavy-Metal-Fans) oder auch im sexuellen Bereich - Lederwaren spielen auch im Erotikgeschäft eine Rolle.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.