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Branche: Leisten Berg am Laim
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Brancheninfo: Leisten

Rahmen

Als Rahmen werden die Strukturen bezeichnet, die ein Kunstwerk (zum Beispiel ein Gemälde, eine Zeichnung, einen Kunstdruck oder auch eine Photographie) einfassen. Rahmen werden häufig auch als Einrahmungen bezeichnet.

Funktion von Rahmen

Die Verwendung von Rahmen bringt verschiedene Vorteile mit sich:

- Schutz der Kunstwerke: Wertvolle Kunstwerke werden häufig mit Rahmen versehen, um sie vor Beschädigungen, Schmutz und vorzeitiger Alterung zu schützen. In Museen sind Rahmen häufig auch noch mit einer speziellen Alarmfunktion ausgestattet. So trägt der Rahmen zusätzlich zum Diebstahlschutz bei.
- Ästhetische Funktion von Rahmen: Rahmen tragen erheblich zur Wirkung eines Kunstwerks bei. Häufig werden Rahmen effektvoll eingesetzt, um ein Kunstwerk zusätzlich aufzuwerten oder in Szene zu setzen. Für besonders wertvolle Objekte werden häufig auch besonders hochwertige Rahmen konstruiert, die häufig mit Edelmetallen veredelt sind.
- Künstlerische Funktion von Rahmen: Ein Kunstwerk wird meist durch seinen Rahmen begrenzt, dem Betrachter wird durch den Rahmen klargemacht, dass er eine künstlerische Repräsentation und nicht die Wirklichkeit vor Augen hat. Nicht selten wurden die Rahmen von den Künstlern des eingerahmten Kunstwerks geschaffen und somit ein Teil des Gesamtwerks. Manchmal sind die Rahmen sogar so kunstvoll ausgeführt, dass sie als eigenes Kunstwerk die Wirkung des eingerahmten Objekts überstrahlen. Die Technik des Trompe-l'oeil spielt mit dieser Eigenschaft, indem eine nicht vorhandene Wirklichkeit beziehungsweise Räumlichkeit vortäuscht.
- Praktische Eigenschaften von Rahmen: Neben den genannten Eigenschaften sind bei Rahmen zahlreiche Zusatzfunktionen denkbar. Besonders interessant für Museen ist zum Beispiel, die Rahmen mit Informationen über den Künstler und das Werk zu versehen.

Arten von Rahmen

Rahmen ist nicht gleich Rahmen: sowohl hinsichtlich der Materialien als auch im Bezug auf die Ausführung sind zahlreiche Varianten denkbar. Im Bezug auf die verwendeten Materialien dominierten bei den Rahmen früher bemaltes und/oder vergoldetes Holz, Marmor oder Metall. Verbreitet waren zeitweise auch Rahmen mit aufwändigen Stuckapplikationen.
In der heutigen Zeit sind viele Rahmen aus Kunststoff ausgeführt. Gerade für den Verbraucher bieten diese Rahmen einen erheblichen Kostenvorteil - sie sind erheblich günstiger. Zudem bieten Rahmen aus Kunststoffen oft einen signifikanten Gewichtsvorteil. Häufig war die Ausführung der Rahmen auch von der Kunstepoche abhängig. So waren die Rahmen im Barock eher üppig und reich verziert ausgeführt, im Impressionismus hingegen auf einen einfarbigen (oft dünnen) Rahmen reduziert.

Anfertigung von Rahmen

Früher wurden Rahmen ausschließlich in handwerklicher Präzisionsarbeit hergestellt. Mit der Industrialisierung wurden auch die Rahmen zum industriell hergestellten Massenprodukt. Gleichwohl ist die Herstellung von Rahmen per Hand noch immer weit verbreitet. Gerade wenn es um hochwertige Rahmen für teure Kunstwerke oder Sonderanfertigungen in nicht gängigen Abmessungen handelt, ist das handwerkliche Geschick eines Einrahmers gefragt.
Häufig übernimmt dieser auch die Restauration von Rahmen oder die Reparatur von kleineren Beschädigungen.

Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.