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Leisten Schwabing: 18 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Leisten

Rahmen

Als Rahmen werden die Strukturen bezeichnet, die ein Kunstwerk (zum Beispiel ein Gemälde, eine Zeichnung, einen Kunstdruck oder auch eine Photographie) einfassen. Rahmen werden häufig auch als Einrahmungen bezeichnet.

Funktion von Rahmen

Die Verwendung von Rahmen bringt verschiedene Vorteile mit sich:

- Schutz der Kunstwerke: Wertvolle Kunstwerke werden häufig mit Rahmen versehen, um sie vor Beschädigungen, Schmutz und vorzeitiger Alterung zu schützen. In Museen sind Rahmen häufig auch noch mit einer speziellen Alarmfunktion ausgestattet. So trägt der Rahmen zusätzlich zum Diebstahlschutz bei.
- Ästhetische Funktion von Rahmen: Rahmen tragen erheblich zur Wirkung eines Kunstwerks bei. Häufig werden Rahmen effektvoll eingesetzt, um ein Kunstwerk zusätzlich aufzuwerten oder in Szene zu setzen. Für besonders wertvolle Objekte werden häufig auch besonders hochwertige Rahmen konstruiert, die häufig mit Edelmetallen veredelt sind.
- Künstlerische Funktion von Rahmen: Ein Kunstwerk wird meist durch seinen Rahmen begrenzt, dem Betrachter wird durch den Rahmen klargemacht, dass er eine künstlerische Repräsentation und nicht die Wirklichkeit vor Augen hat. Nicht selten wurden die Rahmen von den Künstlern des eingerahmten Kunstwerks geschaffen und somit ein Teil des Gesamtwerks. Manchmal sind die Rahmen sogar so kunstvoll ausgeführt, dass sie als eigenes Kunstwerk die Wirkung des eingerahmten Objekts überstrahlen. Die Technik des Trompe-l'oeil spielt mit dieser Eigenschaft, indem eine nicht vorhandene Wirklichkeit beziehungsweise Räumlichkeit vortäuscht.
- Praktische Eigenschaften von Rahmen: Neben den genannten Eigenschaften sind bei Rahmen zahlreiche Zusatzfunktionen denkbar. Besonders interessant für Museen ist zum Beispiel, die Rahmen mit Informationen über den Künstler und das Werk zu versehen.

Arten von Rahmen

Rahmen ist nicht gleich Rahmen: sowohl hinsichtlich der Materialien als auch im Bezug auf die Ausführung sind zahlreiche Varianten denkbar. Im Bezug auf die verwendeten Materialien dominierten bei den Rahmen früher bemaltes und/oder vergoldetes Holz, Marmor oder Metall. Verbreitet waren zeitweise auch Rahmen mit aufwändigen Stuckapplikationen.
In der heutigen Zeit sind viele Rahmen aus Kunststoff ausgeführt. Gerade für den Verbraucher bieten diese Rahmen einen erheblichen Kostenvorteil - sie sind erheblich günstiger. Zudem bieten Rahmen aus Kunststoffen oft einen signifikanten Gewichtsvorteil. Häufig war die Ausführung der Rahmen auch von der Kunstepoche abhängig. So waren die Rahmen im Barock eher üppig und reich verziert ausgeführt, im Impressionismus hingegen auf einen einfarbigen (oft dünnen) Rahmen reduziert.

Anfertigung von Rahmen

Früher wurden Rahmen ausschließlich in handwerklicher Präzisionsarbeit hergestellt. Mit der Industrialisierung wurden auch die Rahmen zum industriell hergestellten Massenprodukt. Gleichwohl ist die Herstellung von Rahmen per Hand noch immer weit verbreitet. Gerade wenn es um hochwertige Rahmen für teure Kunstwerke oder Sonderanfertigungen in nicht gängigen Abmessungen handelt, ist das handwerkliche Geschick eines Einrahmers gefragt.
Häufig übernimmt dieser auch die Restauration von Rahmen oder die Reparatur von kleineren Beschädigungen.

Schwabing

Schwabing

Schwabing ist ein Stadtviertel nördlich der Münchner Innenstadt. Schwabing besteht aus den Bezirken Schwabing-West (Stadtbezirk 4) und Schwabing-Freimann (Stadtbezirk 12). Schwabing-West ist ca. 437 Hektar groß, Schwabing-Freimann 2500 Hektar. Insgesamt leben in den beiden Bezirken ungefähr 114000 Münchnerinnen und Münchner.
Schwabing zählt bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen zu den beliebtesten Stadtvierteln Münchens.

Lage und Verkehrsanbindung von Schwabing

Die Stadtbezirke die Schwabing ergeben, liegen im Münchner Norden. Die östliche Grenze von Schwabing bilden der Englische Garten und die Isar, die westliche der Stadtteil Neuhausen. Im Norden liegen die Stadtviertel Milbertshofen und Freimann. Im Süden grenzt Schwabing an die Maxvorstadt, Schwabing (und die bekannte Leopoldstraße) beginnen am Siegestor.
Verkehrsmäßig ist Schwabing äußerst gut erschlossen. Das Viertel wird von den U-Bahnlinien U3 und U6 sowie von mehreren Bus- und Tramlinien bedient. Die Innenstadt sowie der Hauptbahnhof sind so jeweils in nur wenigen Minuten zu erreichen. Auch für Autofahrer ist Schwabing aufgrund der Nähe des Mittleren Rings gut zu erreichen. Die Autobahn A9 Richtung Nürnberg beginnt in Schwabing.

Die Geschichte von Schwabing

Schwabing kann auf eine längere Geschichte zurückblicken, als die Stadt München. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schwabing als "Svapinga" um 782 (Zum Vergleich: München wurde erst 1158 gegründet).
Der Name geht vermutlich auf den Gründer des Dorfes, einen aus Schwaben stammender Siedler ("Svapo" genannt), zurück. 1886 erlangte Schwabing den Status einer Stadt. 1890 wurde dann die Eingemeindung von Schwabing in die Stadt München durchgeführt.

Schwabing als kulturelles Zentrum Münchens

Mit der Gründung der Universität wurde München um die Jahrhundertwende zu einem der kulturellen Zentren in Deutschland. Das Stadtviertel Schwabing nimmt in diesem Zusammenhang eine besondere Rolle ein: zusammen mit der Maxvorstadt (wo die Universitäten beheimatet sind) war Schwabing die Wirkungsstätte der Wahl vieler bekannter Künstlerinnen und Künstler. Zu den bekanntesten gehören die Mitglieder der Künstlergruppe "Blauer Reiter" um den Maler Wassily Kandinsky, Paul Klee, Franz Marc und die Literaten Heinrich und Thomas Mann, Frank Wedekind, Rainer-Maria Rilke, Ludwig Thoma, Lion Feuchtwanger, Joachim Ringelnatz und viele mehr.
Auch politisch spielte Schwabing häufig eine wichtige Rolle. In Schwabing wohnten die Hauptprotagonisten der bayrischen Räterevolution, Wladimir Iljitsch Lenin verbrachte einige Jahre in Schwabing und die Schwabinger Krawalle in den 60er Jahren waren eine der ersten Jugendrevolten Europas, die später in die 68er Bewegung mündeten.

Die beliebtesten Orte in Schwabing

Schwabing ist bei den Münchnern in erster Linie wegen dem besonderen Flair und der hohen Lebensqualität beliebt. So belegt die Leopoldstraße (die vom Siegestor zur Münchner Freiheit führt) mit ihren zahlreichen Straßencafés und Geschäften unangefochten den ersten Platz unter den Münchner Flaniermeilen. Zum Verweilen laden auch das Atrium und der Park an der Münchner Freiheit ein. Darüber hinaus ist der Englische Garten, der weltweit größte innerstädtische Park, von Schwabing aus in nur wenigen Minuten zu erreichen.