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Logopädie Berg am Laim: 8 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Logopädie

Logopädie

Mit Logopädie bezeichnet man die junge medizinisch-therapeutische Fachdisziplin der Stimmheilkunde. Insbesondere hat die Logopädie die Aufgabe, Sprach-, Sprech-, Schluck-, Stimm- und Hörbeeinträchtigungen zu diagnostizieren und zu therapieren.
Die Maßnahmen der Logopädie umfassen die Diagnoseerstellung, die Beratung und die Therapie der Sprachstörungen. Außerdem ist die regelmäßige Zusammenkunft zwischen Therapeut und Angehörigen (Eltern, Partner oder Kinder) wichtig, um so eine Veränderung der Kommunikationsfähigkeit im Alltag zu erreichen.

Die Geschichte der Logopädie

Bereits 1886 gab es in Potsdam einmonatige Lehrkurse, die "Sprachheilkundler" ausbildeten. Fünf Jahre und 115 "Ausgebildete" der Logopädie später eröffnete die Berliner Ambulanz für Sprachkranke, an der Kurse für sprachgebrechliche Kinder angeboten wurden. Erst nach dem ersten Weltkrieg wurde die Logopädie zu einem akademischen Lernfach und als Wissenschaft deutlich erweitert - auch unter dem Einfluss der Psychoanalyse und der Individualpsychologie.
1924 führte Emil Fröschels, den Begriff der Logopädie offiziell ein. Er war es auch, der den ersten Kongress für Logopädie und Phoniatrie in Wien durchführte und die Ausbildung des Logopäden auf wissenschaftlicher Basis mit einer akademischen Abschlussprüfung forderte. Bis 1945 gab es aber keine eigenständige Ausbildung in der Logopädie. 1957 wurde die Berufsbezeichnung des Logopäden offiziell eingeführt, 1962 öffnete die erste logopädische Lehranstalt in Berlin ihre Pforten. Erst 1980 wurde das Gesetz zum Beruf des Logopäden verabschiedet.

Anwendungsbereiche der Logopädie

Die Logopädie kann bei folgenden Symptomen helfen: Dyslalien (phonetischen und phonologischen Störungen wie Artikulationsfehlern oder Lispeln), Dysgrammatismus (eingeschränkten grammatikalischen Fähigkeiten), eingeschränktem Wortschatz, Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern, Selektiver Mutismus, Redeflussstörungen wie Stottern oder Poltern, Schluckstörungen, Aphasien, Dysphonien (Stimmstörungen), Dysarthrie (Koordinationsstörungen von Stimme, Atmung, Artikulation und Tonus), Sprach- und Sprechstörungen durch Demenz und Sprechtonänderungen.
In den vergangenen Jahren ist zu diesen Anwendungsbereichen ein neues Betätigungsfeld für die Logopädie entstanden: die Behandlung von Schlaf- und Schnarchstörungen und Schlafapnoen.

Verbände der Logopädie



In Deutschland gibt es mehrere Verbände der Logopädie:

- Aktiver Berufsverband Logopädie Sprachtherapie e.V.
- Deutscher Bundesverband der Atem-, Sprech- und Stimmlehrer e.V.
- Deutscher Bundesverband der akademischen Sprachtherapeuten e.V.
- Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.

Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.