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Lohnsteuerhilfe Maxvorstadt: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Lohnsteuerhilfe

Lohnsteuerhilfe

Der Begriff Lohnsteuerhilfe bezeichnet die professionelle, meist kostenpflichtige Hilfe bei der Anfertigung der Lohnsteuererklärung und anderen Steuererklärungen. Mit Lohnsteuerhilfe meint man meist Lohnsteuerhilfevereine, die es sich zum Ziel gemacht haben, den Bürgern bei der Lohnsteuer zu helfen. Diese Lohnsteuerhilfe kostet im Verein meist nur einen vergleichsweise geringen Jahresbeitrag.
Die Lohnsteuerhilfe in Form von Vereinen wurde 1964 gegründet, als der Gesetzgeber diese Institution geschaffen hat. Dabei handelt es sich um Selbsthilfeeinrichtungen, in denen Arbeitnehmer anderen Arbeitnehmern Lohnsteuerhilfe anbieten, also die Hilfeleistung in Lohnsteuersachen und Einkommensteuerveranlagungsfällen. Der Sinn dieser Lohnsteuerhilfe war und ist, einer möglichst breiten Schicht für wenig Geld eine steuerliche Beratung anzubieten.

Kosten der Lohnsteuerhilfe

Die Lohnsteuerhilfe im Verein ist meist sehr günstig. Oftmals ist der Mitgliedsbeitrag, den man zu entrichten hat, gestaffelt nach dem Einkommen. Damit sind alle Leistungen der Lohnsteuerhilfe abgegolten, also die steuerliche Beratung, das Erstellen der Einkommenssteuererklärung für das Finanzamt, das Überprüfen von Steuerbescheiden und die Hilfe bei Einsprüchen, falls der Steuerbescheid von der Steuerklärung abweicht.
Die Lohnsteuerhilfe berät meist bei folgenden Angelegenheiten: Einkommenssteuererklärung, Kindergeld, Eigenheimzulage, Altersvorsorgezulage, Steuerbescheide, Rechtsmittelprüfung, Freistellungsauftrag, Investitionszulage, Steuererstattungshöhe und bei der Wahl der richtigen Steuerklasse. Bei den meisten dieser Angelegenheiten berät die Lohnsteuerhilfe nicht nur, sondern hilft auch bei der Antragsstellung.
Der wohl wichtigste Aspekt einer Lohnsteuerhilfe ist die Beratung und Erstellung von Einkommenssteuererklärungen. Hier gibt es viele Dinge, die zu beachten sind, der Arbeitnehmer muss beispielsweise alle Einkünfte aus nicht selbstständiger Tätigkeit, Renten, Versorgungsbezügen, Unterhaltsleistungen und selbst genutztem Wohneigentum angeben, ebenso wie die Einkünfte aus Kapitalvermögen, Vermietung und Verpachtung und andere Einkünfte. Allerdings ist zu beachten, dass die Lohnsteuerhilfe nicht bei Einkünften aus selbstständiger Arbeit hilft - für diese Fälle muss man sich an einen Steuerberater wenden.

Professionalität der Lohnsteuerhilfe

Um hohe Professionalität zu gewährleisten, wird die Lohnsteuerhilfe regelmäßig durch die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde überprüft, insbesondere auf die fachliche Eignung der Leiter der Lohnsteuerhilfe. Der Leiter lässt sich in der Regel fachlich weiterbilden, viele Vereine der Lohnsteuerhilfe unterziehen ihren Leiter selbst jährlich einer Prüfung.
Berater in der Lohnsteuerhilfe sind genau so wie Steuerberater an gewisse Vorschriften gebunden. So müssen sie beispielsweise gewissenhaft, sachgemäß und verschwiegen arbeiten. Die Lohnsteuerhilfe muss zur Absicherung der Vereinsmitglieder eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen, um so ihre Mitglieder vor Vermögensschäden abzusichern.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.