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Brancheninfo: Malbedarf

Künstlerbedarf München

Als Künstlerbedarf (auch Malbedarf oder Malerbedarf genannt) bezeichnet man alle Utensilien, die ein Künstler zur Arbeit benötigt. Dazu zählen beispielsweise die "klassischen" Dinge vom Künstlerbedarf wie Staffeleien, Pinsel, Leinwände und Zeichenmaterial, aber auch Airbrush-Zubehör, Holz (zur Holzbearbeitung), Speckstein usw.
Künstlerbedarf gibt es meist im Fachgeschäft. Prinzipiell gibt es in jeder Stadt und auch in vielen Dörfern ein Geschäft für Künstlerbedarf - um ein günstiges und preiswertes Geschäft für Malbedarf zu finden, genügt oft schon ein Blick ins Branchenbuch Die Münchner.
In letzter Zeit hat aber auch im Internet der Vertrieb von Künstlerbedarf zugenommen - hier kann der Käufer Preise vergleichen, in aller Ruhe Artikel auswählen und sich den Künstlerbedarf bequem nach Hause senden lassen. Hier fällt allerdings die individuelle Beratung weg, die es in einem Fachgeschäft gibt - man sieht, sowohl das Geschäft für Künstlerbedarf als auch der Internetversand haben Vor- und Nachteile.

Was zählt zum Künstlerbedarf?

Der Künstlerbedarf ist schwer abzugrenzen - schließlich kann alles Kunst sein und theoretisch kann jedes Material in einem Kunstwerk vorkommen. Trotzdem gibt es einige Produkte, die klassischerweise zum Künstlerbedarf hinzuzählen.
Dazu gehören beispielsweise bespannte Keilrahmen, Buchbinden, Druckpressen, Farben, Lacke, Stifte, Pinsel, Fixative, Gewebe, Gips, Grundiermittel, Bindemittel, Holz, Zubehör für Kalligrafiearbeiten, Papier, Karton, Malgründe, Zubehör für Lithografien, Speckstein, Künstlerpapier, Alabaster, Schneidegeräte, Rahmen, Vergoldungsmaterial und Fachbücher über Malstile usw.

Wichtige Produkte im Künslterbedarf

Es gibt einige Produkte, die in keinem Künstlerbedarf fehlen dürfen - wie etwa Staffelei und Pinsel, das Grundwerkzeug eines jeden Malers:

- Staffelei: Wenn man von der Staffelei spricht, meint man im Künstlerbedarf ein Gestell, das zumeist aus Metall oder Holz besteht und das dem Maler dazu dient, Bilder aufzustellen bzw. in diesem Gestell zu malen. Wie wichtig dieses Objekt im Künstlerbedarf ist, sieht man alleine schon daran, dass sich viele Maler selbst portraitiert haben, wie sie an der Staffelei malten. Eine Staffelei aus dem Künstlerbedarf ist meist dreibeinig - so wird ein Kippeln vermieden - und verstellbar, so dass man unterschiedliche Neigungen des Bildes erreichen kann. Im Künstlerbedarf gibt es neben der normalen Staffelei oft eine Feldstaffelei, die zum Malen unterwegs besser geeignet ist.
- Pinsel: Auch der Pinsel ist ein Werkzeug, welches aus dem Künstlerbedarf gar nicht mehr wegzudenken ist. Damit kann der Maler nämlich die Farbe oder die Tusche auf das Trägermaterial, wie etwa die Leinwand, auftragen. Pinsel werden heutzutage meist maschinell gefertigt; im Künstlerbedarf findet man eine große Auswahl an Pinseln. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe, Härte oder Qualität - für gute Pinsel zahlt man im Künstlerbedarf bisweilen viel Geld, allerdings gibt es auch preiswerte Pinsel. Auch in ihrer Form unterscheiden sich Pinsel - die wichtigsten Pinsel im Künstlerbedarf sind rund, flach oder fächerförmig. Neben den normalen Pinseln gibt es im Malbedarf noch Spezialpinsel wie Beizpinsel, Schreibpinsel (die vor allem für die Kalligrafie verwendet werden) oder Quast.


Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.