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Brancheninfo: Maler

Maler und Lackierer

Fachrichtungen der Maler und Lackierer

Das Aufgabenfeld der Maler und Lackierer umfasst die drei Fachrichtungen Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung, sowie auch die Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege.

Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz der Maler und Lackierer

Spezialisierte Maler und Lackierer für Bauten- und Korrosionsschutz tragen Beschichtungen und Anstriche auf Gebäude, Objekte und Anlagen auf. Häufigste Materialien, die hierbei bearbeitet werden, sind Beton, Stahl oder Metalle. Es werden Schutzanstriche aufgetragen um die Materialien vor Korrosion zu schützen, dafür müssen die Materialien gereinigt werden und eventuelle Altbeschichtungen bei Sanierungen entfernt werden. Es werden auch kleinere Beschädigungen an Wänden, Böden und Decken repariert und abgedichtet.

Die Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung der Maler und Lackierer

Im Bereich der Gestaltung und Instandhaltung werden Wände, Decken verputzt und mit Farbe angestrichen, hierbei beraten die Maler auch, welche Farbe am besten zum jeweiligen Objekt passt. Ob es die Fassade eines Hauses oder im Haus angestrichen werden muss, die Maler übernehmen die Vorbereitung für den Anstrich und den Anstrich an sich. Sie schützen Fenster, Türen oder Zäune mit Lacken vor witterungsbedingten Alterserscheinungen und helfen dadurch das Holz langlebig zu halten.

Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Für historische Gebäude und Kirchen gibt es die Spezialisierung der Kirchenmalerei und Denkmalpflege. Hier gestalten die Maler Ornamente, bemalen Skulpturen und Rekonstruieren beschädigte Oberflächen, soweit diese nicht mehr repariert werden können. Es werden hierbei Techniken verwendet, die zur Zeit der Erstellung üblich waren. Nur so ist eine einwandfreie Restauration möglich.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.